6. Spezial För Kölle - Fastelovend mit Zukunft

Shownotes

Nadine Krahforst leitet die Akademie des Literarischen Komitees im Festkomitee Kölner Karneval – einen Ort, an dem kölsche Künstlerinnen und Künstler nicht nur gefördert, sondern begleitet, vernetzt und auf ihrem Weg in den Fastelovend professionell unterstützt werden, damit ein lebendiges Kulturgut mit Hätz un Siel auch in Zukunft Bestand hat.

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Hier der Buchtipp von Nadine:

"Der Tod ist dein letzter großer Termin" - Christoph Kuckelkorn

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Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo Weltverbesserer, dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.

00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte

00:00:19: und Innovation.

00:00:21: Abonniere doch unseren

00:00:22: Kanal und verpasse keine

00:00:23: weitere Episode des Weltverbesserer Podcasts.

00:00:50: Aber vor allem eins sichtbar macht.

00:00:53: Ehrenamtliches Engagement.

00:00:55: An den kommenden elf Tagen Vorwahl bei Fastnacht stelle ich euch jeden Tag einen Menschen vor, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt.

00:01:03: Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit schenken und oft im Stillen das tun, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

00:01:11: Der Kölner Karneval steht in dieser Session unter dem Motto Alarv, Madonna für Kölne.

00:01:18: Gemeint sind

00:01:19: die über zweihunderttausend

00:01:20: Menschen, die sich allein in Köln ehrenamtlich engagieren.

00:01:24: Unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensentwurf.

00:01:28: Sie sind das Rückgrat dieser Stadt.

00:01:31: Und sie stehen stellvertretend für Millionen Engagierte im gesamten deutschsprachigen Raum.

00:01:39: In diesem Podcast geht es nicht

00:01:41: um Orden oder Bühnenauftritte, sondern um Haltung, Motivation.

00:01:45: Und um die Frage,

00:01:46: warum

00:01:47: tun Menschen das, was sie tun?

00:01:49: Ohne Bezahlung, aber mit Überzeugung.

00:01:52: Hört heute eine dieser Geschichten.

00:01:55: Nadine Krar-Forst leitet die Akademie des Literarischen Komitees im Festkomitee Kölner Karneval.

00:02:02: Einen Ort, an dem Kölschekünstlerinnen und Künstler nicht nur gefordert, sondern begleitet, vernetzt und auf ihrem Weg in den Fastelorven professionell unterstützt werden.

00:02:12: damit ein lebendiges Kulturgut mit Hetz und Seel auch in Zukunft Bestand hat.

00:02:17: Herzlich willkommen, liebe Nadine.

00:02:19: Ich hoffe, ich habe das einigermaßen gut zusammengefasst.

00:02:21: Seit wann machst du das denn und wie bist du da draufgekommen?

00:02:25: Hallo, liebe Birte, du hast es ja vorragend zusammengefasst.

00:02:27: Vielen Dank.

00:02:29: Ja, wie bin ich dazu gekommen?

00:02:30: Ich bin im Festkomitee tatsächlich schon seit... Damals hat mich der damalige Präsident Markus Ritterbach beim einem meiner letzten Auftritte.

00:02:42: Ich habe ja selber getanzt im Karneval, war zu dem Zeitpunkt Paketänderin bei mir an von Wert.

00:02:47: Und da hat er mich dann nach dem Auftritt angesprochen.

00:02:49: Du Nadine, was machst du eigentlich nach Karneval, wenn du jetzt mit der Tanzerei aufhörst?

00:02:55: Ich suche Leute, die Lust und Zeit haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

00:03:01: Wir suchen neue Leute für das Literarische Komitee.

00:03:04: Lass uns mal zusammensetzen und mal quatschen.

00:03:06: Und so haben wir das dann auch gemacht.

00:03:09: Und zack war ich Teil des Literarischen Komitees damals noch unter Karl Becker.

00:03:16: Und ja, so bin ich da langsam hineingerutscht sozusagen.

00:03:21: Ist ja toll, dass du früher Tänzerin warst.

00:03:23: Das wusste ich noch gar nicht.

00:03:24: Dann hast du ja eine lange, lange, lange Erfahrung mit dem Kölner Karneval.

00:03:27: Das ist ja richtig toll für diesen Podcast.

00:03:29: Dann freue ich mich, was du da noch so zu erzählen hast später.

00:03:32: Was genau macht denn dein Ehrenamt aus?

00:03:35: Was machst du da?

00:03:38: Ich darf seit den Akademien im Festkomitee leiten.

00:03:41: Also das Literarische Komitee, die Akademie.

00:03:43: Das heißt, wir fördern Redner, wir fördern Musiker.

00:03:48: auf ihrem Weg auf die Kölner Karnevalsbühnen.

00:03:50: Also bei uns kommt man hin, hat natürlich schon Vorerfahrungen im Musikbereich.

00:03:55: Also bei uns werden jetzt keiner Gitarre spielen oder so, sondern es geht wirklich darum, eine Band oder auch einen Solo-Künstler kompatibel zu machen für die Karnevalsbühnen.

00:04:04: Das kann mit der Technik zusammenhängen.

00:04:06: Ist die Technik innerhalb kürzester Zeit aufbaufähig?

00:04:09: Ist das Equipment so, dass das auch möglich ist?

00:04:13: Wie gehe ich mit den Sound Einstellungen in verschiedenen Sälen oben, weil es gibt ja bei uns keinen Soundcheck, dass man vorher irgendwie üben kann, sondern man kommt in den Saal rein und dann hat man ein paar Sekunden, dann muss die Technik stehen und dann geht auch schon das Programm los.

00:04:26: Das geht über die Bühnen-Performance, das geht um Fragen rund um die kölsche Sprache.

00:04:32: Marketing-Themen, wie vermarkt ich mich?

00:04:34: Wie präsentiere ich mich?

00:04:35: auch Social Media?

00:04:36: Wie geht das?

00:04:37: Was brauche ich für ein Redaktionsplan und so weiter?

00:04:39: Also eigentlich alles, was man so als Künstler braucht, um in dem Geschäft gut voranzukommen.

00:04:48: Nebenbei machen wir natürlich dann auch noch unsere verschiedenen kleinen Konzepte, weil die Künstler natürlich auch das Allerwichtigste brauchen.

00:04:54: Sie müssen bekannt werden.

00:04:56: Und da haben wir auch so kleine Formate, die wir präsentieren, wie zum Beispiel unsere Bill- und Bandsabende.

00:05:01: Das sind so Ausprobiertermine.

00:05:03: Aber eben auch, dass wir unsere Künstler auf unsere eigenen Festkomitee-Formate, zum Beispiel bei den Fernsehsitzungen, bei der Hörfunksitzung und auch bei der ZDF-Mädchen-Sitzung ins Vorprogramm setzen, vor unserem Publikum großer Saal.

00:05:17: Und da gibt es natürlich dann auch immer gute Resonanz aus dem Publikum.

00:05:21: Und sie werden dadurch natürlich auch bekannter.

00:05:23: Super, man sieht sich wieder spannend an.

00:05:26: Der ist

00:05:26: hier fertig.

00:05:27: Total.

00:05:28: Ein Riesending natürlich für Künstler.

00:05:29: Wir haben gerade auch wieder unsere Künstler frisch ausgewählt, die auf den Musikwagen im Rosenmontagszug mitfahren dürfen.

00:05:38: Also die fahren nicht nur mit und gucken, sondern sie performen ihre Musik über die gesamte Fahrzeit im Rosenmontagszug.

00:05:47: Das ist natürlich auch nochmal neben der großen Ehre und des tollen Erlebnis.

00:05:51: Das ist auch nochmal ein Riesenwerbeeffekt auch für den Künstler.

00:05:56: Auf jeden Fall.

00:05:57: Was ich immer finde bei den Künstlern im Kölner Karneval.

00:06:01: Die müssen so eine krasse Energie, so eine krasse Kraft aufbringen.

00:06:05: Denn das weiß ja vielleicht jemand, der nicht aus Köln kommt jetzt gar nicht und der diesen Podcast hört.

00:06:10: Die haben ja an einem Abend teilweise acht bis zehn Auftritte.

00:06:14: Weiß nicht, wenn sie richtig bekannte Bands sind oder Künstler.

00:06:18: Die fliegen sozusagen von einem Saal zum nächsten und machen da ihre Musik oder ihre Programme.

00:06:26: Das ist doch... unglaublich, oder?

00:06:28: Und ebenso auch der Rosenmontagszug, wenn du da die ganze Zeit überspielst, das ist doch ein unglaublicher Kraftaufwand.

00:06:33: Unterstützt ihr da auch?

00:06:34: Also kann man das trainieren?

00:06:36: Ja, die Künstler haben natürlich auch Stimmtraining.

00:06:38: Das kommt natürlich auch dazu.

00:06:40: Das muss man natürlich auch üben.

00:06:42: Aber man muss ehrlicherweise sagen, es ist auch ein Wahnsinn.

00:06:46: Das Publikum trägt ein durch diesen Auftritt.

00:06:48: Also ich kann ja auch aus meiner eigenen Tanzerfahrung sprechen, wenn das Saal zuhört, mitmacht und Da so viel positive Energie zurückkommt, dann ist das auch unglaublich.

00:07:01: Ein unglaubliches Gefühl.

00:07:02: Es ist auch ein total tolles Gefühl und es trägt einen so durch den Auftritt.

00:07:06: Aber natürlich acht Auftritte am Tag, das ist natürlich auch anstrengend keine Frage.

00:07:10: Also braucht man schon ein bisschen Kondition, aber das kriegt man schon hin.

00:07:16: Nun denkt man sich ja vielleicht so, Gölner Karneval ist eine Million statt.

00:07:20: Klar, zu Karneval sind auch ein paar mehr als nur eine Million hier.

00:07:23: Aber das ist ja immerhin noch eine Stadt.

00:07:25: Wofür brauchen die Künstler so ein professionelles Angebot wie PR und Vermarktung und so, was du jetzt gerade alles aufgezählt hast?

00:07:33: Warum ist das trotzdem wichtig, auch wenn es im Endeffekt

00:07:36: um

00:07:37: ein Stadtkarnwall geht?

00:07:40: Die Künstler sind ja oft auch über die Kölner Grenzen hinaus unterwegs.

00:07:43: Also es spielt sich ja nicht alles nur in Köln ab, sondern auch im Umland.

00:07:46: Es gibt ja unfassbar viele Karnevalssitzungen und auch Party-Formate.

00:07:50: Also gibt es ja für jede Zielgruppe gibt es ja was.

00:07:53: Und deswegen beschränkt es sich nicht nur auf den Kölner Raum, sondern es ist ein bisschen mehr.

00:07:57: Und natürlich wollen die Künstler bekannt werden und mehr Auftritte generieren.

00:08:01: Dafür braucht man halt diese ganze Maschine im Hintergrund, sag ich mal.

00:08:07: Macht ihr das alles umsonst, sag ich jetzt mal?

00:08:10: Also ich meine, ihr helft ja den Künstlern damit auch irgendwie Geld zu verdienen und sich zu vermarkten.

00:08:15: Und du zum Beispiel arbeitest ja jetzt ehrenamtlich.

00:08:17: Aber im Endeffekt verdienen die damit ja auch Geld.

00:08:20: Wie funktioniert das?

00:08:21: Ja, am Anfang ist es ja tatsächlich so, wenn Künstler sich etablieren, verdienen sie ja tatsächlich nicht viel Geld.

00:08:26: Im Gegenteil, da zahlt man oft drauf.

00:08:28: Alleine das ganze Equipment, was die mit sich rumtragen, gerade die Bands, das ist natürlich unheimlich teuer.

00:08:33: Da hat ein Redner schon einfacher, der muss natürlich nicht so viel Geld im Vorfeld in die Hand nehmen.

00:08:38: Aber, ich sag mal, neun, neunzig Prozent von uns machen das ehrenamtlich.

00:08:43: Uns geht es darum, dass wir Künstler... erhalten auch für die zukunft neue künstler auf den markt bringen weil natürlich altersbedingthört auch der ein oder andere auf und Vielleicht auch nicht nur altersbedingts und auch aus anderen gründen dann machen sie nicht weiter und wir brauchen ja auch für die zukunft leute die dieses fest auch weiter tragen und auch künstler die auf die bühnen gehen.

00:09:06: und dafür ist es total wichtig dass wir eben größer denken an dieses fest denken und nicht daran denken ob wir daran Geld verdienen.

00:09:15: wir verdienen daran kein Geld wir geben das nur rein damit dieses wunderbare fest erhalten bleibt.

00:09:21: Und wir auch in Zukunft noch keiner weil Sitzungen mit Künstlern feiern können.

00:09:25: Schön also ihr seid auch dafür da um die Tradition zu waren so zu

00:09:28: sagen.

00:09:29: Absolut.

00:09:30: Vielleicht ergänzen.

00:09:31: zum Redebereich könnte ich ja auch noch was sagen.

00:09:33: da ist es nämlich noch mal ein bisschen anders.

00:09:35: Ein Redner ist ja alleine auf der Bühne oft oder auch als du oder die brauchen eine ganz andere Aufgabe.

00:09:40: Die brauchen natürlich auch ein bisschen schauspielerische Grundlagen, also wie etablier ich meine Figur, was habe ich überhaupt für eine Figur?

00:09:46: Wie baue ich eine Rede auf, wie ist die Gäckdichte?

00:09:49: Und die brauchen ja sehr viel Bühnenpräsenz.

00:09:51: und dafür haben wir auch Dozenten, die dann eben auch ein paar schauspielerische Grundlagen den Rednern beibringen oder aber auch mit den Künstlern an den Reden arbeiten.

00:10:00: Die ganze Rede auch gut.

00:10:03: auf einer Cannabalsbühne bestand hat.

00:10:06: Schön.

00:10:07: Die Kützlerförderung ist ja nur ein Teil, den wir im Literarischen Komitee machen oder in der Akademie machen.

00:10:13: Was wir in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut haben, sind die Seminare für die Vorstände oder auch überhaupt für die Leute in den Mitgliedsgesellschaften.

00:10:21: Ein Vorstand oder auch erweitert der Vorstand von der Mitgliedsgesellschaft.

00:10:26: Die sind ja auch alles Ehrenamtler.

00:10:28: Und dann muss der Schatzmeister bestimmte Sachen wissen und dann muss der Pressesprecher bestimmte Sachen wissen.

00:10:32: und dann muss aber hier die Marketing Abteilung muss auch Sachen wissen.

00:10:36: und für diese ganzen Sachen geben wir Seminare und das haben wir immer weiter ausgebaut.

00:10:42: Wie funktioniert ein Social Media Auftritt von der Gesellschaft?

00:10:45: was muss ich denn beachten?

00:10:46: was gibt es für Richtlinien und wie kriege ich das umgesetzt?

00:10:49: und zu all diesen Themen die eine Gesellschaft braucht um auch.

00:10:54: gut arbeiten zu können, geben wir auch Seminare für die Ehrenamtler.

00:10:59: Das sind auch oft Ehrenamtler, die es für Ehrenamtler machen, aber die aus dem Geschäft auch kommen.

00:11:05: Also die Marketing-Experte, der es ehrenamtlich für uns macht, aber der wirklich Experte ist.

00:11:10: Und das haben wir sehr, sehr intensiv ausgebaut.

00:11:13: Super.

00:11:14: Ja, wenn ich mir jetzt so vorstelle, jemand gibt ehrenamtlich seine Zeit.

00:11:17: Man kann ja nicht davon ausgehen, dass der immer dann auch aus dem Fachbereich kommt.

00:11:20: Er hat einfach Zeit und will unterstützen.

00:11:22: Da muss man auch gucken, dass er die ganzen Informationen, die er dafür braucht, auch zur Verfügung hat.

00:11:27: Ob es neue Steuerrechtsthemen gibt im Bereich der Schatzmeisterei, das müssen die ja alles wissen.

00:11:32: Und dafür haben wir dann Experten dies vermitteln.

00:11:36: Super.

00:11:37: So bewahrt und bewütet ihr alles in allem insgesamt die Traditionen?

00:11:42: Kölner Karneval und dessen Gesellschaften.

00:11:44: Also insofern gehört es ja auch dazu, das Gesamtpaket.

00:11:47: Schön.

00:11:49: Für ein Nicht-Kölner kannst du die Bedeutung des Kölner Karnevals erklären.

00:11:53: Was ist Karneval?

00:11:55: Was bedeutet das für die Stadt, für dich?

00:11:59: Karneval ist... Ein unfassbar schönes fest.

00:12:03: Hier gibt es keine Grenzen in der Hierarchie, wie man das sonst kennt, aus dem Berufsleben vielleicht auch oder auch aus anderen Bereichen.

00:12:10: Hier sind alle gleich.

00:12:11: Wir feiern miteinander Karneval und es ist nicht nur so, dass man im Straßenkarneval dann Arm in Arm da steht und schunkelt und Lieder zusammen singt oder auch ein Kölsch zusammen trinkt, sondern das Ganze ist ja viel mehr.

00:12:22: Es ist Gemeinschaft, es ist Freude, es ist... Ja, wie schon gesagt, also keine Grenze in der Hierarchie.

00:12:30: Jeder ist willkommen.

00:12:33: Und man arbeitet auch als Teams zusammen, sogar wenn man eine Tanzgruppe nimmt.

00:12:37: Da kommen die aus den unterschiedlichen Berufsgruppen, aber sie arbeiten an einem gemeinsamen Ziel.

00:12:43: Und das finde ich ist so besonders.

00:12:46: Und es geht eigentlich immer nur darum, etwas Gutes zu machen, etwas Schönes zu fördern.

00:12:52: Und wenn man auch eine Kindertanzgruppe anguckt, man sieht die Alterskategorie von klein bis groß, alles in einer Gruppe, in welchem Sport ist das schon, dass so viele Altersstufen zusammenkommen.

00:13:00: Es ist ja meistens nach Jahrgängen getrennt.

00:13:03: Und hier lernen die Kleinen von den Großen oder eben auch die großen Lernverantwortung zu übernehmen für die Kleinen.

00:13:09: Und es richtet sich immer danach, dass man als gesamte Gruppe einen guten Bühnenauftritt hinlegt.

00:13:16: Und das geht nur zusammen.

00:13:17: Das geht gar nicht alleine.

00:13:18: Und wenn man das mal adaptiert auf den Gesamtkarnewall, dann ist das auch hier so.

00:13:22: Es wird so viel karitativ auch im Karneval Geld gesammelt und es wird sich um so viele Projekte gekümmert.

00:13:30: Ich wünsche, das würde man manchmal mehr von außen sehen und sagen, ah, es wird nicht nur auf drei oder vier Tage im Jahr begrenzt, sondern der Karneval ist eigentlich viel, viel mehr.

00:13:41: Und wenn es den nicht gäbe, würden viele... Projekte, soziale Projekte gar nicht funktionieren.

00:13:46: Dann würde es auch in der Stadt an vielen Ecken und Enden nicht funktionieren.

00:13:50: Wenn nicht Leute sagen, machen wir.

00:13:55: Und das ist das Besondere an Karneval.

00:13:57: Das hast du sehr, sehr schön erklärt.

00:13:59: Das hat mir sehr gut gefallen.

00:14:01: Und nun ist es ja in dieser Session so, dass das Karnevalsmotto lautet, Alav, Madonna für Kölle.

00:14:08: Wenn ich das jetzt einigermaßen richtig ausgebrochen habe.

00:14:10: Und das bedeutet zu viel... Dieses Jahr

00:14:13: wollen wir

00:14:13: das Ehrenamt mal ins Rampenlicht stellen.

00:14:15: Wir wollen die Ehrenamtler auch mal sozusagen aus den Dunkelnischen herausholen, damit sie mal strahlen und leuchten können und gesehen werden und auch Anerkennung finden.

00:14:24: Warum ist dieses Motto so wichtig?

00:14:27: Ich finde, es ist nicht nur für das Ehrenamt wichtig.

00:14:30: Also mal zu sagen, hier, es gibt hier Menschen, die packen einfach mit an, ohne davon einen finanziellen Benefit zu haben, sondern einfach zu sagen, Hier, wir tun viel für Köln, egal ob jetzt im Ehrenamt oder auch nicht im Ehrenamt.

00:14:44: Es wird alles für die Stadt und für die Menschen gemacht.

00:14:48: Und das, finde ich, ist an dem Motto so schön.

00:14:51: Und eben, wie gesagt, das Ehrenamt meinen Vordergrund zu stellen, zu sagen, hier, die Leute engagieren sich, die geben ihre Zeit, die geben ihr Herzblut völlig uneigennützig.

00:14:59: Einfach nur, damit es hier ein bisschen schöner wird und ein bisschen besser wird in dieser Stadt.

00:15:06: Genau.

00:15:07: Weltverbessern auf kleiner Ebene.

00:15:08: Also es ist ja vollkommen richtig in diesem Podcast.

00:15:11: Nun

00:15:11: würde mich mal interessieren, wo holst du die Energie her für dein Ehrenamt?

00:15:16: Was treibt dich an?

00:15:17: Ich meine, du bringst unglaublich viel Zeit ein, unglaublich viel Energie ein.

00:15:21: Wie schaffst du das?

00:15:23: Ich mache es einfach.

00:15:26: Ich mache es einfach,

00:15:29: dass du es... viel Spaß gemacht, eben an etwas beteiligt zu sein, was Freude verbreitet.

00:15:35: Es gibt so viele Sachen, die in der Welt, die nicht schön sind, die einem auch vielleicht Sorgen bereiten oder auch Angst bereiten.

00:15:42: Und hier hat man ein bisschen was in der Hand, wo man sagt, so, wir machen das aber jetzt zusammen und wir entwickeln gemeinsam etwas Schönes.

00:15:50: Und die Leute, die man anspricht, wo man sagt, komm, lass uns das so zusammen machen.

00:15:53: Die sind immer den ganzen Offen gegenüber.

00:15:55: Es ist nicht so, dass man sagt, das funktioniert doch eh nicht und lass es uns nicht machen.

00:15:59: So denken wir nicht, sondern wir denken immer, okay, das ist eine super Idee.

00:16:04: Wie machen wir es denn jetzt?

00:16:05: Und es findet sich immer ein Weg.

00:16:07: Und das ist das, was ich so großartig finde, dass alle immer sagen, wir arbeiten auf ein Ziel hin.

00:16:13: Und wir versuchen das.

00:16:15: Und das finde ich gar nicht mehr selbstverständlich in der heutigen Zeit.

00:16:19: Wo Ost ist schon schwer fällt, ach nee, komm, dann klappt das nachher nicht.

00:16:23: und dann haben wir das Problem und lass was lieber direkt sein.

00:16:26: Und so funktionieren wir nicht, also funktioniere ich nicht.

00:16:29: Ich bin immer ein Fan davon, lass es uns doch mal probieren.

00:16:32: Ich glaube so funktionieren auch die meisten Kölner nicht.

00:16:35: Also es ist vielleicht auch ein bisschen die Lebensmentalität, die wir hier so haben.

00:16:38: Absolut.

00:16:39: Absolut toll.

00:16:41: Gibt es denn trotzdem, auch wenn für dich alles zum Glück so positiv erscheint, Herausforderungen, denen du bei deinem Ehrenamt begegnest?

00:16:49: Eigentlich nicht.

00:16:50: Also klar, man hat immer natürlich Wünsche, wo man sagt, mach mal, das wäre irgendwie schön, wenn so neue Künstler vielleicht auch in kürzere Zeitslots mal gebucht werden würden.

00:16:58: Das ist nicht immer direkt die dreißig Minuten sind, die sie füllen müssen, sondern einfach einen neuen Künstler mal eine Chance geben und sagen, komm, mach mal fünf Minuten, mach mal zehn Minuten.

00:17:07: Also reden dann natürlich einfacher als für eine Musikgruppe.

00:17:10: Da müssen es dann schon zwei, drei Titeln sein.

00:17:12: Aber einfach mal zu sagen, komm, mach mal.

00:17:15: und da einfach eine Chance zu geben.

00:17:18: Das fände ich schön, wenn das noch mehr wäre, wobei ich auch sagen muss, dass sich das in den letzten Jahren auch verändert hat und die Bereitschaft, neue Künstler mal in ein gewuchten, ein normales Format reinzupacken, auch immer größer wird.

00:17:30: Also gibt es viele Gesellschaften, die das tun.

00:17:32: Aber das würde ich jetzt nicht als Riesenhürde empfinden, sondern eher sagen, das ist was, wo wir noch besser werden können.

00:17:37: Ja.

00:17:38: Eine Frage habe ich noch, die dir bestimmt sehr schwerfällt zu beantworten, weil du so viele interessante Künstler so persönlich kennengelernt hast, sondern dann ist man da ja immer noch mal ganz anders mit drin.

00:17:47: Was ist dein Lieblingskarnemals Song und warum?

00:17:51: Gibt es tatsächlich keinen Speziellen?

00:17:53: Du hast es wahrscheinlich schon befürchtet, weil ich wirklich sehr, sehr viele Lieder fantastisch finde.

00:17:58: Also ich mag sehr gerne die ganzen alten Lieder, aber auch die neuen Lieder von den Black Foeys, weil mit vielen alten Liedern verbinde ich auch... Einiges aus meiner Tanzzeit, weil ich weiß, der eine oder andere Text war auch ein bisschen mitinspiriert, der geschrieben worden ist von Tanzgruppen, wo auch nach der Session, wenn es dann vorbei ist und manche Leute hören auf nach der Session zu tanzen, dann hat damals der Hartmut Priest doch auch Texte daraus genommen und da auch Lieder von den Fößen rausgeschrieben und deswegen habe ich da so eine persönliche Verbindung zu einigen Titeln.

00:18:31: Aber auch die aktuellen Lieder finde ich großartig.

00:18:34: und aktuell ist es so, dass wir ja auf die Karnevalsmaus alle, das geht ja ganz viral und da tanzen ja auch alle drauf.

00:18:40: Und lustigerweise hatten wir Vorstandstour am Wochenende und haben auch zu dieser Karnevalsmaus performt und seitdem geht die mir überhaupt nicht mehr aus dem Kopf raus.

00:18:47: Ja,

00:18:47: die kriegt man nicht mehr aus dem Kopf, das habe ich auch schon festgestellt.

00:18:51: Die Geschichten, die in den Liedern erzählt werden, die liebe ich einfach, weil wir ganz oft uns da wiederfinden.

00:18:57: Und es berichtet ja auch über das, was wir alle so machen.

00:19:00: Deswegen gibt es eigentlich da keinen besonderen Favoriten.

00:19:06: Prima.

00:19:07: Wenn ich an die alten Lieder denke, gab es als ich Kind war, eines meiner Lieblingslieder war, in der Besuch in Zoo.

00:19:14: Das habe ich geliebt und das ging mir als Kind nicht aus dem Kopf.

00:19:18: Also das habe ich halt auch einfach vom Text her geliebt.

00:19:21: Aber wahrscheinlich auch, weil man als Kölner Kind halt häufig auch in die Zoo geht.

00:19:24: Ich denke, das hat es irgendwie auch verbunden.

00:19:27: Ja, es gibt wunderschöne Karnevalzlieder auf jeden Fall.

00:19:30: Meine Kinder sind immer hier auf das Trömmelchenlied durch die Wohnung geflitzt.

00:19:33: Jetzt hat mein Papa immer auf dem Morater immer noch auf dem Handy als Klingelton und dann flitzen die immer hier.

00:19:38: Und das hat man immer eine persönliche Verbindung direkt zu bestimmten Liedern.

00:19:41: Ja, das verrückt.

00:19:42: Aber der Trömmelchen, da haben wir natürlich auch alle mit dem FC irgendwie im Blut.

00:19:46: Das gehört halt auch dazu.

00:19:49: Ich frage eigentlich alle meine Interviewgäste nach einer besonders herzerwärmenden oder besonders witzigen Erinnerung, die sie an ihr Ehrenamt haben.

00:19:56: Welche Geschichte magst du denn mit uns teilen?

00:20:00: Es gibt so wahnsinnig viele Geschichten auch wieder, die persönlich mir wichtig sind.

00:20:04: Was ich immer natürlich noch im Hinterkopf habe, ist aus meiner Tanzzeit.

00:20:08: Man erinnert sich so an seine ersten Auftritte, wo man gedacht hat, das Herz hüpft einem gleich zum Halse raus, weil man so aufgeregt war.

00:20:14: Und dann war es aber einfach großartig.

00:20:17: Ich kann nur sagen, da sind so enge Freundschaften entstanden, die auch über die Tanzzeit natürlich hinaus angehalten haben.

00:20:24: Das sind Freunde fürs Leben, die man dann findet und die dann auch wirklich bleiben.

00:20:30: Und bei unseren Künstlern geht es mir immer so, wenn die dann auftreten, oder auch beim Dreigesturren, wenn man viel geübt hat und gemacht hat und man guckt dann auf der Bühne und sieht, das funktioniert, weil es mir auch super stolz, oder als ich auch die Jan von Wert Kindertanzgruppe trainiert habe, wenn das dann da auf der Bühne gefluckt hat, dann ist das einfach toll, weil man freut sich, dass es gelingt und freut sich für alle, die da oben stehen und strahlen.

00:20:58: und Ja, das ist einfach großartig, weil es die ersten Auftritte mit der Kindertanzgruppe auch, wo ich mit auf der Bühne gestanden habe, da ist man mit nervös und innerlich und mit den Fingern und den Füßen geht man das alles irgendwie so heimlich dann doch mit durch und denkt jetzt rechts rum und jetzt links und ja super.

00:21:14: Und dann ist das, das hat man immer in Erinnerung, wenn man auch den Musikberg fällt, ist er noch mal ein und dann fühlt man das wieder, was man damals so gefühlt hat.

00:21:23: Aber ja, ich kann da keine einzelne Geschichte nennen.

00:21:27: Ja, sind viele schöne Momente, ist doch toll.

00:21:29: Ja.

00:21:29: Habtest du deine Kinder auch zum Tanzen

00:21:31: bringen?

00:21:32: Einer?

00:21:32: Also, ich hab zwei Jungs und ein Mädchen und die Tochter tanzt tatsächlich auch in der Kinder- und Jugendtanzgruppe.

00:21:37: Ach, wie schön, das freut mich aber.

00:21:39: Das ist ja bestimmt auch herzerwärmt, oder?

00:21:40: Ja,

00:21:40: auf jeden Fall.

00:21:41: Aber dann so merkt das die so, die Fußstapfen tritt so ein bisschen.

00:21:44: Ja, und wenn man dann da unten steht und zuguckt, dann platzt man natürlich auch vor Stolz fast, ne?

00:21:48: Ja, logisch.

00:21:49: Auf jeden Fall.

00:21:51: Liebe Nadine, was muss denn jemand, der jetzt hier zuhört und das toll findet, dass du so erzählst, tun?

00:21:56: um euch zu erreichen, um vielleicht euch zu helfen, entweder durch ehrenamtliches Engagement oder durch Spenden.

00:22:04: Oder vielleicht gibt es ja auch Leute da draußen, die künstlerisch was auf dem Kasten haben und sich ausprobieren wollen und was lernen wollen und mit euch vielleicht im Kölner Karneval irgendwann erfolgreich sein wollen.

00:22:15: Was können diese Leute tun?

00:22:16: Sagt doch mal, wo man euch findet, die Homepage und so weiter.

00:22:20: Ihr findet uns auf der Homepage des Festkomitees Kölner Karneval.

00:22:24: Und da gibt es einen Reiter, eine Akademie und da findet ihr alle unsere Kontaktdaten und könnt uns gerne eine E-Mail schreiben oder einfach anrufen.

00:22:32: Unsere Telefonnummer ist ja auch da drin.

00:22:34: Auf Band sprechen, dann rufen wir auch zurück, wenn wir nicht direkt rangehen können.

00:22:37: Und wir freuen uns immer über neue Künstlerinnen und Künstler, die Lust haben, auf die Bühne zu gehen.

00:22:44: Die Figur muss nicht hundert Prozent fertig sein, wenn es ein Redner ist.

00:22:48: Wir entwickeln auch gerne gemeinsam Figuren.

00:22:51: Prima.

00:22:52: Habt ihr eigentlich da Nachwuchsschwierigkeiten bei den Büttenrednern?

00:22:55: Ich hatte irgendwann sowas gelesen in irgendeiner letzten Pressemitteilung, also nicht Mitteilung von euch, sondern irgendwo im Startanzeige oder so stand was drin.

00:23:04: Kommen da genug Künstler nach?

00:23:05: Im Musikbereich sind es mehr als im Redebereich.

00:23:08: Also wir würden uns auch freuen, wenn im Redebereich sich auch nochmal mehr Leute bewerben würden und einfach mal ihr Glück versuchen.

00:23:16: Das wäre toll.

00:23:17: Was unterscheidet da eigentlich ein... Kölner, Karnevalskünstler, Büttenredner von einem Comedian.

00:23:23: Weil eigentlich sind die Comedians ja gerade mega fett im Kommen oder sind schon fett im Geschäft, sagen wir mal so.

00:23:29: Und deswegen wundert mich das ein bisschen, dass dieses Büttenreden so ein bisschen ausstirbt.

00:23:34: Der Kölner Karneval funktioniert ja ein bisschen anders.

00:23:36: Comedians haben es oft etwas schwerer im Kölner Karneval.

00:23:42: Es ist ja so, dass ein Bittenredner ein Teil eines Programms ist.

00:23:46: Also eine Karnevalssitzung besteht ja aus ganz vielen verschiedenen Künstlern und die Bittenrede ist tatsächlich ein Teil.

00:23:52: Und Comedians haben ja oft auch eine ganze Show, die sie bieten.

00:23:58: Das Publikum kommt, weil sie diesen Künstler sehen wollen und sie natürlich auch anders vorbereitet.

00:24:03: Die Gäckdichte muss auch oft nicht ganz so hoch sein wie in einer Bittenrede.

00:24:07: Es ist eine ganz andere Art zu sprechen.

00:24:10: Das muss man dann wirklich nochmal in Ruhe auseinandernehmen, aber es ist tatsächlich etwas anders.

00:24:14: Von daher ist das als Büttenredner schon auch manchmal schwerer.

00:24:18: Wir haben ein Publikum, was unruhig ist, also es kommt oft unruhig ist, natürlich kommen in Saal, da wird Alkohol ausgeschenkt, da geht einer aus Klo.

00:24:25: Das habe ich natürlich nicht, wenn ich ins Theater gehe oder wenn ich in eine Show gehe von einem Comedium, das ich mir gerne angucken möchte.

00:24:31: Das ist eine ganz andere Situation.

00:24:33: Und ich habe es als Redner dann nicht immer so einfach, auch von der Uhrzeit her.

00:24:37: Manchmal ist es... Spät, die Leute haben schon vier Stunden gefeiert.

00:24:42: Und dann muss ich jetzt gegen tausendfünfhundert Leute anreden.

00:24:45: Also, das ist schon eine Herausforderung.

00:24:48: Und da brauche ich auch gute Gags direkt am Anfang, damit die Zuschauer zuhören.

00:24:55: Das ist ja anders, als wenn ich eben zu einer Show gehe oder ins Theater.

00:25:01: Das ist ja nochmal eine andere Art.

00:25:03: Verstanden,

00:25:04: vollkommen einleuchtend, wenn du es so erklärst.

00:25:06: Aber gut, dass ich mal nachgefragt habe.

00:25:08: Liebe Nadine, wenn ich jetzt so eine Expertin hier am Mikrofon habe und du hast gesagt, du hast eine lange Karriere als Tänzerin auch hinter dir, dann muss ich natürlich auch mal fragen, wie ist das eigentlich so als Tänzerin im Karneval?

00:25:22: Was beinhaltet das?

00:25:23: Ich habe das Gefühl, das ist ein Fulltime-Job.

00:25:25: Kann man da überhaupt nebenbei noch ein Leben haben?

00:25:27: Wie funktioniert das?

00:25:28: Erzähl mal ein bisschen, wie das bei dir war.

00:25:31: Also, als ich ganz klein war, bin ich mit meinen Eltern, ich bin ja in der Südstadt groß geworden, immer zum Jan- und Griezspiel an der Siverrits-Tourburg gegangen.

00:25:39: Und das fand ich schon immer super.

00:25:41: Und war dann natürlich auch auf einer Schule, die auch keiner, weil es die Saison gemacht hat.

00:25:44: Da hab ich dann auch schon in der Tanzgruppe getanzt, in der Schule.

00:25:48: Dann sind wir irgendwann auch mal im Rosenmontagszug ins Läufer mitgegangen und ehe wir uns versahen, waren wir Mitglied einer Tanzgruppe und zu dem Zeitpunkt waren es die Hüppelmützchen.

00:25:58: Und natürlich ist es auch zeitintensiv, aber wenn man sich da nicht getroffen hat zum Training oder eben zu auftritten, wie das immer in dieser kurzen Zeit nach der Session ist bis zu den Osterfähen, dann haben wir uns doch wieder getroffen und vorbereitet mit Hebefiguren üben und so weiter auf die... Trainingszeit, Schrägstrich und dann weiterführend auf die Session.

00:26:23: Also das ist so ein Freundeskreis, der entsteht und dann hängt man da auch mit drin und dann trainiert man auch anstatt dreimal die Woche, plötzlich fünfmal die Woche, obwohl man es gar nicht vielleicht zu dem Zeitpunkt muss, hätte man ist da so drin.

00:26:34: Das ist ein Leistungssport und man möchte das auch machen und man ist ja auch an dieser Gruppe total integriert und hängt auch an jeder einzelnen Person.

00:26:42: Wow.

00:26:43: Jetzt

00:26:44: musst du mir noch sagen, bist du eines von diesen Marichen, das Meter hoch durch die Luft geschmissen wurde?

00:26:49: Ja, ich wurde auch ein bisschen auf den Schmissen.

00:26:52: Wow,

00:26:52: also ich denke immer so alle Achtungen, da muss man auch ganz viel Mut haben.

00:26:57: Ja, vor allem auch.

00:26:57: Also

00:26:57: Körperspannung und Mut.

00:26:59: Unvertrauen in die Jungs, dass die einen auch wieder auffangen.

00:27:02: Und das tun die auch immer.

00:27:03: Da kann man sich so tausend Prozent drauf verlassen.

00:27:07: Das funktioniert super.

00:27:09: Ja, und dann bin ich schon ganz wertgegangen irgendwann, hab da getanzt.

00:27:12: Und das ist ja dann auch dreimal die Woche Training.

00:27:15: Und damals war es noch einmal die Woche Reitunterricht.

00:27:17: Und das ist schon zeitintensiv, aber es ist ja auch eine begrenzte Zeit, die man das machen kann.

00:27:23: Also ab einem gewissen Alter geht es halt einfach auch nicht mehr.

00:27:26: Da rutschen andere Sachen in den Vordergrund, wo man sich auch darum kümmern möchte, Familienplanen und so weiter.

00:27:32: Das ist ein ganz normaler Prozess.

00:27:34: Aber die Zeit, die man an diesem Konstrukt teilhaben kann, ist einfach eine Zeit, die man nicht mehr missen möchte, die einfach toll ist.

00:27:43: Klasse.

00:27:44: Das hört sich so an, wenn du davon erzählst, toll, wie viel Leidenschaft du dafür hast.

00:27:48: Wunderbar.

00:27:49: Liebe Nadine, willkommen zu den letzten Fragen.

00:27:52: Einmal frage ich immer, ob du in letzter Zeit mal ein Buch gelesen hast, was dich besonders inspiriert hat.

00:27:57: Das muss jetzt nicht mit einem Karneval zu tun haben.

00:27:59: Darf es aber natürlich auch mit einem Tanzen zu tun haben oder was weiß ich.

00:28:03: Ich lese einfach total gerne und freue mich immer, wenn ich gute Buchtipps von meinen Interviewgästen bekomme.

00:28:13: Ich

00:28:19: habe wirklich, das hört es jetzt ein bisschen lustig an, aber ich habe tatsächlich das Buch von Christoph Puckelkorn zuletzt lesen nochmal.

00:28:27: Ich lese ja wirklich total gerne und auch sehr, sehr viel und das finde ich nach wie vor total beeindruckend.

00:28:34: Da geht es aber um sein Job, oder?

00:28:37: Ja.

00:28:38: Weißt du noch, wie es heißt?

00:28:39: Da müsste ich nachgucken.

00:28:41: Ich habe es hier im Schrank liegen.

00:28:42: Ich kann das sonst auch nachschauen und die Schornots reinpacken.

00:28:45: Alles gut.

00:28:46: Guter Tipp habe ich noch nicht gelesen, also das kommt bei mir jetzt auch demnächst sozusagen auf den Nachttisch.

00:28:51: Letzte Frage.

00:28:53: In meinen Augen bist du eine Weltverbesserin und deswegen würde ich dich gerne fragen, was müsste eigentlich passieren aus deiner Sicht, damit die Welt ein besserer Ort wird, wenn du dir drei Dinge wünschen dürftest.

00:29:04: Was würdest du dir gerne wünschen?

00:29:07: Dass die Menschen ein bisschen positiver in die Zukunft blicken.

00:29:10: Also eher, wie können wir was besser machen?

00:29:14: Ja, einfach... Optimistischer sein, das ist ja in der heutigen Zeit nicht ganz so einfach.

00:29:18: Also das würde ich mir wünschen.

00:29:20: Vielleicht ein bisschen zufriedener oft sein mit dem, was man hat.

00:29:26: Das würde ich mir auch wünschen.

00:29:27: Also die zwei Sachen wären das, womit ich schon zufrieden wäre.

00:29:35: Optimismus und auch etwas mehr Zufriedenheit und Glück.

00:29:41: Auf jeden Fall.

00:29:41: Wir haben tolle Tipps allein fürs Leben, damit man ein glückliches Leben führt.

00:29:45: Herr Vorank, ich danke dir dafür.

00:29:46: Und vor allem danke ich dir für dein super, super tolles Engagement im Kölner Karneval.

00:29:52: Denn ohne Menschen wie dich.

00:29:53: wird es das wahrscheinlich alles nicht geben.

00:29:55: Und ich feiere so gern Karneval und die Liebe, auch die Mentalität des Karnevals und von Köln.

00:30:01: Und du bist einfach ein Mensch, der dazugehört und dir gebührt ganz großer Dank.

00:30:06: Und deswegen freue ich mich auch, dass in dieser Karnevalssession das Ehrenamt so in den Vordergrund gerückt wird.

00:30:11: Liebe Nadine, vielen Dank für das Gespräch und mach weiter so, lass dich nicht unterkriegen und bis bald.

00:30:17: Tschüss.

00:30:18: Danke schön.

00:30:23: Diese Episode war eine von elf Folgen des Weltverbesserer Podcasts spezial für Köln.

00:30:30: Ich hoffe,

00:30:30: sie hat Menschen aus Köln genauso inspiriert wie alle anderen.

00:30:34: Hört auch in die anderen Episoden rein, die alle in den elf Tagen Vorweiber fast nachts erscheinen und jeden Morgen um elf Uhr elf online gehen.

00:30:43: Wie immer findet ihr natürlich alle Informationen und Links zu diesem Projekt in den Show Notes.

00:30:49: Hat es euch gefallen?

00:30:50: Fühlt ihr euch inspiriert?

00:30:52: Bewegt?

00:30:53: Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?

00:30:55: Dann schreibt mir gerne.

00:30:56: Auch die E-Mail-Adresse findet ihr in den Shownotes.

00:31:00: Abonniert

00:31:00: doch den Weltverbesserer Podcast, dann verpasst

00:31:03: ihr keine Episode

00:31:04: mehr.

00:31:05: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer Podcasts.

00:31:09: Ich würde mich sehr freuen.

00:31:11: Vielen Dank dafür und bis bald, eure Birte.

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