275 Wünsche für 2026 -Teil 1

Shownotes

Was wünschen sich Menschen, die sich tagtäglich für Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Innovation einsetzen, für unsere gemeinsame Zukunft?

Seit 2019 frage ich am Ende jeder Folge des Weltverbesserer Podcasts genau das: Was ist dein Wunsch für eine bessere Welt?

In dieser besonderen Episode habe ich diese Antworten gesammelt. Stimmen aus dem Podcastjahr 2025 – ehrlich, nachdenklich, hoffnungsvoll. Wünsche von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Projekte vorantreiben und Veränderung nicht nur fordern, sondern leben.

Mit dabei sind unter anderem Wünsche von:

Axel Rungweber, Weltretterbande https://www.weltretterbande.de/

Christina Linke, Clean Ocean Coatings https://www.cleanoceancoatings.com/

Arkadius Sobel, Waldkicker https://waldkicker.org/

Birgit Schönharting, TWENDE SHULENI https://www.twende-shuleni.org/

Derk Remmers, Ghost Diving Germany e.V. https://www.ghostdiving.de/

Friederike Kremer-Obrock, ElasmOcean e.V. https://elasmocean.org/

Steffen Erath, Hansgrohe www.hansgrohe-group.com

Ingrid Hack & Claudia Mehlmann, Kindernöte e.V. https://kindernoete.de/

Julian Spratte, BioPellets energy https://biopelletsenergy.org/

Mara Nowozin, Wildbiene+Partner https://wildbieneundpartner.de/

Karina Frochtmann und Lina Weigel, SDG-Scouts https://www.sdg-scouts.de/

Johanna Recktenwald, Weltmeisterin mit Mission https://www.johanna-recktenwald.de/ueber-mich/

Diese Folge ist kein klassisches Interview, sondern eine Collage aus Gedanken, Hoffnungen und Visionen. Als Einladung zum Zuhören. Zum Weiterdenken. Und als Gruß an ein neues Jahr, das Gestaltung braucht.

🎧 Teil 2 der Wunsch-Sonderfolgen erscheint in 14 Tagen. Ihr habt Feedback, Themen oder Verbesserungsvorschläge? Meldet Euch gerne unter: weltverbesserer@gernhardtmedia.de

Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo, Weltverbesserer!

00:00:10: Dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.

00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovationen.

00:00:21: Abonniere doch unseren Kanal und verpasse keine weitere Episode des Weltverbesserer-Podcasts.

00:00:37: Seit Jahrzehnteinzehn gibt es diesen Podcast, um Menschen, Projekte und Ideen sichtbar zu machen.

00:00:43: die unsere Welt ein Stück besser machen wollen.

00:00:46: In Gesprächen über Nachhaltigkeit, soziale Initiativen und Innovationen haben hier viele engagierte Weltverbessererinnen und Weltverbesserer ihre Arbeit vorgestellt – und ihre Haltung.

00:00:57: Auch in den vergangenen Jahren sind wieder sechsundzwanzig Episoden entstanden.

00:01:01: Sechsundzwanzig Gespräche mit Menschen, die Verantwortung übernehmen, die an Lösungen arbeiten und die zeigen, dass Veränderung möglich ist.

00:01:08: Am Ende jedes Interviews stelle ich immer dieselbe Frage.

00:01:11: Was wünschst du dir für eine bessere Welt?

00:01:13: Diese Antworten werden oft persönlich, manchmal politisch und manchmal ganz leise, aber immer sehr ehrlich.

00:01:19: Für die kommenden zwei besonderen Episoden des Weltverbesserer Podcasts habe ich diese Wünsche gesammelt.

00:01:25: In der ersten Episode hören wir die Wünsche, Hoffnung und Visionen, die mir meine Gästinnen und Gäste mitgegeben haben.

00:01:31: Als Gedankenimpulse, als Einladung zum Weiterdenken und als Gruß an das neue Jahr.

00:01:37: Es beginnt Axel Rumpweber von der Weltretterbande.

00:01:42: Was muss dann alles passieren, damit die Welt ein besserer Ort wird?

00:01:45: Wenn du dir drei Dinge wünschen dürftest, was würdest du dir wünschen?

00:01:52: Also als allererstes ist es, dass wir Mittel und Wege finden, den Menschen in der Mitte der Gesellschaft oder eigentlich jeden Menschen dabei helfen zu können, dass er oder sie aus ihrer Angst gehen darf.

00:02:09: Und das ist Ego, das große Stichwort.

00:02:11: Und zwar vollkommen non-esoterisch.

00:02:13: Wir sprechen ja auch nicht aus religiösen Sachen.

00:02:15: Ganz vereinfacht ausgedrückt, dass die Menschen es schaffen, ihre Angst loszulassen.

00:02:20: Das als allererstes.

00:02:22: Das Zweite wäre, dass wir ein System entwickeln, wie wir anders wirtschaften, was dann gleichermaßen Impulse setzt für die Volkswirtschaften dann dieser Erde.

00:02:38: um eventuell zu einer besseren Distribution und Verteilung von Vermögen und Reichtum zu kommen.

00:02:46: Und das Nummer drei wäre dann, dass als automatische Konsequenz dieser dann wie auch immer gearteten gerechteren Verteilung die Natur mit einfach auf die höchste Ebene der Priorität gesetzt wird und wir damit die positive Veränderung bringen.

00:03:05: Christina Linke von Clean Ocean Coatings habe ich auf der Bootmesse in Düsseldorf getroffen.

00:03:12: Ich würde mir wünschen, dass wir ja vielen mehr Ozeanforschung betreiben oder dass wir mindestens Geld technisch genauso, mindestens genauso viel reinstecken wie in Space Exploration und dass auch ähnlich cool wird, weil es einfach so wahnsinnig wichtig ist für das menschliche Überleben.

00:03:31: Ich würde mir auch wünschen, dass dementsprechend in die Hafenstrategien und auch sonst in die Regulierung kommt, dass giftige Bittchen nicht mehr verwendet werden dürfen.

00:03:43: Und als drittes wünsche ich mir, dass auch die ganzen smarten Reinigungslösungen genauso erfolgreich werden wie wir, weil wir sind ja eben komplett biozitfrei.

00:03:52: Wir verhindern den Bewuchs nicht.

00:03:53: Das heißt, bei langen Standzeiten tritt er trotzdem auf und dann braucht es smarte Lösungen.

00:03:57: Und die sind ja gerade auch ganz gerne verboten, weil halt früher damit ja auch immer die giftigen Coatings runtergewaschen wurden.

00:04:02: Deswegen gerade auch private Mariners, die haben ja immer strengere Regeln als die kommerziellen.

00:04:08: Wenn da mehr Geldinteresse dran ist, verbieten das Reinigen.

00:04:12: Und harte biozitfreie Beschichtungen brauchen aber eben auch Reinigungslösungen, weil die langen Standzeiten kann man eben nicht immer verhindern.

00:04:21: Es folgen die Wünsche von Arkadius Sobel, dem Geschäftsführer der SPVGG Lülsdorf Ranzel, den ich zum Thema Wildkicker interviewt habe.

00:04:31: Meine drei Wünsche für eine bessere Welt sind, dass alle Menschen wirklich Müll trennen, ihren Müll nicht auf die Straße werfen.

00:04:39: Das ist der erste Wunsch.

00:04:41: mehr Vereine oder mehr Vereinigungen gibt, die sich eben freundlich treffen und miteinander schöne Dinge erleben, statt dass es unnötige Kriege und Konflikte auf der Welt gibt.

00:04:54: Und mein dritter Wunsch wäre tatsächlich, dass vielleicht einfach mehr Grünflächen geschont werden könnten und nicht so viel abgeholzt wird und einfach viel mehr Grün wieder entsteht, um die Umwelt oder die Luft, das Klima für uns besser zu machen.

00:05:10: Die liebe Birgit Schönharding war schon zum zweiten Mal in Weltverbesserer Podcast zu Besuch.

00:05:15: Beim ersten Mal erzählte sie über ihre Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen, diesmal über ihr tolles Projekt, Twende Schulenie.

00:05:23: Ich würde mir als allererstes wünschen, dass die Kluft zwischen arm und reich und zwischen mächtig und ohnmächtig, dass wir die irgendwie verkleinert bekommen.

00:05:35: Wenn ich da so höre, was die ganz, ganz großen Angeldern rausschmeißen, damit könnte ich mehrere Schulen bauen.

00:05:41: Und ja, es wäre vieles so viel einfacher.

00:05:45: Es wäre schön, wenn wir uns weltweit auf gemeinsame Ziele einigen könnten.

00:05:52: Und ich glaube, da gibt es einiges.

00:05:53: Es gibt Herausforderungen, die wir nur gemeinsam schaffen können.

00:05:58: Umwelt, Klima.

00:06:00: ja eben Armut zu bekämpfen und so was.

00:06:03: und wenn wir uns da zusammen tun könnten statt uns gegenseitig irgendwie da das noch schwieriger zu machen.

00:06:10: und dann würde ich mir noch wünschen dass ein besseres Verständnis, bessere Respekt und mehr Kontakt auch zwischen Kulturen und zwischen Menschen stattfindet weil ich glaube dass das ganz viele Krisen besänftigen könnte, weil uns das ganz viel Gewinn bringen könnte, weil wir voneinander eigentlich nur lernen können.

00:06:32: Und sehr häufig ist die Angst vor dem fremden Grundlage für Abweisungen und für eben Konflikte-Kriege.

00:06:39: Wenn wir uns besser kennenlernen würden, und das, finde ich, kann ich mit dem Projekt auch ein bisschen machen, dann geht vieles einfacher und ist vieles schöner.

00:06:47: An der Geräuschkulisse im Hintergrund könnt ihr erkennen, dass ich auch der Kremers von Ghosts Diving Germany e.V.

00:06:54: auf der Bootmesse in Düsseldorf getroffen habe.

00:06:57: Ich würde anfangen, dass die Menschheit mehr, vielleicht wieder mehr Vertrauen in die Wissenschaft setzt und wir wirklich versuchen Entscheidungen, auch politische Entscheidungen, wissenschaftsbasiert zu treffen.

00:07:10: Ich würde mir wünschen, dass wir versuchen, unseren Fußabdruck, den wir generieren, schon im Vorfeld zu betrachten und gar nicht erst entstehen zu lassen.

00:07:20: Und als drittes vielleicht ein positives Miteinander auf allen Ebenen, das, glaube ich, hilft schon, um dann auch der Umwelt hätten zu können.

00:07:28: Hier kommen die Wünsche von Friederike Kremer Obrock von Elasm Ocean E.V.

00:07:35: Dass wir Menschen endlich vernünftig werden und uns auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich auf das Überleben.

00:07:42: auf dieser Welt.

00:07:44: Das zweite, dass wir mehr auf Kinder hören würden, weil Kinder sehr viele tolle Ideen und Gedanken haben und eine sehr, sehr große Empathie gegenüber anderen Lebewesen, die sehr viele Erwachsene verloren haben.

00:07:58: Und das dritte.

00:07:59: dass ich noch erleben darf, irgendwann mal in ferner Zukunft, dass wir den Klimawandel tatsächlich mit der gesamten Weltgemeinschaft kämpfen und vor allen Dingen auch des Artensterben, dass wir endlich alle an einem Strang ziehen und begreifen, wie wichtig das für uns ist.

00:08:13: Heere Wünsche, wir schauen, was dabei rauskommt.

00:08:16: Mit Stefan Erath von Hans Grohe habe ich über den Beitrag zur Wasserzukunft von Hans Grohe gesprochen und auch nach seinen Wünschen gefragt.

00:08:29: zu verbessern.

00:08:31: Ich würde mir wünschen, dass es sowas gibt wie Planetarer Hedonismus.

00:08:36: Also, dass Nachhaltigkeit nicht immer nur mit Verzicht und weniger zu tun hat, sondern dass es Spaß machen kann.

00:08:44: Ich würde mir wünschen, dass wir es schaffen, wirtschaftlich Umsatzwachstum oder Wertsteigerung von Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.

00:08:55: Und ich würde mir wünschen, dass wir wirklich es schaffen, eine hundertprozentige Kreislaufwirtschaft weltweit zu etablieren.

00:09:03: Also, dass alles, was wir produzieren, wieder zurückgenommen wird, wieder aufbereitet werden kann und wieder in den Kreislauf zurückginge.

00:09:12: Ich glaube, das ist der einzigste Weg, wie wir es irgendwie schaffen, unseren Lebensstandard einigermaßen zu halten, zumindest hier im globalen Norden, ohne hier eine Totalkatastrophe zu erleben, hinsichtlich Ressourcenverbrauch, Wasserverbrauch, Klimakrise.

00:09:30: Und ich glaube, wir leben jetzt in der Dekade der Entscheidung.

00:09:33: Es entscheidet sich jetzt, sagen schon viele, also diese Dringlichkeit ist auf jeden Fall da.

00:09:37: Und es gibt halt drei Szenarien.

00:09:40: Die eine ist, wir machen weiter wie immer und warten auf eine große, große Krise.

00:09:44: Die andere ist so ganz bewusst Stück für Stück verändern wir uns oder wir schaffen es halt über das Wirtschaftssystem.

00:09:51: Und ich glaube schon, dass Wirtschaft, die ist jetzt natürlich aus der Wirtschaft jetzt kommen, ich glaube schon, dass was über die Wirtschaft am ehesten hinbekommt.

00:10:00: Das ist doch meine Vermutung und meine Hoffnung.

00:10:02: Ja, schön.

00:10:03: Und tolle Wünsche.

00:10:03: Vielen Dank dafür.

00:10:04: Beim Verein Kindernöte war ich hier in Köln in meiner Heimat zu Besuch und habe dort mit Ingrid Hack und Claudia Mehlmann gesprochen.

00:10:14: Es gibt so viele Dinge, die der Mensch falsch macht, schädlich macht, die viel gelenkt sind.

00:10:22: Aber im Kern ... Ich will nicht mit Herbert Grünenmeier sprechen, Kinder an die Macht, aber Kinder mehr in den Fokus.

00:10:30: Und wenn wir ganz aktuell nach Berlin gucken, wo irrsinnige Summen, die kann ich mir alle gar nicht vorstellen, da reicht mein Zeilenhorizont nicht für aus.

00:10:40: Nein, die ja auch hoffentlich in großer Verantwortung da gerade hin und her gewälzt werden.

00:10:45: Ich will es mal wirklich hoffen.

00:10:47: Wenn dabei wirklich Verbesserungen entstanden, die das, was ich vorhin als öffentliche Infrastruktur, die für Kinder und Familien sinnvoll ist und deren Leben wirklich verbessert, bei rauskommen, dann bin ich ja schon mal wieder ein Stück glücklicher.

00:11:03: Und die großen Weltkrisen... Die, die jetzt hier als Babys in der Gruppe sind, werden sich höchstwahrscheinlich nicht mehr über eine Erwärmung unterhalten, weil die gibt es dann.

00:11:15: So sehe ich das.

00:11:16: Das ist jetzt leider pessimistisch.

00:11:18: Da hoffe ich auf die Vernunft derer die Gesetze erlassen.

00:11:23: Ja, über Krieg möchte ich auch... wenig sprechen, aber es gibt ihn und er ist uns seit Zweiundzwanzig auch verdammt nahe gerückt und wir haben ihn erstmals auch in finanziellen Folgen auf vielerlei Art auch spüren müssen, dass was andere Menschen, also in anderen Breiten unseres Planeten schon seit Jahren immer haben merken müssen, dass wir mir mega anliegen, dass Menschen nicht mehr das Haus über dem Kopf zusammengebompt kriegen.

00:11:52: Ein Kind kann überhaupt nichts dafür, wo es geboren ist.

00:11:56: So, das ist mir auch völlig egal.

00:11:58: Aber das bleibt wahrscheinlich echt ein Traum und Phantasialam, dass das mal irgendwann nicht mehr passiert.

00:12:05: Ich bin in Frieden aufgewachsen, bin da auch sehr, sehr dankbar für.

00:12:10: Aber die Umsetzung von Kinderrechten in sämtlichen Facetten, in Gesundheit, in Bildung, in Wohnung, ja, man kann sie sich ja einfach durchlesen, diese Kinderrechte.

00:12:21: Das hat schon seinen Sinn, dass es diese Kracht da gibt.

00:12:25: Ja, mein Traum wäre, da wäre die Welt eine bessere, wenn von diesen Kinderrechten mehr an Mehrstellen umgesetzt würden.

00:12:37: Guter Traum, hoffentlich immer mehr Realität in Zukunft.

00:12:41: Claudia.

00:12:42: Ich finde Weltverbesserer so ein unglaublich hohes Wort und das macht in mir so ein gewisser Art von Druck auch, weil das so ein riesen Wort ist, Weltverbesserer.

00:12:52: Ich breche das jetzt mal einfach hier für mich runter.

00:12:56: Ich wünsche mir einfach, dass man hier, dass wir die Menschen hier vielleicht auch besser miteinander kommunizieren können.

00:13:05: Nicht so viel Neid, nicht so viel Missgunst, nicht so viel Eifersucht, nicht so viel.

00:13:10: Ich weiß gar nicht, wie ich das betiteln soll.

00:13:12: Wenn ich alleine hier durch City Center gehe, wie oberflächlich die Menschen mittlerweile sind und ich versuche jetzt als... wie du sagtest, weltverbesser einfach diese Oberflächlichkeit wegzunehmen.

00:13:25: Also das heißt für mich hinhören, was die Mütter wirklich für Belange haben, dass ich den noch zuhöre.

00:13:30: Also man kann zuhören und zuhören und ich möchte wirklich zuhören und möchte auch ein bisschen Geschwindigkeit auch aus dem Ganzen rausnehmen.

00:13:38: Die Welt ist sehr schnelllebig geworden und ich möchte einfach, dass die, wenn sie bei uns sind, dass sie einfach auch Zeitmal auch haben, ihre Kinder zu beobachten, sich auszutauschen und einfach mal ein bisschen auf Pause drücken können.

00:13:53: Wenn sie wieder rausgehen, die Mütter rennen ja nicht raus, aber die sagen ja nicht immer, was macht er denn noch heute?

00:14:00: Ich muss noch da und ich muss noch das abholen, ich muss noch den hinbringen und ich muss noch das und dann rast dieses Leben wieder weiter.

00:14:05: Und deshalb wäre für mich so in der Zukunft, um es sich für hier zu sprechen.

00:14:11: Zeit, sich zu nehmen wieder für wichtige Dinge, auch dass die Mütter wieder sich zuhören können.

00:14:16: Und das wirklich, wenn ich jetzt einen Obergriff liebe, nehme, ist das aber alles, was ich meine.

00:14:21: Einfach mehr Gehör und mehr Zuhören und mehr, jetzt brauche ich noch ein drittes schönes Wort, um es abzuschließen.

00:14:28: Ja, vielleicht auch ein bisschen mehr Ehrlichkeit auch.

00:14:31: Und so in all dem Ganzen.

00:14:32: Und das würde ich mir sehr, sehr wünschen für alle.

00:14:36: Julian Spratte von BioPellets Energy hat folgende Wünsche.

00:14:41: Zum einen, dass man viel mehr aufeinander achtet und akzeptiert.

00:14:46: Also ich muss nicht immer überall in den Konflikt und in die Konfrontation gehen.

00:14:52: Das würde ich sagen hilft, wenn jeder erstmal seinen eigenen Vorgarten so ein bisschen in Ordnung bringt und eine gewisse Zufriedenheit mit an den Start bringt, dann schafft das hoffentlich auch mehr Akzeptanz gegenüber allen Bereichen des Lebens.

00:15:07: verherrte zu Fronten führen glaube ich eher immer nur zu konflikt und schlimmeren Ergebnissen anstatt zu besseren Ergebnissen.

00:15:16: Das zweite geht auch in die Richtung.

00:15:19: Das habe ich auch in Madagasker gelernt.

00:15:21: Ich kann Sachen oder Menschen auch nicht immer pauschal verurteilen.

00:15:25: Also ich kann jetzt nicht sagen, wie kann der Mensch da jetzt einfach sein Müll auf die Straße werfen?

00:15:32: Ja, was ist denn seine Alternative?

00:15:34: Also es gibt keine Müllabfuhr, es gibt keine Infrastruktur dementsprechend und sein Bildungsniveau ist auch ein ganz anderes.

00:15:40: Das wird ja sich in den nächsten Jahren erst entwickeln.

00:15:43: Also ich muss immer gucken, wo ich den Maßstab ansetze.

00:15:48: Also ich kann nicht mit dieser Erwartungshaltung, die wir hier in Europa, in Deutschland in die Wiege gelegt kriegen, weil es uns einfach an nichts mangelt.

00:15:57: mit so einer Erwartungshaltung in die Welt reingehen und sagen so, warum macht ihr das denn nicht so?

00:16:01: Ihr habt doch alle Möglichkeiten, bei euch scheint doch die Sonne, warum nutzt ihr denn nicht BV?

00:16:07: Also das mal einfach, wenn sich auch mal in die Menschen vor Ort und vor anderem tiefer hineinversetzt.

00:16:15: Mara Novitsin hat mit mir über Wildbiene und Partner gesprochen.

00:16:21: An erster Stelle... dass man die Natur nicht für selbstverständlich erachtet.

00:16:26: Also auch, wie du vorhin erwähnt hattest, dass halt manchmal muss eine Katastrophe passieren.

00:16:30: oder ja, echt was Schlimmes, dass man so ein Augenöffner hat und wieder merkt, hey, das ist krass wichtig.

00:16:37: Und das wäre schon ein großer Wunsch, dass man da dieses Bewusstsein hat und es nicht einfach so selbstverständlich annimmt.

00:16:43: Also jetzt nicht nur auf die Wildbienen bezogen, sondern in allen Aspekten.

00:16:47: Ein bewussterer, nachhaltiger Konsum oder auch weniger.

00:16:53: Und da ein Hergehen vielleicht, wenn es machbar ist oder für die, die es noch nicht machen, auch einfach weniger Fleischproduktion oder Konsum, würde, glaube ich, viel helfen.

00:17:09: Mit Karina Frachtmann und Lina Weigel habe ich über die SDG Scouts gesprochen.

00:17:16: Ich wünsche mir mehr Empathie.

00:17:19: Ich würde mir wünschen, dass wir Menschen nicht mehr so schnell in Schubladen stecken.

00:17:23: dass wir sie nehmen, wie sie sind und da ansetzen, wo es halt nicht, wie Lina eben schon beschrieben hat, ins Destruktive geht, sondern dass wir halt, ich wünsche mir halt, dass es einfach ein bisschen mehr konstruktive Positivität gibt irgendwie auf der Welt.

00:17:41: Das ist ein schöner Wunsch.

00:17:43: Ja.

00:17:44: Ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit für die Welt und zwar in der Ruhe, die da ist, also nicht... Aufmerksamkeit in der Welt, den Nachrichtenfeed oder bei den Social Media Feed durchscrolling, sondern aus dem Fenster gucken und tief durchatmen.

00:18:00: Ich glaube, das hat auch ganz viel mit Empathie zu tun, dass man sich überhaupt die Zeit nimmt, tief durch zu atmen, unter anderem zu denken.

00:18:09: Und ich glaube, das geht in unserer so superschnellen Welt gerade unglaublich verloren.

00:18:18: Absolut.

00:18:18: Jetzt noch eine Sache, vielleicht könnt ihr euch auf eins einigen.

00:18:21: Weltfrieden vielleicht.

00:18:22: Wir können ja aber gemeinsam überleben.

00:18:24: Ja, Weltfrieden finde ich zum Beispiel auch nicht schlecht.

00:18:27: Bei den Misswahlen ist das auch immer so eine ganz spezielle Sache.

00:18:31: Und am Ende wünschen sich noch alle Weltfrieden.

00:18:33: Aber das wird sich jetzt so blöd dahergesagt an, aber das ist natürlich trotzdem die Basis für alles.

00:18:38: Und das tut auch keinem Nachhaltigkeit, so ein Klimadiskurs gut, dass wir uns darüber wieder viel mehr Gedanken machen müssen.

00:18:45: Also, vielleicht ist das die Basis.

00:18:47: Ja, ich finde, was dazu gehört, damit wir Weltfrieden schaffen, ist halt eben Gerechtigkeit, dass man halt in jeder Entscheidung, die man trifft, halt dieses Thema Gerechtigkeit mit einbezieht.

00:19:01: Also was hat mein persönliches Verhalten für Auswirkungen?

00:19:05: und was hat auch das Verhalten oder die Entscheidung, die ich in einem unternehmerischen Kontext treffe, eigentlich für Auswirkungen auf Lieferketten und so weiter.

00:19:13: dass man sich nicht als einzelne Insel betrachtet, sondern dass man alles in einem großen Zusammenhang sieht, um einfach mehr Gerechtigkeit weiten zu lassen.

00:19:25: Und die Interviewfolge mit Johanna Rektenwald, der deutschen Paraschiesportlerin, hatte den Titel Weltmeisterin mit Mission, Inklusion jetzt.

00:19:35: Auch Johanna habe ich nach ihren Wünschen gefragt.

00:19:39: Als zum einen würde ich sagen inklusiven... Zugang zu Bildung, also sowohl in Schulen als auch bei Ausbildung, Studium, ja doch auch schon im Kindergarten, also von klein auf.

00:19:55: Dann barrierefreie Zugänge zu Freizeitaktivitäten, also vor allem Sport.

00:20:03: Aber was da eben alles noch dazugehört, also dass jeder die Möglichkeit hat, eben auch das zu tun, was ihm Spaß macht.

00:20:12: Und als drittes, würde ich sagen, offene und tolerante Gesellschaft ohne groß Barrieren in den Köpfen.

00:20:24: Super.

00:20:25: Barrierefreiheit auf allen Ebenen.

00:20:27: Ja.

00:20:28: Das war der erste Teil der Wünsche für eine bessere Welt.

00:20:32: Gedanken, die bleiben dürfen, Fragen, die uns begleiten können und Ideen, die vielleicht genau dort weiter wirken, wo du gerade zuhörst.

00:20:40: Danke an alle, die ihre Perspektiven geteilt haben.

00:20:44: Die zweite Folge mit weiteren Stimmen und Wünschen erscheint in vierzehn Tagen.

00:20:48: Bis dahin, lasst uns das neue Jahr mit Aufmerksamkeit, Mut und Zuversicht beginnen.

00:21:06: Abonniert doch den Weltverbesserer Podcast, dann verpasst ihr keine Episode mehr.

00:21:11: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer Podcasts.

00:21:16: Ich würde mich sehr freuen.

00:21:17: Vielen Dank dafür und bis bald, eure Birte.

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