2. Spezial För Kölle - Brauchtum braucht Engagement

Shownotes

Karneval ist mehr als Feiern – er ist gelebtes Brauchtum, weitergegeben von Generation zu Generation. Mein heutiger Gast sorgt dafür, dass kölsche Tradition nicht nur erinnert, sondern verstanden, getanzt und gefühlt wird – das ganze Jahr über. Ich spreche mit Cassia Kürten, der 1. Vorsitzenden der Kölsche Stäänefleejer, über Ehrenamt, Haltung und die Frage, warum Brauchtum ohne Engagement keine Zukunft hat.

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Cassias Karnevalswissen: https://www.youtube.com/@karnevalswissen5442

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Hier der Buchtipp von Cassia:

"Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück" -Ulf Kvensler

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Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo Weltverbesserer, dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.

00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovation.

00:00:21: Abonniere doch unseren Kanal und verpasse keine weitere Episode des Weltverbesserer Podcasts.

00:00:50: Aber vor allem eins sichtbar macht.

00:00:53: Ehrenamtliches Engagement.

00:00:55: An den kommenden elf Tagen Vorwahl bei Fastnacht stelle ich euch jeden Tag einen Menschen vor, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt.

00:01:03: Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit schenken und oft im Stillen das tun, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

00:01:11: Der Kölner Karneval steht in dieser Session unter dem Motto Alarv, Madonna für Kölne.

00:01:18: Gemeint sind

00:01:19: die über zweihunderttausend

00:01:20: Menschen, die sich allein in Köln ehrenamtlich engagieren.

00:01:24: Unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensentwurf.

00:01:28: Sie sind das Rückgrat dieser Stadt.

00:01:31: Und sie stehen stellvertretend für Millionen Engagierte im gesamten deutschsprachigen Raum.

00:01:39: In diesem Podcast geht es nicht um Orden oder Bühnenauftritte, sondern um Haltung, Motivation.

00:01:45: Und um die Frage, warum tun Menschen das, was sie tun?

00:01:49: Ohne Bezahlung, aber mit Überzeugung.

00:01:52: Hört heute eine dieser Geschichten.

00:02:15: Danke, dass du das gesagt hast, denn ich spreche nicht so gut Kölsch, muss ich zugeben.

00:02:19: Über Ehrenamt, Haltung und die Frage, warum Brauchtum ohne Engagement gar keine Zukunft hat.

00:02:24: Liebe Kasia, schön, dass ich heute hier bei dir sein darf und wir miteinander reden.

00:02:28: Erzähl mir doch mal, wie bist du zum Ehrenamt gekommen?

00:02:30: Was machst du?

00:02:31: Ja, fang einfach mal an.

00:02:32: Also Ehrenamt habe ich immer mein ganzes Leben lang gemacht.

00:02:35: Das ist einfach ein ganz wichtiger Bestandteil des Miteinanders.

00:02:40: Und ja, zum Karneval bin ich so Ende der neuen ... da wurde ich in den ersten Tanzgruppen angefragt, ob ich für sie choreografieren könnte.

00:02:54: Und weil ich mir das als von der Ausbildung her Balletttänzerin das noch nicht so zugetraut hatte und auch nicht direkt in die Fußstapfen von Bigifanen schreiber treten wollte, die ja zu der Zeit noch aktiv war, bin ich da erstmal sehr vorsichtig und ehrenamtlich rangegangen.

00:03:12: Erzähl mir doch mal ein bisschen was über euren Vereinen, um denen es ja heute unter anderem gehen soll.

00:03:17: Was ist das für ein Verein, der steht auf drei Säulen?

00:03:19: Wenn ich das richtig verstanden habe, Karneval, Weihnachten und aber auch Engagement durch das ganze Jahr durch, richtig?

00:03:24: Ja, es ist so wichtig, dieses Brauchtum, das, was wir hier in Köln leben und lieben, weiterzugeben.

00:03:32: Und das kann man nicht in einem Buch und jemand liest das und lernt das, sondern das gibt, wie du am Anfang gesagt hattest, von Generation zu Generation weitergegeben.

00:03:41: Und da haben wir Pädagogen oder Leiter eines Karnevalsvereins oder einer Tanzgruppe die große Aufgabe.

00:03:49: das an die jungen Menschen weiterzugeben.

00:03:51: Und es ist ganz, ganz viel auch geglückt.

00:03:55: Denn wenn man heute sieht, wer in den letzten Jahren in den Dreigestirn war, auch dieses Jahr wieder aktuell, das sind alles Mitglieder von Tanzgruppen gewesen, die als kleine Kinder das gelernt haben oder als Heranwachsende gelernt haben, wie toll unser Brauchtum ist.

00:04:10: Du, das wusste ich gar nicht.

00:04:11: Es ist ja schön, dass ich das jetzt auch noch gelernt habe.

00:04:13: Also ein großer Erfolg im Grunde genommen für euch.

00:04:16: Erzähl doch mal ein bisschen praktisch.

00:04:18: Was machst du so das ganze Jahr durch?

00:04:20: Wie läuft dein ehrenamtliches Engagement

00:04:22: ab,

00:04:23: damit die Leute das auch verstehen, die vielleicht nicht auskönnen?

00:04:26: Also ich trainiere ja unsere Kinder- und Jugendtanzgruppe und für die große Tanzgruppe gebe ich das Training.

00:04:32: Ich choreografiere und wenn ich für die choreografiere, fängt eigentlich die erste Arbeit an.

00:04:37: Ich suche mir Musik aus, die nicht nur von der Musik, sondern auch vom Text her passt, die die jungen Menschen oder die Kinder und Jugendlichen gerne mitsingen, die die aufnehmen können und vor allen Dingen sie muss kölsch sein.

00:04:52: und über diese tollen Lieder, die wir im Kölner Karneval haben, lernen die Tänzerinnen und Tänzer, die bei mir trainieren, auch gleich die richtige Aussprache, weil das ist ja für jemanden von außerhalb von Köln nicht ganz so einfach und leider gibt es halt viele Bands, die auch auf Hochdeutsch... zum Teil ihre dann auch doch recht schönen Lieder machen, aber das ist für mich ein Tabu, das mache ich nicht.

00:05:17: Die sollen kölsch ausgesprochen werden.

00:05:18: und über diese Musik, die wirklich wunderbare Musik, da lernen die Kinder und Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Sprache.

00:05:26: Und dann entwickelst du eine Choreografie und ihr studiert sozusagen die Tänze gemeinsam ein.

00:05:30: Die

00:05:30: Choreografie muss musikalisch gestaltet werden und da habe ich an mich selber besondere Ansprüche, weil ich komme aus einem Musikerhaushalt.

00:05:39: Mein Vater war Dirigent, meine Mutter Pianistin, die aber auch sehr affin für die kölische Musik waren.

00:05:46: Ich habe mich mit Musik beschäftigen, zwangsläufig beschäftigen müssen, also zwangsläufig im guten Sinne.

00:05:53: seitdem ich laufen kann und da stand auch schon Tanz auf dem Programm und dass das irgendwann mal so in entfernter Zukunft sein würde bei mir, das habe ich mir damals noch gar nicht gedacht.

00:06:04: Also ich habe erstmal eine klassische Ballettausbildung gemacht, habe denn auch früh angefangen zu unterrichten und lange eine Ballettschule gehabt und unterrichte heute auch noch Ballett, aber Ich habe in den letzten vielen Jahren, seitdem ich im Karneval tätig bin, gesehen, gelernt und für mich aufgenommen, wie wichtig dieser Kit Kölner Karneval ist.

00:06:26: Der fügt.

00:06:27: Gesellschaftsschichten zusammen, der verbindet Menschen.

00:06:32: Und Tanz ist ja sowieso etwas, was Menschen verbindet.

00:06:35: Uns ist das ja völlig egal, welcher Herkunft jemand hat.

00:06:38: Wenn jemand Interesse hat an Tanzen, dann wird er gefördert.

00:06:41: Und das Gleiche ist im Karneval.

00:06:43: Du kannst in einer Gesellschaft... Kannst du einen ganz, ich sag mal, sozial schwachen Job haben?

00:06:49: Das klingt jetzt so negativ, ich meine es gar nicht.

00:06:51: Oder du bist Geschäftsführer einer riesen Firma.

00:06:53: Ihr aller habt die gleiche Uniform an.

00:06:56: Und das ist das Schöne am Karneval.

00:06:58: Dieses wir feiern zusammen, da feiern zusammen Menschen, die sich sonst vielleicht nie im richtigen Leben begegnen würden.

00:07:05: Hat dich

00:07:06: diese Bedeutung des Kölner Karnevals dazu bewegt, auch ein Podcast auf den Markt zu bringen, sag ich jetzt mal so?

00:07:13: Also dein Karnevalswissen zu teilen, du hast nämlich den schönen Podcast Karnevalswissen auf YouTube unter anderem veröffentlicht.

00:07:20: Was hat dich dazu gebracht, dein Wissen zu teilen?

00:07:24: Mein Podcast habe ich während der Corona-Zeit angefangen und die Geschichte hat einen ganz anderen Hintergrund.

00:07:30: Ich habe online Training gegeben für meine Kinder und Jugendlichen, also für die Sterne Flair Pens und auch für die Großen.

00:07:37: Und das war denn, ich habe gemerkt, dass das machen die ganz gerne, aber die brauchen noch was.

00:07:43: Die brauchen noch irgendwie so das noch was ganz Besonderes.

00:07:47: Und dann habe ich gesagt, pass auf, ich erzähle euch immer so fünf bis zehn Minuten vor jedem Training was über den Kölner Karneval.

00:07:56: Ja, prima macht das.

00:07:57: Und das habe ich dann eine Zeit lang gemacht.

00:07:59: Direkt am Anfang, im Jahr zum Beginn der Corona-Zeit, wo auch dieser Lockdown war.

00:08:05: Und dann kamen immer mehr Familienmitglieder dazu, die einfach fragten, das ist doch eigentlich ganz nett.

00:08:10: Wir sind ja auch zu Hause.

00:08:11: Können wir da nicht auch mal rein mitzuhören?

00:08:14: Ich habe gesagt, klar.

00:08:16: Und dann habe ich gedacht, Mensch, das ist doch Wissen.

00:08:18: Wissen muss doch immer für jeden zugänglich sein.

00:08:21: Sonst wären wir doch heute noch auf dem... Stand von vor hunderttausend Jahren.

00:08:25: Und ja, darauf habe ich gesagt, ich mache jetzt mal einfach einen öffentlichen Podcast und dadurch hatte ich durch einen Bekannten die Möglichkeit, das in seinem Studio aufzunehmen.

00:08:35: Und ja, so ist er entstanden.

00:08:37: Und letztes Jahr habe ich eine Zuschrift von einem Gesamtschullehrer aus Aachen bekommen, der sagt, er nimmt das immer in der Vorkarnevalszeit mit seinen Schülern durch.

00:08:46: Und das ist eigentlich ein total schönes Kompliment, nicht eigentlich, das ist ein schönes Kompliment.

00:08:51: Das hat mich total gefreut.

00:08:53: Das finde ich auch.

00:08:54: Das ist ein wunderschönes Feedback.

00:08:55: Wo findet man denn den Podcast, wenn man jetzt daran interessiert

00:08:57: ist?

00:08:58: Den findet man auf YouTube unter Karnevalswissen.

00:09:01: Ein Wort geschrieben.

00:09:03: Und da sind immer so Schwerpunkte.

00:09:04: Mal ist es die Geschichte des Karnevals, die Geschichte des Rosenmontagszuges, vor allem die Geschichte des Tanzes, weil wir hier ja so anders tanzen in Köln als rundherum.

00:09:15: Ich habe das immer als gallisches Dorf hier in Köln bezeichnet.

00:09:19: Ja, das sind ganz viele interessante Themen.

00:09:21: Und in den letzten Jahren, als Corona auch schon vorbei war, habe ich dann noch eine längere Interviewreihe mit Ludwig Sebus, den ich seit meiner Kindheit kenne, gemacht.

00:09:30: Und natürlich auch mit Biggie Fahnen schreibe meiner Tanzmutter, wie ich immer sage, auf unseren langen Tanzspazier gängen.

00:09:38: Mensch, Klasse, da muss ich auch noch mal rein.

00:09:40: Das habe ich auch noch nicht alles entdeckt.

00:09:42: Viele sehen die Tanzgruppen ja auf der Bühne, aber nicht die ehrenamtliche Arbeit, die dahinter steckt.

00:09:48: Was würdest du sagen, welche Herausforderung gehört zu deinem Engagement, über die gar niemand so richtig Bescheid weiß und über diese viel zu selten gesprochen wird?

00:09:56: Ich erkläre meinen Tänzern immer ganz viel.

00:10:00: rund um den Karneval.

00:10:01: Wir tanzen nicht nur, ich sag immer, ihr macht nicht nur meine Schritte, sondern ihr müsst vieles dahinter verstehen.

00:10:07: Warum habe ich dieses und jenes Lied genommen und nicht ein anderes?

00:10:10: Und warum singen wir hier Kölsch?

00:10:12: Warum machen wir das Ganze?

00:10:14: Wie ist der Karnevals-Tanz entstanden?

00:10:16: Wir sind nicht Tänzer, die einfach dastehen und sagen, wir machen jetzt die und die Schritte, aber mehr verstehe ich davon nicht.

00:10:23: Für mich ist das ein ganzheitliches Projekt.

00:10:26: Das Karnevals-Motto von dieser Session heißt ALAV.

00:10:29: Madonna für Kölle.

00:10:30: Ich hoffe, das habe ich jetzt richtig ausgesprochen.

00:10:33: Einigermaßen, was bedeutet das für dich, dieses Motto?

00:10:35: Also es heißt Alav Madonna für Kölle.

00:10:38: Das bedeutet eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit im Karneval.

00:10:43: Denn wenn man die ganze ehrenamtliche Arbeit im Karneval wegnehmen würde, würde er nicht mehr stattfinden.

00:10:48: Würde er auf kommerziellem Wege vielleicht noch stattfinden.

00:10:51: Aber das ganze Herzblut, was die Menschen da reinstecken, das wäre weg.

00:10:57: Und dann würde es auch keine Zukunft mehr geben, weil dieses Weiterreichen von einer Generation zur anderen, das kann nur geschehen, wenn jemand überzeugt von seinen Sachen ist und wenn jemand Herzblut da reinsteckt.

00:11:10: Sonst funktioniert es nicht.

00:11:11: Meiner Ansicht nach ist es tatsächlich so, dass sowohl in Köln als Stadt als auch in ganz Deutschland nicht viel funktionieren würde ohne Ehrenamtler, aber selbstverständlich auch im Karneval, wenn man es auf die kleine Ebene runter bricht.

00:11:24: Du hast mir im Vorfeld verraten, dass du jahrelang Martinäen organisiert hast, ehrenamtlich.

00:11:30: Was bedeutet das eigentlich?

00:11:31: Und erzähl mal ein bisschen darüber über diese Zeit.

00:11:35: Die karnevalistische Matinee für den Rosenmontagszug, da habe ich mir immer viele Sachen überlegt, die habe ich moderiert und auch mir die Texte geschrieben und auch geguckt, wer da alles auftreten kann.

00:11:45: Und das war so schön, es war zwar zeitlich wahnsinnig intensiv, aber ich für mich habe dabei so viel gelernt.

00:11:52: Ich war ganz nah an den Höhnern dran, bin mit den Blackfors im Bus, Auftrittsbus mitgefahren und habe Geschichten erfahren, die jenseits dessen, was in Wikipedia steht oder sonstwo, das ist eine unheimliche Bereicherung für mich gewesen.

00:12:08: Und ich konnte eine Gemeinschaftstänze für viele Martinin mit vielen Kölner Tanzgruppen machen.

00:12:14: Und früher war es ja so, da waren die Tanzgruppen immer so ein bisschen nicht verfeindet, aber sehr mit Abstand.

00:12:22: Und nach einer Martinin hat mir eine Tänzerin, die ich dann im Sommer noch mal getroffen hat, gesagt, Wir treffen uns ja immer zum Jan und das ist denn immer so, die eine Gruppe hat ein Städtisch da und Fästchen die andere Gruppe, dann noch eine und noch eine, sagt so und dann gab es zum ersten Mal diesen Tisch mit einem Fästchen drauf, der hieß ein Gemeinschafts-Tanz und da waren aus ganz vielen Gruppen die Tänzer dabei und das war was Schönes, habe ich gedacht, ja, das ist wiederum der Kit, der alle zusammenführt.

00:12:50: Das ist schöne gemeinsame Tanzen, nicht das Konkurrierende.

00:12:55: Wunderbar.

00:12:56: Du, Kasia, ich habe das Gefühl, du bist eine sehr gute Person, um das zu erklären, wenn

00:13:00: jetzt

00:13:00: auch nicht Kölner diesen Podcast hören.

00:13:02: Vielleicht auch Leute, die noch nie beim Karneval waren.

00:13:04: Was ist die Faszination vom Karneval?

00:13:06: Und was ist vielleicht auch die Faszination von der Stadt Köln?

00:13:11: Die Faszination vom Karneval ist, dass er unheimlich viel bewegen kann, und zwar das Ehrenamt im Karneval.

00:13:18: Das sind Menschen, die sich miteinander verbinden, die ... sich austauschen, die sehen, was möglich ist.

00:13:26: Da hat jemand, der vielleicht zu Hause keine Bedeutung oder im beruflich keine große Bedeutung hat, vielleicht am Fließband arbeitet und nochmal ohne, dass ich das abwerten will.

00:13:38: Der hat absolut die Möglichkeit, Präsident einer Gesellschaft zu werden.

00:13:41: Es gibt keinen sozialen Stand im Karneval, im Idealfall.

00:13:46: Vielleicht gibt es irgendwo, aber es ist mir nicht bekannt und ich bin eigentlich ganz gut vernetzt.

00:13:52: Und das ist eine unglaublich wichtige Komponente in unserer Zeit und nicht nur in unserer Zeit, die gab es eigentlich oft, ja in den fünftiger, sechziger Jahren nicht so sehr, wie es jetzt gibt.

00:14:04: Es ist, alle sind auf einem Level und wollen dazu beitragen, dass wir unseren Kölner Karneval gut erhalten.

00:14:14: Und das sehe ich auch ein bisschen, wenn nicht Kölner hier zum Karneval kommen.

00:14:21: Dieses Betrinken sichern, sichern Weiberfastnacht oder in irgendeiner Sitzung oder am elften Elften betrinken, das ist ja nicht Karneval, das ist ja irgendwie eine schlechte Party mit guter Musik, mit guter Kölnerkölscher

00:14:33: Musik.

00:14:34: Das hat für mich nichts, aber auch gar nichts mit dem Ursprungsgedanken des Karneval zu tun.

00:14:40: Der Ursprungsgedanke des Karnevals ist ja einer dieser Ursprungsgedanken.

00:14:44: Der Nahe hält der Obrigkeit den Spiegel vor.

00:14:48: Und das gibt dem Nah diese berühmte Narrenfreiheit.

00:14:52: Das heißt, er hat die Möglichkeit zu sagen, das hier ist nicht richtig.

00:14:57: Oder das hier, da solltest du mal drauf achten, ohne dass er dafür früher geköpft wurde, weil der nah durfte das, jemand anders durfte das nicht.

00:15:05: Und das ist eine unheimlich gute Chance im Karneval.

00:15:09: Ja, eine der vielen guten Chancen im Karneval.

00:15:13: Und der Karneval gehört zu unserer Stadt, zu Köln, das Herz für jeden Menschen.

00:15:17: Deswegen nochmal die Frage.

00:15:18: Was macht Köln für dich zu so einer besonderen Stadt?

00:15:21: Die Höhner singen ja unter anderem Kölner, du bist ja hier füll.

00:15:24: Du kennst ja die Höhner auch ganz gut.

00:15:26: Jetzt hab ich das wahrscheinlich schon wieder falsch ausgesprochen.

00:15:28: Es tut mir sehr leid.

00:15:29: Aber deswegen kennst du das Gefühl ja bestimmt auch.

00:15:33: Vielleicht beschreibst du auch das noch mal.

00:15:35: Karneval auf der einen Seite.

00:15:37: Aber es ist ja auch die Stadt,

00:15:39: oder?

00:15:40: Es sind die Menschen, und die Menschen machen die Stadt aus.

00:15:43: Ja, auch der Dom.

00:15:45: Sicher auch viele hässliche Gebäude, aber die Menschen, das Leben macht die Stadt aus.

00:15:49: Und das ist das, was wichtig ist.

00:15:51: Ich weiß, wenn irgendjemand meiner Tänzer sich verletzt, dann kann ich den Wilfried Wilczek anrufen, und zwar zu jeder Tag- und Nachtzeit.

00:15:58: Und der wird helfen, die Tänzer tapen, und dann können die wieder auftreten.

00:16:03: Und ich kann so viele Menschen anrufen und sagen, kannst du mir mal helfen?

00:16:07: oder mich rufen viele Menschen an.

00:16:09: sagen, kannst du mir mal helfen.

00:16:11: Und das nicht zwischen morgens neun und nachmittags fünf, sondern Tag und Nacht.

00:16:17: Und dieses Gefühl, das ist ein schönes Gefühl.

00:16:20: Das sehe ich auch so auf jeden Fall.

00:16:22: Was würdest du dir denn für die Zukunft des Ehrenamtes wünschen?

00:16:26: Was kann vielleicht noch verbessert werden, damit Ehrenamt auf stabilere Beine gestellt wird?

00:16:32: Ehrenamt lebt von der Anerkennung, weil die Ehrenamtler bekommen kein Geld dafür.

00:16:38: Ich würde mir wünschen, dass es noch mehr Anerkennung gibt in Form einfach von Danke sagen.

00:16:44: Das müssen keine materiellen Geschenke sein.

00:16:46: Einfach Danke, dass du das gemacht hast.

00:16:49: Und das sage ich auch gerne vielen Menschen, weil es öffnet die Herzen und die Menschen machen dann gerne weiter.

00:16:57: Nicht nur weiter, weil sie mal irgendwann Präsident geworden sind oder so, sondern... weil sie es gerne machen, weil sie Anerkennung bekommen.

00:17:04: Wirkliche Anerkennung und ein Danke, das ist das, wovon das Ehrenamt und nicht nur im Karneval lebt.

00:17:11: Bekommst du genug Anerkennung?

00:17:14: Manchmal könnte ich mir ein bisschen mehr wünschen, aber dann sage ich, komm, ich hole mir die Anerkennung aus dem, was ich auf der Bühne sehe.

00:17:22: Dann sehe ich tolle Tänzer, dann sehe ich, was ich bei Kindern bewirken kann oder auch bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.

00:17:30: dann bekomme ich durch die Eltern mit, was in den Familien passiert, wie sie sich dem Kerneval öffnen.

00:17:36: Und das ist denn, das sind denn kein Danke, sondern einfach Geschichten.

00:17:41: Geschichten und die Geschichten, die tun im Herz gut.

00:17:46: Apropos Geschichte, da habe ich ja eine Frage zuvor bereitet, nämlich ich frag meine... Interviewgäste eigentlich immer nach einer schönen Geschichte, die sie mit ihrem Ehrenamt verbinden.

00:17:54: Eine Geschichte, die ihm besonders im Kopf geblieben ist oder die besonders herzerwärmt ist.

00:17:59: Was für eine Geschichte möchtest du gerne mit uns

00:18:00: teilen?

00:18:02: Das sind keine erzählten Geschichten, das sind erlebte Geschichten.

00:18:06: Wenn ich sehe, wie sich Kinder entwickeln, wenn ich sehe, wie sich der Kommandant unserer Kinder- und Jugendtanzgruppe, der Moritz, entwickelt hat, wie gut der jetzt Kölsch spricht und wie strahlend er vor der Gruppe steht und besseres Kölsch als etliche Präsidenten sprechen oder Sitzungspräsidenten.

00:18:26: Das ist ein so schönes Gefühl, dass ich weiß, er hat so viel wie ein Schwann aufgenommen, einem kölschem Brauchtum, dass er das richtig lebt.

00:18:36: Und er ist nur ein Beispiel dafür.

00:18:39: Es geht ganz vielen Kindern so.

00:18:41: Das ist eigentlich die Geschichte, die nicht in Worte erzählt wird, sondern... in leuchtenden Augen und in glücklich sein.

00:18:50: Und wenn die kleinen Kinder, gerade die unsere Jüngsten mit sechs und sieben Jahren, wenn die aufgeregt sind, dann ist das ein schönes Gefühl.

00:18:58: Dann ist es ein einfach, ja, das ist die Geschichte, die ins Herz geht.

00:19:04: Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

00:19:05: Was gibt es denn sonst noch so für Projekte, die du gemacht hast, die Menschen verbunden haben?

00:19:12: Es muss jetzt nicht mehr im Karneval zu tun haben.

00:19:15: Ich habe den Auftrag von der Stadt Köln bekommen, etwas zu choreografieren, einen Tanz zu choreografieren, den die Stadt Köln ihrer Partnerstadt Tel Aviv zum hundertjährigen Bestehen schenken könnte.

00:19:30: Und das habe ich gedacht, das ist ein sehr schöner Gedanke.

00:19:33: Es ist nicht ein materielles Geschenk, was jeder denn in irgendeine Kammer stellt, sondern etwas, etwas, ja ... etwas menschliches, wenn Sie mich schon als Choreografen fragen.

00:19:43: Ich habe dann mit den Schülern von der gymnasialen Ballettausbildung der Renschen Musikschule ein längeres Stück einstudiert.

00:19:50: Das hieß der Weg.

00:19:52: Ein schönes Stück über den Weg, den Menschen im Leben durchleben.

00:19:57: Wir haben das hier in der Philharmonie Ohr aufgeführt und im ersten Teil des Konzerts, im zweiten war das Jugendorchester aus Tel Aviv da und hat den zweiten Teil gestritten.

00:20:08: Dann sind wir nach Tel Aviv geflogen und das war der Plan, uns im Hotel einzukwartieren.

00:20:16: und dann habe ich gesagt, nein.

00:20:18: Ich selber habe auch Familie in Israel und habe gesagt, man muss... Die jungen Menschen, die alle zwischen fünfzehn und zwanzig waren oder fünfzehn und neunzehn, die müssen in Familien untergebracht werden, damit sie das Leben dort kennenlernen, damit sie mal sehen, was man am Schabbat macht und damit sie Kontakte knüpfen.

00:20:38: Das ist denn auch bei allen Mitfahrenden gelungen.

00:20:42: Sie haben alle in der Familie gelebt, die Zeit über und haben davon berichtet, wie toll das war und wie einzigartig war und auch für die Familien junge Deutsche kennen zu lernen.

00:20:53: Das war auch was ganz Besonderes.

00:20:55: Und es ist nicht nur, man geht in Theater, guckt sich ein Ballett an und geht dann wieder, sondern man verbringt diese ganze viele Zeit dazwischen.

00:21:04: miteinander.

00:21:04: Und das ist das Schöne.

00:21:06: Und so viel ich weiß, jeder dieser Schülerinnen und Schüler damals ist innerhalb der nächsten Jahre danach nochmal bei der Familie in Israel gewesen.

00:21:15: Und

00:21:16: das ist

00:21:16: eine total schöne Sache.

00:21:19: Menschen verbinden.

00:21:20: Genau richtig.

00:21:20: Vielen Dank.

00:21:23: Auf jeden

00:21:23: Fall.

00:21:24: Wenn jetzt Leute zuhören, liebe Kasia und die sagen, Boah, was Kasia da macht, das ist ja großartig.

00:21:29: Ich möchte auch was machen.

00:21:30: oder aber ich möchte Kasia in ihrem Tun unterstützen.

00:21:33: Wo finden Leute Informationen?

00:21:35: Was können Sie machen, wenn Sie helfen wollen?

00:21:38: Also, wenn Sie tanzen möchten, können Sie sich gerne über unsere Webseite, kölschestähnefleer.de bewerben, sowohl für die Kinder- und Jugendtanzgruppe als auch für die große Tanzgruppe.

00:21:48: Wenn jemand nicht mehr tanzen möchte, dann empfehle ich Karnevalswissen, den Podcast.

00:21:53: Und wenn jemand ab und zu mal tanzen möchte, der auch schon oder die schon etwas älter sind, sprich so über thirty-fünf.

00:22:01: Ich mache alle paar Wochen, nicht während der Session, aber im Frühjahr und im Herbst, den Kölschentanzworkshop.

00:22:10: Und das Studieren war zu Kölschermusik immer so eine kleine Choreografie ein, die ganz gut passt.

00:22:15: Und die Damen, im Moment sind es nur Damen, haben einen schönen Nachmittag.

00:22:19: Ich hatte das ja eben schon erwähnt.

00:22:21: Ihr seid eigentlich durch das ganze Jahr überengagiert und arbeitet natürlich auch an euren Tänzen und Aufführungen das ganze Jahr über.

00:22:29: Aber auch zu Weihnachten bist du engagiert.

00:22:32: Was macht ihr da?

00:22:33: Ja, wir haben ein kölisches Weihnachtsprogramm.

00:22:36: Das haben wir jetzt im letzten Jahr, im dritten Jahr aufgeführt.

00:22:40: Ich hatte vor drei Jahren die Idee, also man muss ja auch vor Weihnachten was machen.

00:22:43: Die Zeit ist immer so eine Mauerzeit für Tanzgruppen.

00:22:46: Und es gibt so viele schöne... Auch flotte kölschische Weihnachtslieder, zu denen man gut tanzen kann.

00:22:53: Aber nur als Tanzgruppe da aufzutreten, das war mir dann auch wieder zu wenig.

00:22:57: Deshalb habe ich gedacht, wir müssen mal so eine kleine Geschichte erzählen.

00:23:00: Und ein guter Freund von mir, der Michael Dans vom Hennesien Theater, der erster Puppenspieler.

00:23:06: Wir haben uns zusammengesetzt und gesagt, wir machen jetzt mal was.

00:23:08: Und dann haben wir die ersten Dialoge geschrieben.

00:23:10: Die waren auch sehr kritisch.

00:23:11: Es ging auch um den Ukraine-Krieg.

00:23:13: Zwei Kinder sprechen die Dialoge immer, weil es aus der Sicht der Kinder sein soll.

00:23:18: Und die sprechen natürlich und ganz klar Kölsch.

00:23:21: Ja, das ist sehr, sehr gut angekommen.

00:23:23: Wir waren also auf ganz vielen Weihnachtsmärkten und es war schön, weil es nicht nur Tanz war, sodass man sind Stimmen der Zuschauer, sondern auch Geschichten, die zwischendurch waren.

00:23:34: die wir erzählt haben.

00:23:36: In letztem Jahr für zwanzig, fünfundzwanzig haben wir eine neue Weihnachtsshow geschrieben, dann auch noch mit dem Charlie Kämmerling, der ist auch ehemaliger Puppenspieler am Hennesien Theater und auch Schauspieler.

00:23:46: Und da haben wir andere Tänze gemacht.

00:23:49: Die habe ich denn choreografiert.

00:23:51: Das sind jeweils kurze Tänze, zwei, zweieinhalb Minuten.

00:23:54: Und dazwischen kommt immer wieder ein Dialog.

00:23:56: Und ja, mit dem waren wir auch auf, weiß nicht, ganz vielen Weihnachtsmärkten, privaten Weihnachtsfeiern.

00:24:03: Und die Leute haben uns immer gesagt, das ist was ganz Besonderes und das ist schön.

00:24:08: Und da auch da kann man den Kinder wieder zeigen.

00:24:11: Kölschelieder, die finden das ganze Jahr über Stadt.

00:24:14: Nicht nur am Karneval oder in der Vorbereitung der Karnevalszeit, sondern dieses liebenswerte Kölschel.

00:24:22: Das passt so gut zu Weihnachten und das macht richtig Spaß.

00:24:28: Dann ist es vielleicht ein bisschen falsch formuliert.

00:24:30: meine nächste Frage.

00:24:30: Ich wollte dich fragen, was ist dein Lieblingskarnewald-Song?

00:24:33: Aber vielleicht möchte ich von dir, liebe Kasia, lieber wissen, was ist dein liebster Kölschersong?

00:24:38: Vielleicht ist das ja auch ein Weihnachts-Song.

00:24:40: Also es ist in erster Linie der Stammbaum, weil da wird so viel erzählt, was uns Kölner ausmacht.

00:24:48: Wir kommen von überall her.

00:24:50: und finden uns zusammen, dass das bunte, was Köln ausmacht, das ist nirgendwo besser gesungen als in diesem Lied und dafür bin ich den Fürs unendlich dankbar bis heute.

00:25:04: Du bist

00:25:05: jetzt erst meine zweite Interviewpartnerin dieser speziellen Reihe für Kölne und das ist das zweite Mal, dass dieses Lied genannt wird.

00:25:12: Also ich bin gespannt, wie oft es noch vorkommt.

00:25:17: Ich frage meine Interviewgäste auch immer nach einem Buch, das sie vielleicht inspiriert hat oder zum Nachdenken gebracht hat und ob sie einen Buchtipp für mich haben.

00:25:23: Liest du gerne und hast so ein Buchtipp.

00:25:28: Die Bücher sind erhältlich bei booklooker.de.

00:25:32: Dem Marktplatz für Bücher.

00:25:36: Oh ja, den habe ich.

00:25:37: Allerdings muss ich euch vorwarnen, wenn ihr das Buch einmal gelesen habt, dass, also mir ging es so, ich konnte dann nach drei Monaten kein Buch lesen, weil Keins hatte eine Chance dagegen anzukommen.

00:25:48: Dieses Buch hat gar nichts mit Karneval oder Köln oder so zu tun.

00:25:51: Das heißt, der Ausflug und ist von Ulf Quenzler, ein hier nicht wirklich bekannter Autor, aber ein sagenhaft guter, er schreibt sagenhaft gut und er ist Drehbuchautor eigentlich.

00:26:04: ursprünglich und deshalb läuft immer im Hintergrund im Kopf ein Film ab und das ist einfach so toll.

00:26:10: Aber ich warne, wie gesagt.

00:26:13: Vom Genre her eher Thriller.

00:26:15: Ja, in die Richtung geht's.

00:26:17: Aber es ist kein nichts brutales oder nichts.

00:26:20: Es ist einfach ein zwischenmenschlicher Thriller und das ist das Tolle daran.

00:26:25: Super, vielen Dank für diesen tollen Buchtipp.

00:26:27: Dann komme ich auch schon zu meiner letzten Frage.

00:26:29: Dies ist ja der Weltverbesserer Podcast und meiner Ansicht nach Bist du ein Weltverbesserer?

00:26:35: vielleicht auf einer kleinen Ebene, aber du bist ein Weltverbesserer oder eine Weltverbessererin für mich.

00:26:40: Und deswegen würde ich dich gerne fragen, was müsste denn geschehen, damit die Welt ein besserer Ort wird, wenn du dir drei Dinge wünschen dürftest?

00:26:46: Menschen müssen mehr miteinander reden, mehr miteinander statt übereinander.

00:26:51: Und weil das ist so eine große Krux, viele reden über denjenigen oder diejenige, aber nicht mit derjenigen und versuchen zu verstehen, warum die eine oder andere Sache sie gemacht hat oder er gemacht hat.

00:27:04: Wenn man miteinander redet und einander versteht, dann brauchen wir uns nicht zu bekämpfen.

00:27:10: Und dann gebe ich den Tipp Tanzt miteinander.

00:27:13: Denn Tanzen ist etwas so Wichtiges.

00:27:16: Ich habe das kurz nach Beginn des Ukrainekrieges, waren ja hier viele ukrainische Flüchtlinge.

00:27:21: Ich habe das mit den Kindern gemacht und das hat denn geholfen.

00:27:25: Für einen Moment dieses schwere Zeit und was zu Hause in der Heimat alles passiert, vielleicht nicht zu vergessen, aber leichter zu machen.

00:27:35: Und dann habt Spaß miteinander.

00:27:39: Gebt euch die Hand, nehmt euch in den Arm.

00:27:41: Das ist etwas Unheimlich Schönes.

00:27:43: Schreibt euch nicht Mails, schreibt euch nicht WhatsApps.

00:27:46: Geht hin und nehmt euch in den Arm.

00:27:49: Vielen Dank für diese tollen Tipps für eine bessere Welt.

00:27:51: Liebe Kasia, ich finde es ganz, ganz teuer, was du machst.

00:27:53: Bitte mach weiter so, bleib so engagiert.

00:27:56: Bleib so ein großer Sonnenschein, wie ich dich heute empfunden habe.

00:27:59: Und ja, danke für das Interview.

00:28:01: Sehr,

00:28:01: sehr gerne und ich kann gar nicht anders.

00:28:04: Prima.

00:28:10: Diese Episode war eine von elf Folgen des Weltverbesserer Podcasts spezial für Kölne.

00:28:16: Ich hoffe, sie hat Menschen aus Köln genauso inspiriert wie alle anderen.

00:28:21: Hört auch in die anderen Episoden rein, die alle in den elf Tagen Vorweiber fast nachts erscheinen und jeden Morgen um elf Uhr elf online gehen.

00:28:30: Wie immer findet ihr natürlich alle Informationen und Links zu diesem Projekt in den Show Notes.

00:28:36: Hat es euch gefallen?

00:28:37: Fühlt ihr euch inspiriert?

00:28:39: Bewegt?

00:28:40: Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?

00:28:42: Dann schreibt mir gerne.

00:28:43: Auch die E-Mail-Adresse findet ihr in den Shownotes.

00:28:47: Abonniert doch den Weltverbesserer Podcast, dann verpasst ihr keine Episode mehr.

00:28:52: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer Podcasts.

00:28:56: Ich würde mich sehr freuen.

00:28:58: Vielen Dank

00:28:58: dafür und bis bald, eure Birte.

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