276 Wünsche für 2026 - Teil 2

Shownotes

Was wünschen sich Menschen, die sich tagtäglich für Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Innovation einsetzen, für unsere gemeinsame Zukunft?

Seit 2019 frage ich am Ende jeder Folge des Weltverbesserer Podcasts genau das: Was ist dein Wunsch für eine bessere Welt?

In diesem zweiten Teil der "Wünsche für 2026" ich diese Antworten gesammelt. Stimmen aus dem Podcastjahr 2025 – ehrlich, nachdenklich, hoffnungsvoll. Wünsche von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Projekte vorantreiben und Veränderung nicht nur fordern, sondern leben.

Mit dabei sind unter anderem Wünsche von: Christoph Kirschner, https://panelretter.de/

Thomas Logisch, https://tomlogisch.com/

Susanne Blazejewski, https://greenteams-netzwerk.eco/

Jennifer Jones, https://holi.social/

Robert Rosemann, https://fdks-obdachlosenhilfe.de/

Jessica Staschen, https://www.pressefreiheit.hamburg/

Johannes Lackmann, https://pro-energie-nrw.de/

Claudia Willems, https://www.feuerwehrfrauen.de/

Sacha Hübner, https://www.acker.co/

Carina Eijsink, https://sheltersuit.com/de/spenden

Christian Fein, https://keinerbleibtallein.net/

Diese Folge ist kein klassisches Interview, sondern eine Collage aus Gedanken, Hoffnungen und Visionen. Als Einladung zum Zuhören. Zum Weiterdenken. Und als Gruß an ein neues Jahr, das Gestaltung braucht.

Ihr habt Feedback, Themen oder Verbesserungsvorschläge? Meldet Euch gerne unter: weltverbesserer@gernhardtmedia.de

Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo Weltverbesserer!

00:00:10: Dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.

00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovationen.

00:00:21: Abonniere doch unseren Kanal und verpasse keine weitere Episode des Weltverbesserer-Podcasts.

00:00:39: die unsere Welt ein Stück besser machen wollen.

00:00:46: In Gesprächen über Nachhaltigkeit, soziale Initiativen und Innovationen haben hier viele engagierte Weltverbessererinnen und Weltverbesserer ihre Arbeit vorgestellt – und ihre Haltung.

00:00:57: Auch in den vergangenen Jahren sind wieder sechsundzwanzig Episoden entstanden.

00:01:01: Sechsundzwanzig Gespräche mit Menschen, die Verantwortung übernehmen, die an Lösungen arbeiten und die zeigen, dass Veränderung möglich ist.

00:01:08: Am Ende jedes Interviews stelle ich immer dieselbe Frage.

00:01:11: Was wünschst du dir für eine bessere Welt?

00:01:13: Diese Antworten werden oft persönlich, manchmal politisch und manchmal ganz leise, aber immer sehr ehrlich.

00:01:19: Für die kommenden zwei besonderen Episoden des Weltverbesserer Podcasts habe ich diese Wünsche gesammelt.

00:01:25: Heute im zweiten Teil präsentiere ich erneut Stimmen aus dem vergangenen Jahr und wünsche euch viel Spaß mit den tollen Wünschen für ein gutes neues Jahr.

00:01:35: Mit Christoph Kirschner von den Panierettern habe ich über ... Wiederverwertete Solarpaneele gesprochen.

00:01:45: Was würde für dich denn die Welt zu einem besseren Ort machen, also jetzt fernab von den Dingen, die du uns ja eigentlich auch schon erzählt hast, wenn du drei Wünsche frei hättest?

00:01:53: Was würdest du dir wünschen?

00:01:55: Naja, ich würde mir tatsächlich zuallererst wünschen, dass die ja die politische Weltlage, wenn man es so bezeichnen könnte, wieder in etwas rügerige Wässer ja abtaucht.

00:02:07: und einfach Ja, die Anzahl der Konflikte, die es zwischen Menschen gibt, die es zwischen Staaten gibt.

00:02:14: Ich meine, gerade Ukraine, Russland ist ja sehr präsent, aber natürlich auch der auflammende Konflikt Iran, Israel, USA.

00:02:22: Also das ist ja ein Riesenkriegsfeuer, das da irgendwie so entfacht wird auch ein Stück weit.

00:02:28: Ja, ich würde mir wünschen, dass man als Mensch halt da ein bisschen zur Besinnung kommt und einfach mehr wieder zudem zurückfindet, was dann irgendwie verbindet anstatt.

00:02:39: was einen trennt.

00:02:44: Ich wünsche mir natürlich, dass die Erneuerbaren noch viel viel stärker kommen und dass wir der fossilen Welt so ein Stück weit nach und nach einfach komplett in Rücken kehren können.

00:02:55: Ich glaube, das müssen wir, wenn wir als Menschheit langfristig auf dem Planeten leben wollen.

00:03:00: Ja und zu guter Letzt wünsche ich mir einfach... Weil ich auch einfach gerne arbeite und gerne mit Leuten zusammen arbeite und gerne Dinge tue, dass wir als Wirtschaftsaktöre, als Menschen, die in Firmen arbeiten, aber auch als Menschen, denen Firmen gehören, dass wir einen Weg finden, einfach eine, ja, wie sagt man, so schöne, beautiful Economy zu schaffen, die einfach nicht zerstört, die nicht ausbeutet und... da die die Welt einfach besser macht.

00:03:30: Ich glaube, das sind sehr, sehr große Wünsche.

00:03:33: Aber ich glaube, tatsächlich ein Stück weit können wir bei jedem dieser Wünsche fleißig daran arbeiten.

00:03:39: Susanne Blasejewski hat Green Teams Netzwerk mit gegründet.

00:03:45: Mitarbeiter machen in ihren Unternehmen nachhaltige Unterschiede.

00:03:49: Hier kommen ihre Wünsche.

00:03:52: Der größte Wunsch, den ich natürlich habe.

00:03:55: ist, dass das Ziel Gemeinwohlorientierung mit meinem weitesten Sinne einfach mindestens gleichgewichtig neben rein ökonomischen Zielen in allen Zielsystemen verankert wird.

00:04:10: Und das wird natürlich über das Green Teams Netzwerk, da können wir ein bisschen helfen, aber das ist natürlich eine politische Entscheidung letztlich, also das Steuersystem.

00:04:19: Gesetze und so weiter, so zu gestalten, dass Unternehmen z.B.

00:04:22: verpflichtet werden, Gemeinwohlbilanzen zu machen und diese Dinge entsprechend zu reporten und auch die Förderung z.B.

00:04:28: durch Steuerleichterung auf diese neue Zielstellung umzustellen.

00:04:33: Du hast ja gesagt, Fee und so.

00:04:34: Deswegen ist das jetzt natürlich ein utopischer Wunsch.

00:04:38: Und natürlich ist auch im Netzwerk ... Das ist schon auch das Ziel, da war ein bisschen zu helfen.

00:04:44: Also diese Bewusstseinsbildung, Geld können wir alle nicht fressen, das erinnert auch nicht, das Wäldhaberennen und so weiter.

00:04:50: Also diese Bewusstseinsbildung voranzutreiben mit der Idee, dass da eine Analogik eigentlich in das System kommen muss.

00:04:57: Und ich würde mal sagen, da setze ich mal Wunsch, eins, zwei und drei, alle auf diesen einen Punkt, weil letztlich wird es darauf ankommen aus meiner Sicht.

00:05:11: Messe in Düsseldorf im vergangenen Jahr getroffen.

00:05:13: Das hört man auch im Hintergrund ein bisschen und haben mit ihm über seine nachhaltigen Innovationen an Bord gesprochen.

00:05:20: Zuerst wünscht man sich natürlich, dass die Kriege beendet sind, aber das steht nicht in unserer Macht, glaube ich.

00:05:25: Das Zweite wünscht man sich als Deutschland natürlich, dass hier die Wirtschaft in Ordnung gebracht wird, weil wir leben natürlich gerade jetzt, wer sich im Yachtausrüstungsbereich bewegt.

00:05:36: Wir machen das zum Glück europaweit und sind nicht so ganz auf Deutschland angewiesen, aber Das ist ein Luxusegment.

00:05:42: Aber wir haben zunehmend junge Leute, früher waren das ja eher die älteren Herrschaften, die sich dann ihre Yacht gekauft haben.

00:05:48: Wir haben zunehmend junge Leute, teilweise dreißig Jahre alt, die aufs Hausboot oder auf die Segeljacht ziehen, um die Welt segeln.

00:05:54: Und das klappt natürlich nur, wenn die ökonomischen Rahmenbedingungen stimmen.

00:05:59: Das klappt auch nur, wenn du zum Beispiel mit deinen Kindern mal ein Jahr aus der Schule rauskannst, ohne dass du verklagt wirst wegen Schulentziehung und was es da alles so für Quatsch in Deutschland gibt.

00:06:09: In anderen Ländern ist das völlig normal, dass du segeln gehst mit deinem Kind und wenn du wiederkommst, kommst du wieder in die Schule rein.

00:06:15: Es ist in Deutschland nicht ganz so einfach, aber man kann auch nicht ganz offiziell an Bord wohnen.

00:06:21: Da sind wir alle noch hier sehr weit hinterher, aber ich will da nicht klagen, weil wir haben bisher immer für alles eine Lösung gefunden und das Land hat zur Zeit andere Probleme.

00:06:31: Wenn die gelöst sind, dann geht es auch der Yachtbranche wieder gut, aber wie man hier auf der Messe sieht.

00:06:37: So schlimm ist, dass nicht.

00:06:39: Es läuft hier trotzdem.

00:06:41: Hast du einen Tipp, was jeder Einzelne tun kann, um unsere Ozeane besser zu schützen?

00:06:46: Ja, das geht bei ganz einfachen Sachen los.

00:06:49: Nichts reinwerfen.

00:06:50: Also keine Kippe, gar nichts.

00:06:52: Und wenn keinen Strohhalm benutzen.

00:06:55: Wer auf Kreuzfahrtschiffe geht, was nicht verboten ist, nicht die Ballonpartys mitmachen, wo jeder seinen Luftballon starten lässt, dieser ganze Quatsch, nicht seinen Strohhallen, wenn er überhaupt einen bekommt, über Bord werfen.

00:07:06: Das sind ganz einfache Sachen, aber ich habe es heute wieder gesehen.

00:07:10: Es gibt immer noch Leute, die ihre Kippen überall hinschmeißen.

00:07:13: Und wenn das ins Meer kommt, das hält sich da über viele, viele Jahre.

00:07:16: Und wer natürlich an Bord von einem Schiff ist, keine Fekal hineinleiten.

00:07:23: Mit Jennifer Jones habe ich über Holy Social gesprochen, die eine Million gute Taten sammeln wollen.

00:07:34: Ich würde mir mehr Mut wünschen von uns allen.

00:07:38: Wie meinst du das?

00:07:39: Mehr Mut, Dinge zu tun, mehr dran zu bleiben, sich mehr zu trauen, lauter zu sein, nicht zu resignieren.

00:07:47: Also irgendwie so Mut als Kraft in uns allen.

00:07:50: Dann wünsche ich mir mehr miteinander.

00:07:52: Ich glaube, das ist die Basis für alles, was dann irgendwie folgt.

00:07:56: Also, dass sich gegenseitig zuhören, sich mal richtig in die Augen gucken.

00:08:01: Jeden irgendwie so annehmen, wie er oder sie ist und uns als Gemeinschaft verstehen und nicht als gegeneinander.

00:08:08: Und das kombiniert mit dem Mut.

00:08:10: Mut und miteinander sind für mich eigentlich so die größten Kräfte.

00:08:14: Und davon wünsche ich mir mehr.

00:08:16: Und ich glaube auch wirklich fest, dass wir davon mehr brauchen.

00:08:19: Schön.

00:08:20: Ja, kann ich.

00:08:21: Sind nur zwei Wünsche, aber die sind groß.

00:08:24: Und dann noch die Kombination.

00:08:25: Das macht den Dritter aus.

00:08:26: Robert Rosemann ist der Vorsitzende des Vereins Kölner Kältebus, Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.

00:08:36: Auch er hat mit mir ein paar seiner Wünsche geteilt.

00:08:41: Wenn man sich mal auf Deutschland bezieht, ist halt, man könnte sehr viel, wenn man politisch möchte, also wo ein Wille ist.

00:08:49: Ein Geld scheitert es nicht, auch wenn das dann immer so eingeredet wird.

00:08:55: Es sollte keiner auf der Straße leben und dafür müsste damit das, das kann man nicht so von heute auf morgen per Knopfdruck mit einem Wunsch ändern.

00:09:03: Und würde ich mir wünschen, dass diese allgemeine Schiere in Deutschland, Ungleichheit, vor allem Vermögensungleichheit, geschlossen wird.

00:09:10: Das geht nicht dadurch, dass man die unteren Schichten mit Vermögensaufbau und eben auch allen Aktieninvestieren komplett akkulor ist.

00:09:17: Versucht zu verbessern, sondern man muss es halt den Reichen im Endeffekt wegnehmen, so wie sie es uns schon weggenommen haben.

00:09:24: Und das Elend und die Armut, die es in diesem Land gibt, gibt es, weil es so viele Reiche gibt.

00:09:29: Das hängt halt miteinander zusammen.

00:09:30: Das wäre der erste Wunsch, das zu ändern.

00:09:33: Das Geld, was man dadurch ja sozusagen einnimmt, könnte man dann dazu nutzen, um die soziale Mobilität.

00:09:40: in diesem Land, das wäre der zweite Wunsch, dass es so eine Basic-Grundversorgung gibt, was Wohnung angeht, was Bildung und so weiter.

00:09:47: Da läuft es ja eigentlich noch ganz gut, dass das bereitgestellt wird, dass niemand auf der Straße sein muss.

00:09:52: Und wenn da jemand ist, dann, dass diese Person gezielt von Angestellten der Stadt, ja, angesprochen werden und versucht wird, okay, wir kriegen das hin, willst du das überhaupt?

00:10:03: Und da warst du jetzt so gerade dein Ziel, so, hier ist meine Nummer, wir können immer miteinander reden.

00:10:08: dass man quasi den Kommunen da mehr, in diesem Fall der Stadt Köln, mehr Spielraum gibt und die aber auch gleichzeitig dazu verpflichtet, das zu machen.

00:10:18: Das Dritte, es hängt alles ja irgendwie auch miteinander zusammen.

00:10:23: Also so diese, ja, nur weil jemand aus einem anderen Land kommt oder nur weil jemand andere Hautfarbe hat.

00:10:30: Wenn ich das mit einem Nipp abschalten könnte, dann würde ich das auf jeden Fall machen.

00:10:36: Also Rassismus, Sexismus, all diese ganzen Sachen, das ist aufgeheizt.

00:10:41: Also das hat, glaube ich, kein reales Fundament.

00:10:45: Also wenn man Gespräche mit Leuten aus meiner Familie, die dann auch so sagen, ja, das geht ja nicht und diese ganzen Bürgergeldempfänger oder diese Leute, die hier hinfliegen, die kriegen das alles und wir kriegen nichts.

00:11:00: Das hat seinen Ursachen, glaube ich, in dieser ungleichen Verteilung, die wir in diesem Land haben.

00:11:04: Aber dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, dass man in diesem Land Leute gegeneinander aufhetzen darf.

00:11:10: Und man sich anschaut, das geht ja wirklich bis in die höchsten politischen Ebenen rein.

00:11:16: Fake-Grenzkontrollner einführt, wo ja klar ist, dass ich da nicht rausgezogen werde, weil ich blond bin und weiß und mich mehr dann noch anhören darf.

00:11:26: Also sind ja nicht Sie, die da rausgezogen haben.

00:11:28: Ich dachte, wie widerlich ist das?

00:11:30: Also so was, das wäre der dritte Wunsch, würde ich gerne einfach abschaffen.

00:11:33: Aus den Köpfen, Bannen, das tut niemandem gut.

00:11:37: Mit Jessica Staschen von der Zeitstiftung Bucerius habe ich über Pressefreiheit, Desinformation und Medienkompetenz gesprochen.

00:11:46: und über die Hamburger Woche der Pressefreiheit.

00:11:49: Auch Jessica hat Wünsche für eine bessere Welt.

00:11:53: Wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann würde ich mir als erstes wünschen, dass wir anfangen, uns wieder zuzuhören, dass wir es manchmal aushalten, dass der andere spricht, ohne gleich dagegen zu halten.

00:12:07: Das würde ich mir als erstes wünschen.

00:12:11: Dann würde ich mir mehr ... mehr Wärme und mehr Herzlichkeit wünschen.

00:12:17: Das will ein Lächeln.

00:12:20: Muss man mal ausprobieren.

00:12:21: Ich versuche, wenn ich morgens auf dem Fahrrad zur Arbeit fahre, den Entgegenkommenden zuzulächeln oder wenn ich an der Ampel stehe.

00:12:29: Und häufig ist es so, dass dann auf ein Lächeln zurückkommt.

00:12:33: Und das macht schon was anderes, als wenn jeder mit einem, ja, mit schlecht gelauntem Gesicht durch die Gegend fährt.

00:12:41: Ich glaube, dieses ... eher den anderen sehen und zu denken, naja, vielleicht ist er auch gerade in Stress, vielleicht hilft Jan lächeln und macht den Tag ein bisschen netter.

00:12:51: Das würde ich mir wünschen.

00:12:53: Und als Drittes würde ich mir wirklich wünschen, dass wir, ja, das ist natürlich ein großer, großer Wunsch, aber dass wir diese kriegerischen Auseinandersetzung einfach sehr viel schneller und klarer beenden können und nicht so viele umschuldige Menschen weltweit sterben müssen dadurch.

00:13:13: Vielen Dank.

00:13:14: Ein sehr einfaches Tool, was uns an die Hand gelegt wurde, das Lächeln und eine große Aufgabe, die als Einzelne wahrscheinlich schwierig bewältigen können, aber alle zusammen können.

00:13:22: Wir schaffen.

00:13:22: vielen Dank für diese tollen Wünsche.

00:13:26: Johannes Lackmann ist der Geschäftsführer von ProEnergie NRW, die für eine kosteneffiziente Energiewende werben und kämpfen.

00:13:35: Hier kommen Johannes Wünsche.

00:13:38: Die Welt kann ein besserer Ort werden, wenn viel mehr Menschen verstehen, dass Demokratie nicht funktioniert, nur durchwählen, sondern dass man sich engagieren muss.

00:13:51: Einmischung in Politik.

00:13:53: Das ist elementar und wo auch immer ich Vorträge halte, an Hochschulen und Schulen und so weiter, ist meine Forderung, kümmert euch nicht nur um Technik, sondern ihr müsst euch auch um Politik kümmern.

00:14:05: Politik darf nicht nur von wenigen gestaltet werden, sondern muss von vielen gestaltet werden.

00:14:10: Demokratie lebt davon, dass möglichst viele Menschen sich engagieren.

00:14:14: Und das gilt natürlich dann lokal, aber das gilt natürlich auch international.

00:14:19: Das ist völlig klar.

00:14:20: Die internationale Perspektive darf nicht verloren gehen.

00:14:24: Das würde ich mir wünschen, dass viel mehr Leute sich da engagieren.

00:14:27: Und wenn man sich damit auseinandersetzt und die Zusammenhänge versteht, dann kommt man... Wahrscheinlich auch schon auf den richtigen Weg.

00:14:37: Ja, das denke ich auch.

00:14:38: Das wäre der große Wunsch.

00:14:40: Einer für drei.

00:14:45: Claudia Willems hat mir das Netzwerk Feuerwehrfrauen e.V.

00:14:49: vorgestellt.

00:14:52: Den Mut zu haben, über seinen Schad zu springen und vielleicht auch mal an seine Grenzen zu gehen.

00:14:59: Auf jeden Fall offene Ohren bei dem Gegenüber.

00:15:03: Und den Wiederhalt der Stimme.

00:15:07: Mit Sascha Hübner habe ich über Acker.

00:15:12: Tatsächlich, aber nur drei Wünsche muss man fast sagen.

00:15:18: Also, ich würde mir wünschen, dass wir Menschen uns wieder als Teil der Natur verstehen.

00:15:23: Das ist tatsächlich eine Erkenntnis, die mir abhandengekommen ist.

00:15:26: Obwohl ich eigentlich mal sehr gattener aufgewachsen bin im Selbstversorgergarten meiner Großeldern, ist es dann im Erwachsenwerden auch mir abhandengekommen, dieses Bewusstsein, dass ich Teil der Natur bin und dass ich nicht... über der Natur stehen, dass nicht die Natur mich braucht, sondern andersherum ich die Natur brauche und dass wir mehr wieder dieses Bewusstsein entwickeln, dass wir Teil der Natur sind und nur ein Symbiose schaffen, quasi unsere Lebensgrundlage zu schützen und zu erhalten.

00:16:00: Damit der sogenannte Wohlstand über den ja heute viel gesprochen wird, ist ja alles nichts wert, wenn unsere Lebensgrundlage immer mehr passen sind, dass das Wort es den Bach runtergeht.

00:16:13: Also es wäre mein erster Wunsch, wieder dieses Verständnis zu entwickeln, dass wir alle Teil der Natur sind.

00:16:21: Dann wahre Begegnungen.

00:16:25: Also ich glaube, wir brauchen wieder viel mehr wahre Begegnungen draußen, abseits von den digitalen Medien.

00:16:34: Ich sag, du musst jetzt nicht soziale Medien, weil so sozial sind sie leider im Moment.

00:16:39: an vielen Stellen nicht mehr.

00:16:41: Ich glaube, wir müssen wieder ins Gespräch kommen, in Begegnungen kommen, sich begegnen und miteinander sprechen, auch streiten, diskutieren.

00:16:52: Konflikte austragen total wichtig, aber ich glaube, das funktioniert am besten, wenn wir uns wieder mehr reell begegnen und uns dabei in die Augen blicken und auch diese Mikromomente erleben, was Aussagen... zwischenmenschlich bewirken und machen.

00:17:12: Das wäre so ein zweiter Wunsch, der, glaube ich, für eine gute Zukunft total wichtig ist.

00:17:19: Und mein dritter Wunsch wäre, dass wir tatsächlich weniger Symboldiskussionen führen, sondern uns wirklich um die wahren Probleme kümmern und gemeinsam aufhören, uns die Schuld zu geben.

00:17:39: und gemeinsam zusammenkommen, um über Lösungen zu sprechen, also wegzukommen von du bist schuld und vielleicht uns wieder mehr in Vergebung üben und das was war, anzunehmen, loszulassen und dann aber gemeinsam Lösungen zu kreieren, die unser Leben aller wieder lebenswert und fröhlicher machen, angenehmer, genau also.

00:18:08: das wären so meine drei.

00:18:10: Karina Isink hat mir die Sheltersuit Foundation vorgestellt, die Menschen ohne Obdach Wärme, Würde und Hoffnung bringt.

00:18:24: Ich glaube, ich komme zurück zu dem, was ich eben schon gesagt habe.

00:18:27: Begegene jedem Menschen mit Würde und Respekt.

00:18:31: Also schenke jemandem ein Lächeln.

00:18:34: Egal wem, aber wenn jemand zum Beispiel vom Supermarkt deines Vertrauens sitzt, geht auch mal runter auf die Knie.

00:18:44: Also solche kleinen persönlichen Momente, die machen was mit einem.

00:18:49: Also das wäre, glaube ich, diese Mitmenschlichkeit, einfach uns wieder mehr wahrzunehmen.

00:18:56: So oft laufen wir irgendwie mit einem Blick auf unser Handy durch die Straßen.

00:19:01: Und das ist manchmal auch ganz cool, mach ich auch.

00:19:05: Dann bin ich abgeschirmt, muss nichts anderes wahrnehmen, hab meine Kopfhörer im Ohr.

00:19:11: Aber... Gerade diese Momente, wo man auf einmal mal diese Blase um sich herum öffnet und ins Gespräch geht mit jemandem, das ist für mich immer wieder so eine Situation, wo ich merke, boah, da haben wir jetzt gerade einen sehr wichtigen Moment gehabt miteinander.

00:19:29: Das ist, glaube ich, das eine, das andere ist, versuch nachzudenken, wie du helfen kannst, was für dich passt.

00:19:38: Also, engagier dich.

00:19:42: ehrenamtlich oder sprich drüber, informiere dich, guck dir YouTube-Videos an zum Thema Obdachlosigkeit, guck dir Talkshows an, lese Bücher von ehemals obdachlosen Menschen.

00:19:57: Ich glaube, was ich selber auch in meinem Freundes- und Bekanntkreis oft als Reaktion bekomme ist, ja, aber erstmal in Deutschland muss man ja nicht auf der Straße leben und wenn man da ist, dann hat man ja auch schon irgendwie da so ein bisschen Schuld dran.

00:20:14: Und das macht mich irgendwie immer wieder wütend, wenn ich das höre, weil das ist irgendwo eine Abwehrhaltung, sich nicht weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:20:25: Deswegen mein Aufruf informiere ich und urteile nicht zu schnell.

00:20:31: Mit Christian Fein habe ich über seine Initiative Keiner Bleibt Allein gesprochen.

00:20:36: Ich habe ihn im letzten Jahr kennengelernt und erfahren, wie er Menschen über soziale Netzwerke miteinander verbindet.

00:20:41: Damit niemand einsam bleiben muss.

00:20:43: Hier kommen seine Wünsche für im Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr mehr niederschnellige Angebote in der Erwachsenenbildung.

00:21:05: Das merkt man einfach, dass es ja viele Defizite gibt und die müssen unbedingt ausgebessert werden.

00:21:12: Und der dritte Punkt, ja ich glaube, da kommt auch so ein bisschen jetzt wieder so aus dieser Einsamkeitsthematik.

00:21:19: Ich glaube, das wäre einfach so ein bisschen offener, zwangloser, aber auch freundlicher Umgang miteinander.

00:21:27: Ich glaube, das wäre Sowas, wo die Welt nur ein kleines bisschen besser machen würde, aber auch nachhaltig sehr gut hilft.

00:21:35: Gedanken, die bleiben dürfen, Fragen, die uns begleiten können und Ideen, die vielleicht genau dort weiter wirken, wo du gerade zuhörst.

00:21:43: Danke an alle, die ihre Perspektiven geteilt haben.

00:21:45: Lasst uns das neue Jahr mit Aufmerksamkeit, Mut und Zuversicht beginnen.

00:21:50: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:21:52: Hat es euch gefallen?

00:21:53: Fühlt ihr euch inspiriert?

00:21:54: Bewegt?

00:21:56: Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?

00:21:58: Dann schreibt mir gerne, auch die E-Mail-Adresse findet ihr in den Show-Notes.

00:22:03: Abonniert doch den Weltverbesserer-Podcast, dann verpasst ihr keine Episode mehr.

00:22:08: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer-Podcasts.

00:22:12: Ich würde mich sehr freuen.

00:22:14: Vielen Dank dafür und bis bald, eure Bilder.

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