8. Spezial För Kölle - Solidarität ohne Umwege
Shownotes
Während der Pandemie gründete Ilona Dorsel den Freundeskreis „MIR FÖR ÜCH“, um Kölnerinnen und Kölnern in Not schnell und unbürokratisch zu helfen. Ob Kinder, die ein Lächeln brauchen, wohnungslose Menschen oder ältere Personen in schwierigen finanziellen Situationen – die Mitglieder des Freundeskreises packen genau dort an, wo es dringend nötig ist. Ilona erzählt uns, wie Engagement in der Krise zu einem dauerhaften Projekt wurde, wie Solidarität im Alltag funktioniert und welche kleinen Gesten oft die größte Wirkung haben.
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Institutionen, die so wunderbar unterstützen: RUTWIESS EVENTAGENTUR : der Beat Deiner Stadt….Unterstützung Weihnachtsmarkt(Veedelsadvent) (26.11.-29.11. sind wir da) und Südstadt Straßenfest vom 13.-14.06. (auch hier sind wir vor Ort) ABC- Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V., https://www.abcsuedstadt.de/
Institutionen, die uns helfen und denen wir helfen: Kölner.Physio.Kollektiv.- Köln/Overstolzenstrasse, https://koelner-physio-kollektiv.de/ LebensWert e.V. Köln : Psychoonkologie -Leben mit Krebs, https://www.vereinlebenswert.de/ KrebsKollektiv e.V., https://krebskollektiv.de/
Colombina Colonia: https://colombina-colonia-ev.de/
Hier die Buchtipps von Ilona:
"Wedding People" -Alison Espach https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/isbn=9783757701291
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Hörbücher, die von Christian Berkel und Andrea Sawatzki gelesen werden, z.B.
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Ihr habt Feedback, Themen oder Verbesserungsvorschläge? Meldet Euch gerne unter: weltverbesserer@gernhardtmedia.de
Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo Weltverbesserer, dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.
00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovation.
00:00:21: Abonniere doch unseren Kanal und verpasse keine weitere Episode des Weltverbesserer Podcasts.
00:00:50: Aber vor allem eins sichtbar macht.
00:00:53: Ehrenamtliches Engagement.
00:00:55: An den kommenden elf Tagen Vorwahl bei Fastnacht stelle ich euch jeden Tag einen Menschen vor, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt.
00:01:03: Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit schenken und oft im Stillen das tun, was unsere Gesellschaft zusammenhält.
00:01:11: Der Kölner Kerneval steht in dieser Session unter dem Motto Alarv, Madonna für Kölne.
00:01:18: Gemeint sind
00:01:19: die über zweihunderttausend
00:01:20: Menschen, die sich allein in Köln ehrenamtlich engagieren.
00:01:24: Unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensentwurf.
00:01:28: Sie sind das Rückgrat dieser Stadt.
00:01:31: Und sie stehen stellvertretend für Millionen Engagierte im gesamten deutschsprachigen Raum.
00:01:39: In diesem Podcast geht es nicht um Orden oder Bühnenauftritte, sondern um Haltung, Motivation.
00:01:45: Und um die Frage,
00:01:46: warum
00:01:47: tun Menschen das, was sie tun?
00:01:49: Ohne Bezahlung, aber mit Überzeugung.
00:01:52: Hört heute eine dieser Geschichten.
00:01:54: Während der Pandemie gründete Ilona Dorsel den Freundeskreis Mir für Euch, um Kölnerinnen und Kölnern in Not schnell und unbürokratisch zu helfen.
00:02:05: Ob Kinder, die ein Lächeln brauchen, wohnungslose Menschen oder ältere Personen in schwierigen finanziellen Situationen.
00:02:11: Die Mitglieder des Freundeskreises packen genau dort an, wo es dringend nötig ist.
00:02:16: Ilona erzählt uns heute, wie Engagement in der Krise zu einem dauerhaften Projekt wurde, wie Solidarität im Alltag funktioniert und welche kleinen Gesten oft die größte Wirkung haben.
00:02:29: Herzlich willkommen, liebe Iloda.
00:02:31: Ich freue mich total, dass wir uns heute hier treffen und miteinander reden.
00:02:34: Erzähl mir doch mal, wie ist das damals?
00:02:36: Alles zustande gekommen.
00:02:37: Was ist da bei dir in der Pandemie passiert, dass du so eine tolle Idee hattest?
00:02:41: Hallo, liebe Birte.
00:02:42: Danke, dass du uns einwälzt, dass wir darüber berichten dürfen.
00:02:46: Ich selber hatte in den Jahren im Jahr zwanzig Krebs.
00:02:50: Das war genau in der Pandemiezeit.
00:02:53: Ja, ein bisschen das Gefühl, oh Mensch, ich habe den Krebs super überlebt, es ist alles gut gelaufen.
00:02:59: Jetzt möchte ich nochmal richtig was Gutes tun.
00:03:02: Ich bin schon seit vielen Jahren in einem anderen karitativen Verein worden, aber jetzt mal selber etwas machen und daraus habe ich diesen Freundeskreis gegründet und wir hatten das erste Projekt ja am Dom.
00:03:13: Da hat damals der Wölke das Priesterseminar eröffnet für Obdachlose und das war so meine Idee zu sagen, Mensch, den Menschen muss ich richtig mal was Gutes tun, weil ich Ich bin gut aus dieser ganzen Situation herausgekommen und deswegen habe ich das gegründet.
00:03:28: Erst mal freut es mich ganz doll, dass du den Krebs einen Schäppchen geschlagen hast, dass du es auf jeden Fall so gut hinter dich gebracht hast und dazu herzlichen Glückwunsch.
00:03:37: und bitte bleib weiterhin gesund.
00:03:39: Erklär uns doch mal, welche Art von Unterstützung... bietet der Freundeskreis.
00:03:44: Ich habe es ja in der Einleitung versucht, so ein bisschen zu umfassen.
00:03:47: Es ist im Endeffekt für jeden, oder?
00:03:49: Ja, wir kommen ja aus dem großen Karnevalsverein der Kolumbiner Kolonia, der ja dadurch, dass es ein eingetragener Verein ist, immer zreckgebunden nur die Spenden verteilen kann.
00:04:00: Und das war mir dann irgendwann nicht mehr genug und habe gesagt, ich möchte alle, die bedürftig sind und von denen ich erfahre, etwas Gutes tun, soweit es uns in den finanziellen Möglichkeiten auch steht.
00:04:11: Und darum haben wir dann gesagt, wir fangen mal klein an, haben die Mädels zusammengetrommelt, die ich so kenne, zum einen aus dem privaten Freundeskreis und später dann auch aus den Kolumbinen.
00:04:22: Da haben wir viele Spendengelder erst mal gesammelt, bis wir uns so gesettelt hatten.
00:04:26: Und dann haben wir das erste Projekt eben mit den Obdachlosen gemacht.
00:04:31: Was habt ihr seitdem so auf die Beine gestellt?
00:04:34: Erzähl mal so ein paar Beispiele, damit die Leute sich das besser vorstellen können.
00:04:37: Wir
00:04:38: haben, nachdem wir das dann alles geregelt haben und die Pandemie irgendwann in den Zweiundzwanzig so langsam ausgelaufen ist, haben wir dann begonnen, eine Kinderinstitution zu unterstützen aus der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln.
00:04:51: Diese sitzen in Brück.
00:04:53: Das sind Kinder, die aus den Familien rausgeholt worden sind, aus den unterschiedlichsten Gründen.
00:04:59: Und da haben wir über acht Kinder, die fest in dieser Institution in Brück leben, die Patenschaft übernommen.
00:05:07: in den Dingen gefördert, als die Pandemie beispielsweise festgelegt hat, dass die Kinder immer im Online-Schuldienst sind, also School-Homing machen, da brauchen die ihre Laptops.
00:05:18: und dann haben wir diese ganzen Tablets, haben wir gespontiert, damit ging das Ganze los.
00:05:23: und dann haben wir ganz, ganz viel mit diesen Kindern zusammen unternommen und haben ihnen einfach mal gezeigt, dass ein Leben auch gut sein kann, wenn man viel leistet, viel lernt, was wir von zu Hause einfach nicht kannten.
00:05:33: Das haben wir... Ganz, ganz viele Jahre begleitet, bis jetzt die Kinder alle in Jugendwohngruppen gezogen sind.
00:05:40: Da sind wir jetzt ein bisschen außen vor, warten darauf neue Patenschaften dort zu übernehmen.
00:05:45: Dann haben wir zwei Altenheime.
00:05:47: Da sind Herrschaften, die bedürftig sind und die gehen dann immer zur Tafel.
00:05:52: Die bespenden wir mit Obst, Gemüse und Wünschen, die die Herrschaften haben.
00:05:57: Dann haben wir auch Projekte, wir haben bedingt dadurch, dass ich selber Krebs hatte.
00:06:04: Umgebe ich mich natürlich auch immer noch mit diesen Themen und wir haben eine wunderbare junge Gruppe, die sich auch darum kümmert, selbst Krebsbetroffene sind.
00:06:12: Die unterstützen wir, indem wir den Marathon finanzieren, damit man über sie spricht und auch sieht, dass junge Menschen an Krebs erkranken können.
00:06:19: Das ist uns auch ganz, ganz wichtig, weil einige von uns aus der Truppe Krebskrank sind und waren.
00:06:25: Ja, und das sind so diese Dinge, die wir machen.
00:06:27: Wir unterstützen therapeutisches Reiten.
00:06:30: Wir haben das ganz fest und viel schon auch gemacht.
00:06:34: Ja, das sind so diese Hauptprojekte jetzt zur Zeit.
00:06:37: Und dann gibt es ja auch immer die Tierheime.
00:06:39: Das haben wir damals auch gemacht in Zollstock, die von uns besponsert werden mit Lebensmittel, Nahrungsmittel.
00:06:47: Und das machen wir auch ganz häufig.
00:06:48: Super.
00:06:49: Mensch, was für ein breites Portfolio.
00:06:50: Toll, dass ihr
00:06:51: das macht.
00:06:52: Darum sind wir auch kein eingetragener Verein, weil dann musst du dich immer an Satzungen halten.
00:06:57: Und so, wie Menschen uns jetzt so kennenlernen, sagen die immer, hör mal, ich hatte dann ein tolles Projekt, wie wir unterstützen Kinder, die in der Nierendialyse liegen.
00:07:06: Das könnten wir nicht, wenn wir eingetragen sind.
00:07:08: So können wir den Elternstütze geben.
00:07:09: Toll.
00:07:10: Das ist cool.
00:07:11: Die zu begreiten.
00:07:12: Ja.
00:07:12: Wie viele
00:07:12: sind jetzt bei dir im Freundeskreis?
00:07:15: Mir für euch.
00:07:15: Wir sind jetzt ganz aktuell, vierundzwanzig.
00:07:19: Und der Bauer aus dem diesjährigen Dreigenstürm ist auch ein Mitglied bei uns.
00:07:23: Ach, wie schön.
00:07:24: Der Clemens von Blanka, der ist auch Mitglied bei uns.
00:07:27: Ja, aha.
00:07:28: Genau, um die Karneval geht's ja auch, wo du gerade den Prinz erwähnt hast.
00:07:31: Und zwar ist ja das diesjährige Sessionsmotto Alarv mit Donald für Kölle.
00:07:37: Und... Das bedeutet ja, dass das Ehrenamt dieses Jahr ein bisschen in den Fokus gestellt werden soll.
00:07:43: Also die Ehrenamtler sollen aus dem Schatten geholt werden und mal ins Rampenlicht gestellt werden.
00:07:47: Was bedeutet das für dich?
00:07:49: War immer schon mein Wunsch, dass man einfach alle Ehrenamtler, ob zwei Leute sich zusammen getan haben, zehn Leute, hundert Leute, egal, Ehrenamtler, ich glaube persönlich, dass dadurch der ganze soziale Part in einer Stadt auch nur funktionieren kann, weil das kann die Stadt nicht alleine auffangen.
00:08:05: Und dafür finde ich es großartig, weil der Kölner Karneval ist.
00:08:08: Man muss es einfach sagen, ohne sich jetzt irgendwas einzubilden, darauf Kölner zu sein.
00:08:12: Er ist halt schon sehr bekannt.
00:08:14: Und wenn man das jetzt so erlebt, dass man damit immer weiter Menschen anregt, auch mal drüber nachzudenken, etwas Gutes zu tun, finde ich dieses Motto einfach ganz großartig.
00:08:23: Ich persönlich.
00:08:24: Und wir haben ja das drei gesteuern aufgrund dessen, dass der Bauer eben mitgeht bei uns ist, auch besponsert
00:08:30: auf unserer
00:08:31: Gruppe für ihr soziales Projekt.
00:08:34: So, das ist immer so eine Kreißschließung.
00:08:36: Das finde ich einfach immer toll.
00:08:37: Ja, das ist es auf jeden Fall auch.
00:08:40: Bist du den Ehrenamt schon dein Leben lang verbunden?
00:08:42: Haben deine Eltern, die das schon vorgelebt?
00:08:44: Oder bist du da erst jetzt in dem... Ja, und dazu gekommen.
00:08:48: Ja, wir sind da vor... ...twundzwanzig Jahren rangekommen.
00:08:52: Meine Eltern waren auch immer, aber nicht im Ehrenamt tätig.
00:08:55: Aber mein Vater war auch Sponsor für viele Projekte.
00:08:59: Das haben wir aber als Kinder so nicht wahrgenommen.
00:09:00: Das habe ich erst im Nachhinein erfahren, als wir dann selber angefangen haben.
00:09:04: Dass meine Mutter mir das dann auch erzählte.
00:09:07: Aber wir haben einen Freund, der hat vor... ...vor zwanzig Jahren auch Krebs bekommen.
00:09:11: Hat den gut überlebt und das Mittel, was ihn begleitet hat, hat es leider nicht überlebt.
00:09:15: Dann hat er den Verein Pens Fund Kölner EV gegründet und die Sitz in Erftstadt.
00:09:20: Und da sind wir damals alle Mitglieder geworden, weil er dann gesagt hat, wir wollen die Amsterdamer Kinderklinik unterstützen, weil das hat er dann erlebt, dass ein Kind so junge Jahre schon versterben musste.
00:09:30: Und da sind wir eben seit diesen fünfundzwanzig Jahren sowieso schon Mitglieder.
00:09:34: Ach, wie schön es fiel.
00:09:35: Und sind da auch eben weil EV, wir können da nur für Kinder etwas machen.
00:09:40: andere Dinge kann er einfach nicht.
00:09:42: Ja.
00:09:43: Was würdest du denn sagen,
00:09:45: wenn du
00:09:45: ein bisschen Werbung für das Ehrenamt machen solltest?
00:09:49: Wenn du vielleicht jemanden triffst und der hat tatsächlich sich noch nie wirklich ehrenamtlich engagiert, was würdest du denn sagen, warum das eine tolle Sache ist?
00:09:57: Also ich würde jetzt mal für mich von meinem Gefühl heraus einfach sagen, als wir das das erste Mal selbst gemacht haben und da vor diesem Priester-Seminar standen, bei diesen mengenschen Mengen an Obdachlosen, denen wir einfach dadurch, dass wir den als Beispiel ein Hygiene-Artikel vorbeigebracht haben, weil die sich da duschen durften, diese Menschen, die so eine unglaubliche Dankbarkeit darüber gebracht haben und immer wieder gesagt haben, wir haben ja nicht mehr an Gott, an Engel, an sonstiges geglaubt, aber jetzt, wo ihr hier seid, wissen wir, dass es sie gibt.
00:10:26: Das ist so ein unheimlich prägnanter Spruch, den wir uns alle eigentlich gemerkt haben und haben gesagt, man kann den Menschen so viel Gutes tun, ohne dass du immer viel Geld geben musst.
00:10:35: Das stimmt.
00:10:36: Du kannst Kuchen backen, du kannst Tochten, du kannst Pizza machen, das freut sie ja alle.
00:10:41: Und alleine dieses Strahlen, dass sie auch, ich sag jetzt mal, dass die Menschen wahrgenommen werden, denen es nicht so gut geht in unserer Gesellschaft.
00:10:50: Ja.
00:10:50: Das würde ich jedem sagen, wenn du das machst, wenn du zu Hause sitzt und gar nicht mehr weiß, was du mit deinem Leben anfangen sollst, machen Ehrenamt.
00:10:58: Aber auch wenn man weiß, was man mit seinem Leben anfangen soll, kann man einen Ehrenamt eigentlich immer irgendwo dazwischen kretschen, stell ich fest.
00:11:06: Immer.
00:11:06: Und das ist eigentlich auch wunderschön, weil es einem so viel zurück gibt.
00:11:09: Ich finde das auch.
00:11:11: Ja, absolut.
00:11:13: Also wenn du mal an die Zukunft des Ehrenamtes denkst, gäbe es Möglichkeiten politisch oder gesellschaftlich vielleicht auch die Bedingungen zur Ausübung eines Ehrenamtes zu verbessern.
00:11:23: Hast du da Ideen oder Vorschläge, was man machen könnte?
00:11:28: Auf jeden Fall auch den Ehrenamt dann... zwar kontrolliert, aber dennoch
00:11:33: etwas mehr an Freiheiten
00:11:34: zu geben.
00:11:35: Diese ganzen Reglements ist mit den Halbbarkeit, mit den Hygieneverordnung, mit Datenschutz.
00:11:40: Das ist für einen Ehrenamt unheimlich kompliziert, mal Dinge, die wir machen.
00:11:44: Ich konnte jetzt auch ein Beispiel nennen, wenn du magst.
00:11:46: Wir haben damals im Wärmezeit in der Corona-Zeit für die obdachlosen Kuchenlöbacken und Kaffee gebracht und dann haben wir uns da mal getroffen, haben das ins Wärmezeit gebracht.
00:11:55: Dann hieß es irgendwann, das dürfen wir nicht mehr machen, weil die Hygieneverordnung besagt.
00:12:00: selbst gebackener Kuchen, Plätzchen, was auch immer, geht nicht, auch nicht für Obdachlose.
00:12:05: Und dann haben wir gesagt, warum?
00:12:07: Die haben Hunger, die essen auch aus der Mülltaune, man muss es einfach mal so sagen.
00:12:12: Dann sagt der Einer, der Obdachlosen kam und von zu und sagte, backt weiter und jetzt geht auch mal was Salziges, nicht immer nur Süßenkuchen.
00:12:21: Wir kommen dann auf die Straße aus dem Zelt heraus, das ist freies Gebiet, dann holen wir das ab und nehmen es dann mit ins Zelt, dann dürfen wir es wieder nehmen.
00:12:29: Und so was ist ja so idiotisch kompliziert, wo ich dann einfach sage, Mensch, wenn ich doch jetzt sehe, dass irgendwo auf der Straße jemand ist, der Hunger hat, warum kann ich dem denn nichts geben, ohne dass man mich dafür irgendwann bestraft?
00:12:41: Das sind so Dinge.
00:12:42: Wir fahren unter die Brücken und verteilen da auch Sachen.
00:12:45: Und das machen wir jetzt auch einfach, weil wir dann sagen, ja, es ist egal, weil die Menschen freuen sicher, dass wir ihnen was bringen.
00:12:52: Auf jeden Fall.
00:12:53: Und da müsste viel, viel mehr gelockert werden.
00:12:55: Die müssen uns einfach freier geben.
00:12:57: Ich kann auch verstehen, dass es kontrolliert sein muss, weil es vielleicht auch Menschen gibt, die sagen, ich mag den Obdachlosen nicht und gibt ihm unter Umständen schon etwas, was ihm nicht gut
00:13:05: tut.
00:13:06: Ja.
00:13:07: Das ist ganz sicher, aber das kannst du nie aufhalten, auch nicht durch Gesetze.
00:13:11: Nee, nee, das ist vollkommen richtig.
00:13:13: Ja, das stimmt.
00:13:13: Da ist auf jeden Fall ein Punkt, den man eigentlich... Ein bisschen erleichtern könnte, definitiv.
00:13:18: Absolut.
00:13:19: Es gibt so Vorlesegeschichten.
00:13:20: Das hat mir jetzt auch eine Kundin erzählt, die würde gerne in der Schule vorlesen.
00:13:24: Da gibt es jetzt so viele Regularien wegen sexuellem Missbrauch und was du alles brauchst, Führungszeugnisse.
00:13:30: Du musst attestieren, dass du lesen und schreiben kannst.
00:13:32: Ist das für ein Crutch?
00:13:34: Wenn du ein Leseamt übernimmst, gehe ich ja mal davon aus, dass du lesen kannst, oder?
00:13:40: Das sind so Gesetze.
00:13:41: Da müsste sich irgendwann mal dran setzen und die noch mal überarbeiten.
00:13:43: Auf jeden Fall.
00:13:45: Nun wohnen wir ja hier in dieser wunderschönen Stadt Köln.
00:13:48: Also für mich ist es auf jeden Fall eine Herzensstadt.
00:13:50: Absolut.
00:13:51: Und wir haben hier unseren tollen Karneval.
00:13:53: Was bedeuten der Karneval und die Stadt für dich?
00:13:56: Eigentlich bedeutet gerade der Karneval etwas für mich, wo man mal im Gesamten sieht, dass Menschen, außer dass sie immer nur schlecht gelohnt durch die Gegend laufen, im Karneval sich... komplett verändern, alle fröhlich sind, alle gut drauf sind, einfach auch sagen, im Grunde möchte ich ja fröhlich sein und mal diese ganzen negativen Nachrichten hinter mir lassen, alle diese alten kölschen Lieder, die schon sagen, Mensch, komm.
00:14:17: der Oma versetzt hat, letzte Watze hat im Fronthaus und feiert, weil einfach dieses Feiern dich freimacht.
00:14:23: Und nette Menschen zu treffen, einfach so Gefühle rüberzubringen, über die Kölschmusik, dieses Mental.
00:14:29: Und das ist einfach unsere Stadt.
00:14:30: Natürlich gibt es hier dreckige Ecken und es gibt Brücke und es gibt Chaos, das wissen wir alle.
00:14:35: Aber ich finde den Menschen an sich aus Köln und dieses Ganze einfach so dermaßen liebenswert, dass ich sage, nee, wir kriegen es auch alle immer hin.
00:14:44: Betreut im Auto, es hätten auch immer Joti hängen.
00:14:47: Auf jeden Fall.
00:14:49: Eines unserer
00:14:49: kölschen Grundgesetze.
00:14:50: So
00:14:50: ist das.
00:14:51: Und so leben wir eigentlich auch.
00:14:53: Und dass es dabei immer mal Querelen gibt.
00:14:56: Und das ganz sicher.
00:14:57: Wir alle an jeder Ecke, an jedem Punkt, an jedem Komma.
00:14:59: Aber irgendetwas tun, das ist ganz klar.
00:15:02: Aber guck mal, wir machen einen Weihnachtsmarkt.
00:15:05: am Klotischplatz.
00:15:06: Das machen wir jedes Jahr vier Tage.
00:15:09: Kriegen das ehrenamtlich über ein Institut in Köln, das nennt sich Roudwies Event.
00:15:15: Die geben uns diese Hütte ehrenamtlich.
00:15:17: Wir müssen keine Miete bezahlen, dürfen alles machen, was wir möchten und dieses gesamte Geld verspenden wir an Projekte, die wir festsetzen.
00:15:24: Super.
00:15:24: Und die machen das zusammen mit einer Gruppe der ABC.
00:15:28: Da ist eine Interessengemeinschaft, die am Klotischplatz sitzt und die auch für die Südstadt.
00:15:33: Wir sind halt in der Südstadt.
00:15:35: Und ich kann diese beiden immer nur wieder loben, dass sie einfach sagen, Mensch, macht ihren Amt und wir fordern das für euch.
00:15:42: Ja, dass wir dürfen Zapfen bei denen auf den Feierabend merken, können dieses Geld nehmen und verwenden.
00:15:47: So, das ist Köln.
00:15:49: Das passt eben so, was hier in anderen Städten auch so ist, da habe ich noch keinen Ehrenamt gemacht.
00:15:53: Aber das ist eben für mich dieses Köln, dass man da sagt, komm, ich bin ein großer Eventor, ich kann richtig Geld verdienen.
00:16:00: Aber nee, das mache ich im Hintergrund ehrenamtlich.
00:16:03: Super, ja, das stimmt.
00:16:05: Und das finde ich so ganz wichtig.
00:16:06: Diese Menschen musst du haben.
00:16:09: Das finde ich jetzt so.
00:16:11: Hast du einen Lieblingskarnewaldsong?
00:16:14: Und wenn ja, warum?
00:16:16: Welchen?
00:16:17: Solange wir noch am Löffel sind.
00:16:18: Ach, warum?
00:16:21: Zum einen war ich selber erleben musste, dass man eine Diagnose bekommt, wo man immer gesagt hat, hoffentlich kriege ich sie nie.
00:16:27: Und dann einfach dieses Gefühl habe, hey, ich bin schon immer ein Lebensbejahender, Mensch immer gut drauf, das kenne ich eigentlich an mir sonst nicht.
00:16:34: Aber in dieser Zeit war ich einfach drei Monate so richtig am Ende, bis dann alles operiert war und alles wieder fertig war.
00:16:40: Und dann habe ich immer gesagt, hey, solange wir noch am Level sind, geht alles einfach nicht.
00:16:44: So ist es.
00:16:45: Stimmt.
00:16:45: Und dann hat diesen Song für mich so als Lieblingssong außer Go.
00:16:48: Und es gibt noch diesen einen, den hatte ich vorher immer, so lange Tröpfchenblut, noch im Hetze schlät.
00:16:56: So gibt es ja auch von den Räubern.
00:16:59: Das finde ich auch mal ganz nett.
00:17:00: Solange tatsächlich Kölsches Blut fließt, läuft das alles gut.
00:17:04: Ja, schön.
00:17:04: Das sind zwei richtig coole Songs, das stimmt.
00:17:07: Was ist denn deine schönste oder... Ja, verrückteste vielleicht, aber auch herzerwärmste Geschichte, die du mit deinem Ehrenamt so verbindest.
00:17:16: Welche Erinnerungen hast du da, die du gerne mit uns teilen
00:17:19: kannst?
00:17:20: Unsere allererste Geschichte war, dass wir eben, wie eben schon mal angeschnitten, an dem Priesterseminar waren und haben zu damaliger Zeit wertvoll Klopapier verteilt.
00:17:31: plus eben Hygieneartikel.
00:17:33: Und dann kam ein Obdachloser auf eine Freundin und mich zu und sagte, Mensch, ihr habt ganz viele Sachen mitgebracht für die Frauen.
00:17:39: Ihr habt Duschgelde und Inkontinenzgeschichten.
00:17:42: Das hatten wir alles mit Damaiklo-Papier.
00:17:44: Und dann sagte er zu uns, habt ihr denn eigentlich auch an Kondome gedacht?
00:17:48: So.
00:17:48: Und da haben wir uns so ein bisschen komisch angeguckt und gesagt, nee, nicht wirklich.
00:17:52: Und dann sagte er, hey, ich lebe zwar auf der Straße, aber ich habe auch Gefühle.
00:17:57: Dann haben wir gesagt, Mach dir keine Sorge, wenn du morgen kommst, bringen wir dir den ganzen Kartonkondom bitte.
00:18:01: Hatte ich wirklich nicht drüber nachgedacht.
00:18:04: Und dann stand neben uns Ansgar Puff, das ist der Weihbischof von Köln, der dann sagte, wie können Sie bitte vor einem Priesterseminar katholisch Kondome versprechen?
00:18:15: Dann sagte dieser Obdachlose, du kannst uns froh sind, dass wir verhüllten, weil sonst hätte man ja noch nie Obdachlose.
00:18:22: Und da sind wir.
00:18:22: am nächsten Tag, war er tatsächlich da und wir haben ihm die Kiste Kondome gebracht.
00:18:27: Die einfach von ihm übernommen wurde und er hat gesagt, es ist toll, dass er das trotzdem getan hat.
00:18:32: Du bist so, was haben wir denn damit zu tun?
00:18:34: Also wir sind ja Ehrenamtler und das ist Gottes, wir sind ja nun einfach christlich.
00:18:39: Und wenn du Kondome möchtest, finde ich das ja großartig.
00:18:42: Und das war schon ein unglaubliches Erlebnis für uns, der auch wirklich am nächsten Tag da war.
00:18:47: Ja, das stimmt.
00:18:48: Super.
00:18:50: Der Wölke hat von Ferne geguckt, hat aber
00:18:52: nichts gemacht.
00:18:54: Er hätte, glaube ich, keine Chance.
00:18:55: Nee, das denke ich auch.
00:18:57: Also das würde für uns, steht das auch immer, wenn wir uns mal so treffen, sagen wir mal, meinst du das noch, wie wir das tun.
00:19:03: Das war's.
00:19:04: Das war schon klasse.
00:19:05: Also bei uns stehen Kondomen
00:19:06: dann verursacht.
00:19:07: Seitdem auf jeden Fall.
00:19:08: Herr Vorang.
00:19:10: Liebe Ilona, wenn jetzt jemand zuhört und der sagt, Mensch, toll, was Ilona da auf die Beine gestellt hat.
00:19:17: Ich möchte sowas auch entweder selber auf die Beine stellen oder ich möchte gerne bei Ilona mitmachen.
00:19:22: Ich möchte mich auch ehrenamtlich engagieren.
00:19:24: Ich komme aus Köln.
00:19:25: Wo
00:19:25: kann der Informationen über euch finden?
00:19:28: oder vielleicht?
00:19:29: gibt es ja auch Hilfe, dass man ähnliche Gruppen selber aufbaut, vielleicht in anderen Fedeln oder in anderen Städten.
00:19:36: Wir hatten
00:19:36: eine Homepage, die dann hinterher leider, ja, wir haben eine Freundin verloren durch einen Skiunfall und die hat bei uns die Homepage gepflegt.
00:19:45: Und dann hatten wir hinterher keine Daten mehr dazu.
00:19:47: Die mussten wir brachlegen, weil wir da ganz viele Fake News drauf hatten und das ist dann irgendeinem Anwalt mal aufgefallen und dann haben wir das alles gelöscht.
00:19:54: Also es gibt von uns jetzt so keine direkte Website.
00:19:57: Man kann gerne mich kontattieren und dann kann ich da gerne auch vermitteln oder man kann auch gerne bei uns mithelfen.
00:20:03: Wir nehmen auch alles gerne an.
00:20:05: also Stricken und Häckeln und Basteln und diese Dinge, die wir dann auf diesen Weihnachtsmarkt eben auch verkaufen können.
00:20:12: Davon leben wir.
00:20:13: Das ist unsere Haupteinnahmequelle.
00:20:15: Ja, super.
00:20:16: Dieser Verkauf auf diesen Weihnachtsmarkt.
00:20:17: Und wir treffen uns dann eben auch immer und stricken zusammen, häckeln zusammen, machen neue Ideen und alle diese Sachen.
00:20:23: Und da könnte man viel machen.
00:20:24: Ich bin ganz viel aktiv in den Kribsabteilungen.
00:20:27: Wir machen da ganz, ganz viel.
00:20:28: Also es gibt viele, viele Ideen.
00:20:30: Und wir freuen uns über jeden, der sich bereit erklärt, bei uns mitzumachen oder ein anderes Amt zu übernehmen.
00:20:35: Ja, super, hervorragend.
00:20:36: Ja, dann werde ich doch die Kontaktdaten, wenn du magst, in die Folgennotizen
00:20:40: tun.
00:20:41: Kannst du gerne tun?
00:20:41: Und dann kann
00:20:42: jeder, der dich erreichen möchte, dich auch erreichen.
00:20:44: Auf jeden Fall.
00:20:45: Super.
00:20:46: Ja, es gibt so viele Dinge, über die man sprechen kann und was wir alles in diesen fünf Jahren so auch schon erlebt haben und auch immer diese positiven Feedbacks.
00:20:56: Ja, muss man jetzt schon auch so sagen, dass du draußen angesprochen wirst.
00:20:59: Hey, ich habe ein Bild von dir gesehen.
00:21:00: Was macht ihr denn?
00:21:01: Was können wir tun?
00:21:02: Ich kann dir was spenden.
00:21:03: Ich kann nicht viel.
00:21:04: Wir haben ja natürlich auch immer Leute, die sagen, ich bin basteln und mal völlig untalentiert, aber ich kann dir mal hundert Augen geben, da kannst du Material kaufen.
00:21:11: Super.
00:21:11: Das ist einfach so schön.
00:21:14: Jetzt bin ich im Karneval auch hoch, aktiv durch die Kolumbinen und durch... unsere Freundin Alice, die eben da die ABC leitet in der Südstadt, die uns immer wieder vermittelt.
00:21:23: Wir gehen jetzt beispielsweise, das wäre vielleicht auch für viele interessant, mit unserem karitativen Stand auf das Straßenfest.
00:21:30: Das findet vom Bonner Straße und die Seitenstraßenstadt in der Südstadt.
00:21:37: Da werden wir einen Stand aufbauen und informieren.
00:21:40: einfach allgemein über Ehrenamt.
00:21:42: Wir informieren über eine tolle Institution, das nennt sich Kölner Physiokollektiv, die sind auch in der Südstadt, die machen beispielsweise aktiven Sport bei Krebserkrankungen neben all dem anderen, was sie tun und machen da auch viel auf Ehrenamt.
00:21:57: Ach klasse!
00:21:58: Und das wissen ja ganz viele nicht, dass es sowas überhaupt gibt.
00:22:02: Wir unterstützen auch lebenswert, das ist eine Organisation, die sitzt in Köln an der Uniklinik.
00:22:08: Da hat man letzte Woche noch ein Gespräch, die unterstützen wir jetzt.
00:22:11: für die chemotherapierten... Frauen, die einfach eine Ablenkung brauchen, geben wir Strickkose, da spenden wir die Wolle, das gesamte Material, dann geht immer einer nach dem anderen mal hin, da backen wir Kuchen, damit die einen schönen Nachmittag haben.
00:22:26: So, das sind so diese kleinen Dinge, die wir alle so tun.
00:22:29: Und diesen Menschen bin ich so unsäglich dankbar, dass das machbar ist.
00:22:33: Weil nur durch deren Unterstützung, weißt du, wenn wir jetzt einen Weihnachtsmarkt bezahlen müssen, die Hütte, als Beispiel, und Ruth Wies sagt, nee.
00:22:41: behalten wir das ganze Geld, alles ist gut.
00:22:43: Dann finde ich, das ist auch schon eine kleine Form von Ehrenamt.
00:22:46: Auf jeden Fall.
00:22:47: Definitiv.
00:22:49: Ja, eine Form von Spende sozusagen.
00:22:51: Aber ganz tolle.
00:22:52: Also finde ich auch so gut.
00:22:53: Also ich hab das Gefühl, ihr seid da unglaublich gut vernetzt und vernetzt euch auch immer weiter und bekommt ein richtig schönes Feedback.
00:22:59: Das freut mich sehr für euch.
00:23:01: Total.
00:23:01: Guck mal.
00:23:02: Darüber hab ich dich jetzt kennengelernt.
00:23:04: Ja.
00:23:04: Jetzt hört vielleicht irgendjemand unseren Podcast.
00:23:08: Und sag, hey, das klingt alles super.
00:23:10: Und was ist denn rot wie es überhaupt?
00:23:12: Was ist denn die ABC, die auch ganz viel Ehrenamt machen?
00:23:15: Wir unterstützen in der Suche mit den gemeinsam auch ganz viele Projekte, wo ich einfach sage, auch da können die Leute quer einsteigen und gucken.
00:23:23: Natürlich.
00:23:24: Ja.
00:23:24: Auf deren Netzseiten.
00:23:26: Ja.
00:23:26: Super.
00:23:27: Ich lese selber total gerne und deswegen frage ich auch dich.
00:23:30: Liest du gerne, hast du in letzter Zeit irgendein schönes, inspirierendes, spannendes, tolles Buch gelesen, was du uns gerne als Buchtipp mitgeben möchtest?
00:23:41: Die Bücher sind erhältlich bei booklooker.de, dem Marktplatz für Bücher.
00:24:01: einer verrückten Hochzeit und einer Frau, die aufgrund dessen, dass sie sich von ihrem Mann hat trennen müssen, sich mit Suizidgedanken beschäftigt.
00:24:11: Es ist sehr schön parallel zu lesen.
00:24:13: Ich weiß noch nicht, wie es ausgeht.
00:24:14: Ich gehe mal davon aus, dass diese Frau sich nicht umbringen wird.
00:24:17: Aber es ist ein ganz, ganz schönes Buch.
00:24:19: Das empfiehlt mir dann immer meine Bibliothek hier im Zeunstock.
00:24:23: Und da kaufe ich gerne und habe immer auch gerne noch ein Buch in der Hand.
00:24:27: Also das würde ich jetzt mal so sagen, ist ein fantastisches Buch.
00:24:30: Sehr schön.
00:24:31: Ich mag auch gerne im Auto Hörbücher, beispielsweise von Savatski und Berge.
00:24:36: Die lesen ja ganz wunderbare Bücher immer vor.
00:24:39: Aber zurzeit finde ich dieses Buch jetzt sehr, sehr... spannend und sehr schön zu lesen.
00:24:44: Super.
00:24:44: Danke für den Buch, Tim.
00:24:46: Und als allerletzte Frage möchte ich von dir gerne wissen, liebe Ilona.
00:24:49: Für mich bist du eine Weltverbessererin, weil du so viel Gutes tust.
00:24:54: Auch wenn es in Köln stattfindet, im Kleinen hilft es ja, die Welt zu verbessern.
00:24:58: Also wenn alle von heraus beanfangen, die Welt zu verbessern, dann wird die Welt ein besserer Ort.
00:25:02: Und deswegen möchte ich auch dir die Frage stellen, was muss noch passieren, damit die Welt ein besserer Ort wird?
00:25:07: Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen
00:25:10: wollen?
00:25:10: Dass die Menschen zum einen mal wieder zusammenrücken aus diesen ganzen Geschichten der Höhereiter schneller, alle müssen wir reicher werden und jeder muss anderen toppen, das muss man einfach wieder auffüllen.
00:25:22: Weil wir uns einfach alle klar machen müssen, es geht uns allen gut.
00:25:26: die wir hier in diesen Bereichen arbeiten können.
00:25:29: Also die Menschen, die ich kenne, denen geht es allen gut und manche haben es einfach verloren darüber nachzudenken, dass es ihnen gut geht.
00:25:35: Das würde ich mir allgemein sehr wünschen.
00:25:37: Ich würde mir natürlich, wir alle wünschen uns, dass wir Kriege aufhören und das, aber das ist ein Wunsch.
00:25:43: Ja, man kann leider keiner erfüllen.
00:25:44: Das können nur die oberen... Deppen da irgendwann mal richtig hinkriegen.
00:25:49: Aber dass wir einfach auch untereinander aufhören, immer nur Aggressionen und schlecht gelaunt und alles ist schlecht und das ist da alles quetsch.
00:25:58: Einfach, dass die Menschen mal wieder anfangen zu sagen, hey, es geht uns gut.
00:26:01: Ich stehe jeden Morgen auf und es geht mir gut.
00:26:03: Super.
00:26:04: Muss funktionieren, finde ich gut.
00:26:05: Und dann hätten wir auch viel innerhalb dieser Kreise, innerhalb der Städte.
00:26:09: Wäre es einfach toll.
00:26:11: wenn das schon mal funktioniert.
00:26:12: Weil die Regierung kann uns ja nicht alle leiten.
00:26:13: Wir alle kennen das.
00:26:14: Wenn du fünf Menschen um dich herum hast, da hat jeder irgendwer zu meckern.
00:26:18: Geh auf eine Karneval-Sitzung, du findest die toll, weil du guten Spaß hattest.
00:26:22: Die anderen sagen auch, ich fand aber alles blöd.
00:26:23: So, weißt du immer, es wird dir zu viel, die halb leeren Gläser zu betrachten.
00:26:30: Ich finde immer, lass uns ein halb volles Glas wieder nehmen.
00:26:33: Das finde ich klasse.
00:26:34: Mega sympathisch.
00:26:34: Sehr gute Einstellung.
00:26:37: Liebe Ilona, ich danke dir ganz herzlich für das Interview, was wir hier heute führen konnten und vor allem danke
00:26:41: ich dir
00:26:42: ganz, ganz herzlich für dein super tolles Engagement, was du da mit mir für euch... auf die Beine gestellt hast.
00:26:49: Das finde ich richtig bemerkenswert, muss ich sagen.
00:26:51: Und Berundere, das sehr macht bitte weiter so.
00:26:54: Und lasst euch da niemals klein kriegen von irgendwelchen bürokratischen Regeln
00:26:58: oder sowas.
00:26:59: Wir gehen um die Bürokratie
00:27:01: herum.
00:27:02: Und dann freue ich mich, was ich noch weiteres von euch hören werde.
00:27:05: Aber jetzt wünsche ich dir erst mal noch einen schönen Rest Karneval.
00:27:08: Danke für die Einladung, dir auch eine schöne Karnevalszeit.
00:27:11: Danke
00:27:12: schön.
00:27:12: Tschüss.
00:27:12: Tschüss.
00:27:18: Diese Episode war eine von elf Folgen des Weltverbesserer Podcasts, spezial für Köln.
00:27:25: Ich hoffe, sie hat Menschen aus Köln genauso inspiriert wie alle anderen.
00:27:30: Hört auch in die anderen Episoden rein, die alle in den elf Tagen Vorweiber fast nachts erscheinen und jeden Morgen um elf Uhr elf online gehen.
00:27:38: Wie immer findet ihr natürlich alle Informationen und Links zu diesem Projekt in den Show Notes.
00:27:45: Hat es euch gefallen?
00:27:46: Fühlt ihr euch inspiriert?
00:27:47: Bewegt?
00:27:48: Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?
00:27:51: Dann schreibt mir gerne.
00:27:52: Auch die E-Mail-Adresse findet ihr in den Shownotes.
00:27:55: Abonniert
00:27:56: doch den Weltverbesserer Podcast, dann verpasst
00:27:58: ihr keine Episode
00:28:00: mehr.
00:28:00: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer Podcasts.
00:28:05: Ich würde mich sehr freuen.
00:28:07: Vielen Dank dafür und bis bald, eure Birte.
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