9. Spezial För Kölle - Dat Kölsche Hätz hilft
Shownotes
Der Kölner Karneval kann feiern – und er kann helfen. Seit 26 Jahren zeigt der Freundeskreis „Dat Kölsche Hätz“, wie viel Kraft im Brauchtum steckt, wenn es um Solidarität geht. Initiator Robert Greven sammelt mit Benefizsitzungen Spenden für krebskranke Kinder – und stellt jährlich neue Rekorde auf.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo Weltverbesserer, dies ist der Podcast für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen.
00:00:15: Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovation.
00:00:21: Abonniere doch unseren Kanal und verpasse keine weitere Episode des Weltverbesserer Podcasts.
00:00:50: Aber vor allem eins sichtbar macht.
00:00:53: Ehrenamtliches Engagement.
00:00:55: An den kommenden elf Tagen Vorwahl bei Fastnacht stelle ich euch jeden Tag einen Menschen vor, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt.
00:01:03: Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit schenken und oft im Stillen das tun, was unsere Gesellschaft zusammenhält.
00:01:11: Der Kölner Kerneval steht in dieser Session unter dem Motto Alarv, Madonna für Kölne.
00:01:18: Gemeint sind
00:01:19: die über zweihunderttausend
00:01:20: Menschen, die sich allein in Köln ehrenamtlich engagieren.
00:01:24: Unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensentwurf.
00:01:28: Sie sind das Rückgrat dieser Stadt.
00:01:31: Und sie stehen stellvertretend für Millionen Engagierte im gesamten deutschsprachigen Raum.
00:01:39: In diesem Podcast geht es nicht um Orden oder Bühnenauftritte, sondern um Haltung, Motivation.
00:01:45: Und um die Frage, warum tun Menschen das, was sie tun?
00:01:49: Ohne Bezahlung, aber mit Überzeugung.
00:01:52: Hört heute eine dieser Geschichten.
00:01:57: Und er kann helfen.
00:01:58: Seit sechsundzwanzig Jahren zeigt der Freundeskreis dat Kölscher Hetz, wie viel Kraft im Brauchtum steckt, wenn es um Solidarität geht.
00:02:06: Initiator Robert Greven sammelt mit Benefizitzungen Spenden für krebskranke Kinder und stellt jährlich neue Rekorde auf.
00:02:14: Fangen wir doch direkt damit mal an.
00:02:15: Du hast es ja immer auch schon erwähnt.
00:02:17: Lieber Robert, schön, dass du hier bei mir zu Besuch bist.
00:02:19: Am Ende der diesjährigen Benefizitzung hast du eine Spendensumme verkündet, die es in sechsundzwanzig Jahren so noch nie gegeben hat.
00:02:26: Wie viel war das und was ist dir in diesem Moment durch den Kopf gegangen?
00:02:30: Also wir haben sechsohnundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:02:57: Das ist richtig viel Geld.
00:02:58: Also du machst das jetzt seit sechsundzwanzig Jahren.
00:03:01: Wie bist du dazu gekommen?
00:03:02: Gekommen bin ich dazu.
00:03:03: Meine Tochter ist an einem Gehirnturm vorstorben mit dreieinhalb Jahren.
00:03:06: Und ich habe in dieser Zeit halt viele Eltern und Geschwisterkinder und Familien halt leiden sehen.
00:03:12: Bei mir war es auch nicht anders.
00:03:14: Du wirst dir wirklich gesagt, dein Kind hat Krebs und dann stehst du erst mal alleine da.
00:03:18: Ich habe damals gesagt, man muss was tun, auf jeden Fall.
00:03:20: Ich möchte nicht, dass andere Menschen genau in dem Schicksal wie ich sind, alleine sind und habe in diesem Freundeskreis gegründet, weil ich im Karnaval ja seit Kind auf dabei bin und habe auch relativ schnell mit Kölner Künste eine Veranstaltung aufs Leben rufen können, die vom Anfang an, das muss man wirklich sagen, schon das Jahr danach schon Aufverkauf
00:03:38: waren.
00:03:39: Ich finde, das ist eine ganz besondere Leistung, die man nicht hoch genug anrechnen kann, dass man aus so einem persönlichen Schicksalsschlag eine so tolle Sache hervorbringt und gründet wie Dat Kölsche Hetz, mit dem du jetzt schon so viel Gutes getan hast.
00:03:55: Für dich ist das ja ein Ehrenamt.
00:03:56: War das für dich von vornherein klar, dass du Zeit und Energie in so eine Sache reinsetzen möchtest, ohne dafür Geld zu bekommen?
00:04:05: Ich sag mal so, von Anfang an, ich hätte nie gedacht, dass der Erfolg so ist, wie er jetzt ist, ne?
00:04:09: Weil wir können wirklich sagen, wir sind die größte Benefitsveranstaltung in Köln, nicht nur zu keiner, aber überhaupt in Köln.
00:04:15: Das war ein Wunschdenken, klar.
00:04:16: Bei mir ist man mal gesagt, wir machen das mal, dann gucken wir mal.
00:04:20: Ja, Geld verdienen war mir von vornherein klar, damit verdient sie kein Geld.
00:04:24: Man muss sagen, man hat natürlich über diese Sache, bin ich in die Moderation gekommen und bin heute natürlich im Kölner Karneval auch Moderator oder überhaupt Moderator.
00:04:31: Dabei bin ich dazu gekommen auch, das war dann so Win-Win-Situation, die auch nicht schlecht ist.
00:04:35: Aber wie gesagt, das, was ich für Kölsch Hetz mache mit meinem Team, das ist definitiv alles Ehrenamt.
00:04:41: Viele Leute, vor allem die von auswärts vielleicht auch zuhören oder den Karneval anschauen, denken beim Karneval geht es ja nur ums Feiern.
00:04:47: Das ist ja aber gar nicht so.
00:04:49: Nein, das ist gut, dass du das mal ansprichst.
00:04:51: Das hatte ich letzte Woche auch mal in einem Talk gehabt, wo Festkomitee dabei war, wo wir gesagt haben, ich finde diesen Motto einfach mega geil, dieses Jahr mit Donald für Köln.
00:04:58: Das zeigt das Ehrenamt einfach.
00:05:00: Der Karnaval ist definitiv Ehrenamt.
00:05:03: Also alle, die im Verein arbeiten, der Fahrendräger bis hin zu demjenigen, den der Überrad die Getränke ausschenkt, das sind alles Ehrenamtler und ohne die könnte der Karnaval nicht funktionieren.
00:05:12: Und der Karnaval ist auch so sozial, das sind nicht nur wir, das sind viele andere Vereine, noch die Menschen in unserer Stadt helfen.
00:05:19: Ich
00:05:20: finde auch, dass das Ehrenamt nicht nur in Köln die Gesellschaft trägt, sondern tatsächlich in unserem ganzen Land.
00:05:25: Also es ist super wichtig.
00:05:27: Wenn du jemanden von auswärts beschreiben müsstest, was der Kölner Karneval ist, wie würdest du das denn beschreiben?
00:05:33: Die Frage ist gut.
00:05:34: Also ich würde jetzt mal den Kölner Karneval als Bund bezeichnen.
00:05:37: Wir sind Multikulti, wir nehmen die Menschen auch auf.
00:05:39: Es ist egal welcher Hautfall, welcher Kohleur, wo sie herkommen.
00:05:43: Wir glaube ich, wir Kölner öffnen die Armen für alle und nehmen alle auf.
00:05:46: Das zeigt ja auch der Straßenkarneval, dass wir wirklich alle Menschen, die weiß ich woher kommen, ich habe jahrelang Tribüne gemacht am Heumarkt, da waren welche aus Kanada, aus Amerika, aus China.
00:05:56: den Rosemotorzug sich angesehen haben.
00:05:58: Also ich glaube, der Kölner Karneval öffnet die Arme und nimmt alle wirklich in den Arm.
00:06:04: Wo bist du dieses Jahr im Karneval noch unterwegs, Robert?
00:06:06: Ja, ich habe noch einige Veranstaltungen, aber wenn ich das jetzt aufzählen würde, da sind noch einige, ich habe viele hinter mir, ich habe ungefähr noch zehn vor mir.
00:06:13: und dann, Rose Montag, Tribüne-Moderation ist da mein Abschluss und dann mach ich mal Woche Pause, dann gehe ich Skifahren.
00:06:20: Wo stehst du, Rose Montag?
00:06:22: Ich bin bei Vanity auf der Tribüne, von Vanity die Tribüne, ja.
00:06:25: Schön, hört sich toll an.
00:06:26: Wenn du darauf zurückguckst, dass ihr, wenn ich das richtig recherchiert habe, seit zwei Tausend Eins, sieben Millionen Euro zusammen bekommen habt, welche Lücken stopft dieses Geld?
00:06:38: Und was würdest du sagen, was wäre geschehen, wenn ihr das nicht gemacht hättet?
00:06:44: Also wir sind ja reingegangen dieses Jahr mit sechs Millionen und wir werden so knapp die sieben Millionen, hoff ich.
00:06:51: Aber wir kommen da hin ungefähr.
00:06:52: Aber das Geld brauchen wir für den Förderfeinkrebskonkert Kinder.
00:06:56: Wir geben jetzt kein Geld unisellbar rein, der Förderverein, da bin ich auch selber Mitglied, also mit dem Vorstand, da kommen nur betroffene Eltern rein.
00:07:03: Somit habe ich immer auch oder kann sehen, wo das Geld vom Kürzchenhälzchen hingeht.
00:07:07: Wir haben selber beim Kölsch jetzt kein Konto.
00:07:10: Wir sind auch kein Verein, wir sind nur ein Freundeskreis und das wollte ich auch nie machen.
00:07:14: Ich bin heute aufholt, dass ich das getan habe, weil die vierzehn Leute, die mit mir arbeiten, die sechsundzwanzig haben mit mir arbeiten, die sind immer noch das gleiche Team.
00:07:22: Wir haben jetzt ein bisschen verjüngt, da sind ein paar Jünger dabei gekommen, weil wir ja kein Verein sind.
00:07:25: Wir werden ja auch nicht jünger, ne?
00:07:27: Und das heißt, die gleichen Leute, die von Anfang an bei mir waren, sind immer noch da.
00:07:32: Und unsere Aufgabe ist das Geld reinzuholen.
00:07:34: Und für mich war ganz wichtig, wenn ich ein Euro reinholt.
00:07:36: dass der Euro auch zu hundert Prozent dahin kommt, weil die Menschen, die im Förderfeind arbeiten, auch viele Ehrenamtler sind.
00:07:42: Wir haben Drittmittelstellen, die wir bezahlen.
00:07:44: Wir haben, ich sag jetzt mal, Urlaubefamilien, dass sie mit ihren Kindern mal Trapeeurlaub machen können.
00:07:49: Wir haben diese Mobil gekauft, dass die immer einfach nur mal an den Lipplerer See fahren können, solche Sachen.
00:07:55: Also das Geld wird definitiv nur für die Familien eingesetzt.
00:07:58: Herr Voragend, wenn du das beschreiben müsstest, ein typischer
00:08:02: Ehrenamtstag
00:08:03: von dir oder ... die Stunden, die du als Ehrenamtler verbringst, was tust du da?
00:08:09: Boah, das ist schwer, weil ich habe das noch nie gemacht, dass ich meine Stimmen summiert habe, weil das einfach für mich ganz persönlich ist, wie die letzte Woche die Sitzung.
00:08:17: Da haben wir morgens um zehn Uhr angefangen im Theater am Tanzbrunn zu schmücken und sind abends um zwei Uhr da raus und haben wir alles abgebaut, bis drei Uhr morgens.
00:08:28: Also klar, am anderen Tag bist du erst mal... Platt, obwohl da ging die Veranstaltung für mich wieder weiter.
00:08:33: Aber du hast so viel Energie in dem Moment, weil es halt mein Baby ist und meine Veranstaltung ist.
00:08:38: Wir haben ja in diesem Jahr eine Nostalgie-Veranstaltung auch gemacht, die sehr gut gelaufen ist.
00:08:43: Wir haben einen Frühshoppen gemacht, sodass wir ja so quasi eine Facette haben, wo wir alles bedienen können.
00:08:48: Im Frühshoppen.
00:08:49: Diesen ursprünglichen Karnaval, den in Brauhäuser ist halt.
00:08:52: So ein bisschen mitmitsingen.
00:08:53: Die Nostalgie-Veranstaltung haben wir ja ins Leben gerufen, weil wir gemerkt haben, in den twenty-fünf Jahren ist das Publikum ja auch älter geworden.
00:08:59: Und viele derer, die sagen, die schon vor fünf, zehn Jahren da waren und schon fünfzig waren heute, die siebzig, achtzig schreiben, haben gesagt, das ist uns zu laut, was man verstehen kann.
00:09:09: Und da ist mir nie gekommen, halt den Rügen Karnevals zu machen.
00:09:11: Und auch da sind wir von morgens diese Abend beschäftigt.
00:09:14: Aber das ist halt das Ehrenamt und dafür arbeiten wir halt.
00:09:18: Also die Stundenzeit kannst du gar nicht so genau beziffern, die du da so im Jahr oder in der Woche reinbringst.
00:09:22: Gar nicht, weil da kommt immer was dazu.
00:09:24: Ich habe hier zum Beispiel nächste Woche der vierzehnte.
00:09:26: in Samstag, habe ich mal nichts und jetzt habe ich gestern Anruf bekommen, fahren nach Frechen, zu Prinzen gerade Frechen, die wollen mich überraschen mit einer Check-Übergabe.
00:09:34: Da sage ich ja nicht.
00:09:34: nein und das ist meistens so, dass die Leute, ich habe zwar ein großes Team, aber die Leute wollen mich halt persönlich haben.
00:09:40: Ich versuche soweit es auch geht, das Team mit einzubinden, weil ich kann mich nicht dreifach spalten, aber ich versuche so wie es geht immer dann auch vor Ort zu sein und ich natürlich bedanke.
00:09:50: dann, weil ich weiß dann, kommt er... was genau weiß ich nicht, aber es sind taktisch noch mal Freigabt hätte.
00:09:56: Okay, wenn du jetzt jemanden triffst, der nicht ehrenamtlich engagiert ist, wie würdest du ihm das schmackhaft machen, dass du ihm jetzt erklärst, hier mach doch auch mal was, das tut gut, oder wie würdest du das erklären?
00:10:07: Ich glaube, du hast ja eben gesagt, wir reden ja nicht nur über den Karneval, wir reden ja Matthiasa Hilftins, wir reden Tisches Hilfwerk und so weiter und so fort, sogar in der Pflege.
00:10:15: Also ich glaube, wenn jeder Mensch sollte, Ich sage das immer so gerne, man ist auf dieser Erde geschickt worden vom lieben Gott und man hat ein paar Stunden, ein paar Tage, ein paar Monate, ein paar Jahre, man soll es genießen.
00:10:27: Wenn es einem gut geht, soll man einfach einen Schiff davon abgeben.
00:10:30: Und dazu meine Devises gibt genug Menschen, denen man helfen kann.
00:10:33: Klar, wir können nicht die Welt retten, aber wir haben so viel Leid in Deutschland selber, dass ein jeder, man hat sich ja gesehen, wie die Flut war.
00:10:40: Wir haben auch da mit einem Team zusammengearbeitet, wie viele Menschen da auf einmal hilfbereit waren, haben geholfen.
00:10:45: Und das sollte man irgendwo bei haben.
00:10:46: Wenn es nur ... immer nur Gänsefüßen, nur in der Woche zwei, drei Stunden sind.
00:10:50: Das reicht.
00:10:51: Vollkommen richtig.
00:10:53: Hast du Herausforderungen in deinem Ehrenamt, den du so begegnest?
00:10:57: Herausforderungen.
00:10:59: Also gute Frage.
00:11:00: Um es nicht Probleme zu nennen.
00:11:01: Also herausfordernd sind für mich natürlich, ich habe jetzt für mich jetzt etwas aufgehoben, ich bin jetzt in den sechsundzwanzig Jahre jetzt, dass das natürlich so auch beibehalten wird.
00:11:09: Das ist immer so schwer.
00:11:10: Klar, die ersten Jahre waren extrem schwer.
00:11:12: Man hat uns manchmal einen Messer im Rücken gejagt, muss man das ehrlich sagen.
00:11:15: Das ist leider manchmal so auch.
00:11:17: Dann kam der Erfolg und mit dem Erfolg heute ist, das gucke ich jetzt manchmal, ein Selbstläufer.
00:11:22: Aber wichtig ist ja immer, wenn man oben steht, die Messer da oben halten zu können.
00:11:26: Das ist nicht so einfach.
00:11:27: Das ist so bei mir so ein bisschen die Angst auch davor, machen die jungen Leute das gerecht, so wie ich das gerne hätte oder arbeiten die weiter da dran.
00:11:37: Das weiß ich ja eben, das kann ich nicht beurteilen.
00:11:39: Das ist so die... Ich möchte so gerne weitermachen, wie lange ich kann, aber irgendwo muss man natürlich auch den Cut haben, dass man sagt, okay, man muss jetzt sich zurückziehen und muss das Feld frei geben für die Nachfolgenden, die da stehen.
00:11:51: Darum haben wir relativ früh uns botgenommen, dass es nicht auf einmal so der Cut da ist und ich bin nicht mehr da.
00:11:57: Ich hatte ja vor zwei Wochen bei einer Veranstaltung, musste ich ja leider mit dem Notarzt in Krankenhaus und dann war es wirklich so gewesen, dass mein Team die Veranstaltung lief ja.
00:12:06: Umdenken musste.
00:12:08: Meine Frau hat aus dem Krankenhaus angerufen.
00:12:10: Wir haben gesagt, der ist mir nur das abgeholt worden.
00:12:12: Und dann haben die es wirklich meisterhaft gemacht.
00:12:16: Und das ist natürlich super, wenn du so ein Team hast.
00:12:18: Die haben so aneinander gehangen und haben gesagt, wir ziehen das Ding durch.
00:12:21: Und das finde ich einfach toll.
00:12:22: Das ist auch toll.
00:12:23: Darf ich fragen, was passiert ist?
00:12:24: Ich hatte einen Unterzucker.
00:12:27: Okay, das ist nicht gut.
00:12:28: Dann hoffe ich, dass das jetzt alles wieder im Griff ist und es dir wieder besser geht.
00:12:31: Du siehst gesund und munter aus.
00:12:33: Also insofern bin ich der gute Hoffnung.
00:12:35: Würdest du dir irgendetwas gesellschaftlich oder politisch wünschen, was das Ehrenamt
00:12:41: fördert
00:12:41: für die Zukunft des Ehrenamtes?
00:12:44: Also allgemein würde ich mir wünschen, dass man mehr Integration macht.
00:12:48: Auf jeden Fall auch Menschen in unser Land kommen mit reinnehmen.
00:12:51: Ich habe das die Tage mal von irgendeinem erfahren, der hat gesagt, der kam aus Syrien und er würde gerne mehr tun, aber er wird gebremst.
00:12:59: Und das sind so Dinge, die ich nicht verstehe, weil wir haben so viele Menschen in unserem Land, die reinkommen, die gerne was tun würden.
00:13:05: Es wird ja immer irgendwo anders geschoben, die wollen nichts tun, die wollen nur Geld verdienen hier.
00:13:10: Aber da müsste einfach die Tür geöffnet werden und sagen, brauchen diese Menschen, gerade in der Pflege und vielen anderen Sachen, wäre es super, wenn man den Menschen die Türen öffnen würde und würde sagen, für Ehrenamt können wir euch auch brauchen.
00:13:21: Ja, das ist richtig.
00:13:22: Vollkommen richtig.
00:13:23: Über den Gedanken habe ich noch nie nachgedacht, aber hast recht.
00:13:25: Ich finde, wir sollten nochmal ganz kurz auf eure Arbeit eingehen, denn... Als du hier reinkamst, mit einem strahlenden Lächeln übrigens, war richtig schön, dich in der Tür zu empfangen.
00:13:34: Hast du mir erst mal Geschenke in die Hand gedrückt?
00:13:36: Ich war kurz überfordert, hab mich aber riesig gefreut.
00:13:38: Du hast mir erst mal einen wunderschönen Orden von That Culture Hats geschenkt.
00:13:42: Eine Flasche Wein.
00:13:44: Und da hab ich gedacht, boah, kommt direkt mit Geschenken hier an.
00:13:47: Vorstoßlobhären ist aber total lieb.
00:13:49: Was hat das zum Beispiel mit dieser Flasche Wein auf sich?
00:13:52: Also, das ist keine Bestechung.
00:13:54: Nein, der Orden ist natürlich, die gehört zu uns, den Orden.
00:13:57: Ordner ist die Herzform.
00:13:59: Wir machen immer versuchen die Herzform zu verkaufen.
00:14:01: Wir haben immer unseren Dom drin und wir haben hier die helfenden Hände halt.
00:14:05: Das Herz zusammen mit der Vaterstadt Kolonia zeigt den Ordner.
00:14:08: Man kann die bei uns auf der Seite sehen.
00:14:10: www.dat-kölschel-hetz Und dann.de.
00:14:16: Da kann man den auch kaufen.
00:14:18: Als es war, hat man noch andere Sachen da.
00:14:20: Auch das fließt zu hundert Prozent zum Förderverein.
00:14:23: Der Wein haben wir im Reven-Partner, Reveramati.
00:14:26: Seit Jahren der Partner von uns ist, wo wir einen Weißwein und einen Rotwein haben.
00:14:30: Wir haben mit Reverischrad einen großen Partner.
00:14:33: Die Rewe überhaupt ist für unseren Partner, wir machen sehr viele Sachen mit der Rewe zusammen und Sommerfest oder die machen für uns hier, die grillen für uns oder machen hier Kuchen, Backe und so weiter, so Aktionen.
00:14:44: Auch mit Kams im Rhein-Weinen-Einkauf-Center, seit Jahren eigentlich schon so gut verkauft.
00:14:49: Der wird immer genossen, sind glaube ich über dreitausend Stücke Streuselkuchen.
00:14:53: Die werden dann für ein Euro verkauft und die sind auch Razzeputze schnell weg.
00:14:57: Aber das wissen die Leute, die kommen also schon einen Tag vorher, rufen sie an, passiert das wieder.
00:15:01: Und das sind halt so Partner, die für uns wichtig sind.
00:15:03: Genau die Partner wie Kleinspender.
00:15:05: Das haben wir ja immer kurz drüber gesprochen.
00:15:06: Das ist für mich so, ja, ich sehe die alle auf einer Ebene, weil ohne Kleinspender haben wir nichts in der Kasse drin, ohne die Großspender auch nicht.
00:15:14: Ja, du hast das eben so nett erzählt.
00:15:15: Von Rewe kriegt ihr mehrere Zehntausend Euro.
00:15:19: gespendet, aber dann kam eine ältere Dame, die ihren fünfundachtzigsten Geburtstag gefeiert hat und ihren Umschlag mit zwei Hundert Euro, den sie da eingesammelt hat, übergeben hat.
00:15:27: Das ist genauso gut,
00:15:27: ne?
00:15:28: Genau.
00:15:28: Es ist genauso gut, wie gesagt, diese kleinen Spende auch.
00:15:30: Und ich hatte ja eben auch mal kurz erwähnt, Kinder, die wochenlang Autos gewaschen haben und kommen dann courier an, mitspenden.
00:15:36: Viele andere Sachen, auch traurigerweise Beerdigungen, ja.
00:15:39: Aber wo dann wirklich der letzte Wille ist, für uns zu spenden auch.
00:15:43: Meistens sind auch Menschen, die an Krebs gestorben sind, Hochzeiten auch, also Geburtstage.
00:15:48: Also im Jahr über hat das Kölsch Herz bekommt immer schön viel Geld rein über diese Spender, die einfach gesagt haben, nein, wir wollen was Gutes tun.
00:15:56: Und spenden für den Kölsch Herz, weil die Leute wissen auch, und das machen wir seit Jahren immer auch kristallklar, damit die Leute sehen können, wo das Geld hingeht.
00:16:04: Gerne kann man auch mit uns telefonieren.
00:16:07: Wir machen einen Termin im Förderverein, dass man mal sieht, was passiert da auch, weil die meisten wissen gar nicht, was passiert.
00:16:13: Und wenn sie dann natürlich die Information bekommen, was da passiert oder was, wie wir aus Köln schätzt sind, dann öffnet das noch mehr Türen.
00:16:21: Haben die Kölner, hat die Stadt Köln ein besonders großes Herz?
00:16:25: Wo meinst du, zu uns oder überhaupt so?
00:16:27: Allgemein.
00:16:28: Ich sage das ganz ehrlich, wenn wir nicht als die Ehrenampler da wären.
00:16:32: selbst in unserer Stadt ganz anders aus.
00:16:35: Da würden Gelder fehlen, da würden Drittmittelstellen fehlen und so weiter und so fort, wo die Stadt Köln einfach gar kein Geld für hat.
00:16:41: Ich glaube, ein Opernhaus war so teuer dieses Jahr oder überhaupt die Jahre, dass die Stadt Köln daran spart.
00:16:46: Aber das ist eben das Wichtige, die Ehrenamtler müssen weitermachen.
00:16:50: Und ich glaube, das ist nicht nur in Köln.
00:16:51: Ich glaube, da reden wir vom bundesweiten Problem, was wir haben.
00:16:54: Aber ich meine dir jetzt so die Mentalität.
00:16:56: Meinst du, die Kölzchen sind da...
00:16:58: Offener für Engagement?
00:17:00: Ja, das glaube ich schon.
00:17:01: Also extrem, weil wir haben, wenn wir irgendwas brauchen, etwas machen, dann glaube ich schon, ich weiß, damals war bei Bringsjahr ein Techniker, der Krebs hatte.
00:17:11: Und die Jungs haben da eine Aktion für eine Sammlung gemacht.
00:17:14: Wir wussten auch, da ist austherapiert, da wird auch nicht mehr lange leben, der ist da noch verstorben.
00:17:19: Und das ist wirklich, die Familie hat dann Geld bekommen, die Familie hat auch die Beedung bezahlt bekommen, so ungefähr.
00:17:24: Da ist eine Riesenaktion gestartet oder man hat ja mitbekommen von Kassala der Techniker, der letztendlich verunglückt ist.
00:17:30: Das zeigt einfach, die Kölner sind da schon sehr offen und helfen auch.
00:17:34: Ja, ich habe auch das Gefühl, man ist da sehr solidarisch in dieser Stadt auf jeden Fall.
00:17:37: Du hast eben schon gesagt, wenn man interessiert ist an euch, an eurem Förderverein.
00:17:41: Dann soll man sich bei euch melden, dann kann man schauen, wie das alles funktioniert und was ihr so macht.
00:17:45: Du zeigst das gerne jedem und bist da ganz offen.
00:17:47: Du hast auch schon die Homepage genannt, die ich definitiv hier auch in die Folgennotizen reinpacke.
00:17:52: Aber wenn jemand noch mitmachen möchte, gibt es noch die Möglichkeit, sich bei euch zu engagieren?
00:17:55: Oder seid ihr
00:17:56: aktuell voll?
00:17:58: Das war, was ich eben gesagt habe, wir sind ein Team mit neuen Leuten, die von Anfang an dabei waren und haben jetzt weiter auf vierzehn mit Jugendlichen, die aus unserem Kreis auch kommen.
00:18:07: Kinder von uns und so weiter.
00:18:08: Wir könnten, glaube ich, noch zweihundert Leute dazu nehmen, aber wir haben gesagt, wir bleiben in diesem Topf, die vierzehn Leute, weil das ist einfach gesund.
00:18:17: Wir haben keine Heraschie bei uns, jeder hat seinen Aufgabengebiet.
00:18:20: Und wenn einer helfen möchte, klar, sind wir immer dabei.
00:18:23: Wenn einer sagt, ich mache die in die Aktion, da können wir beratend dabei sein, da helfen wir auch.
00:18:29: Und beim Förderverein ist auch so, da sind natürlich der Vorstand, wo ich auch mit drin bin und auch die Ehrenampler, die da arbeiten, die sind gut besetzt auch.
00:18:36: Aber wenn einer, das habe ich jetzt in diesem Jahr gehabt, im Sommer, bzw.
00:18:40: im letzten Jahr im Sommer, der hat eine Idee gehabt, dann habe ich mich mit ihm getroffen und habe ihm dann gesagt, komm, wir arbeiten da zusammen aus und hat er da noch seine Idee umgesetzt.
00:18:47: Da sind wir gerne helfen dabei
00:18:49: auch.
00:18:50: Also wenn ihr Autos putzen möchtet, Kuchen backen möchtet oder an eurem Geburtstag Geld sammeln möchtet, dann ist das immer herzlich willkommen.
00:18:57: Lieber Robert, kommen wir nochmal zurück zum Karneval, der ja auch auf jeden Fall Thema ist durch dieses tolle Sessionsmotto, was wir dieses Jahr haben.
00:19:03: Hast du einen Lieblingskarnewaldsong und wenn ja, welcher ist das?
00:19:07: Dadurch, dass ich das Moderator auf der Bühne bin, kriege ich ja alles mit.
00:19:10: Und ich glaube, in diesem Jahr sind alle super drauf mit Musik.
00:19:14: Die haben natürlich viel geschrieben bei Corona, die hatten ja Zeit gehabt, ne?
00:19:17: Weil wir haben damals gedacht, da kommen wahrscheinlich die nächsten zehn Jahre viele Songs.
00:19:21: Nein, Spaß beiseite.
00:19:23: Die haben wirklich gute Songs.
00:19:24: Ich habe einen Lieblingssong und ich habe das dieses Jahr bei mir auf der Sitzung der Erich Dokloser, der bekannt von Black Fist, als Gast da.
00:19:31: Und der hat mir Mickey Bull einen Song geschrieben mit Donald für Kölle.
00:19:34: Für eine junge Band, die heißt Drexek.
00:19:36: Der Junge von der Dreckstelle saß bei mir im Ilverrad auch und ich habe dann spontan ihn gesagt, weißt du was, wir haben einen kleinen Glück am Ende, kommt auch auf die Bühne und singt den Song.
00:19:45: Was er aber nicht wusste, dass ich dann den Ari hochgeholt habe.
00:19:48: und Ari und er haben dann diesen Song gesungen.
00:19:50: und dieser Song ist wirklich der Text, die Melodie ist super, Mikki, Ari, super gemacht, die Melodie ist super und der Text ist einfach so wie unsere Stadt.
00:19:59: sich zeigt auch, wir haben Baustellen ohne Ende, aber die Stadt ist dieses Open Heart, also wir sind schon da und empfangen jeden, haben aber genug eigene Baustellen dieser Stadt, aber das sagt sich der Song aus, da finde ich einfach toll, wenn in so einem Song dieses Motulit eingepackt wird und auch diese Menschen bedunnelt für Kölle erwähnt werden.
00:20:16: Das hört sich super an, ich kenne den noch gar nicht, da muss ich auf jeden Fall gleich direkt mal schauen.
00:20:21: Ich frag meine Gäste immer, ob sie eine besondere Erinnerung an ihr Ehrenamt haben.
00:20:25: Eine Geschichte, die ihnen besonders im Kopf geblieben ist, weil sie total herzerwärmt war oder weil sie total verrückt war.
00:20:31: Keine Ahnung.
00:20:32: Hast du eine Geschichte, die du mit uns teilen möchtest?
00:20:34: Ich habe da viele Geschichten, aber ich will schon bis morgen hier sitzen.
00:20:38: Ein aber für mich war so eine Geschichte, die ich mir gestolft fand.
00:20:41: Es gibt ja in Köln die Bürgergesellschaft, die schnell immer den Ohrenorden für Persönlichkeiten in Köln oder überhaupt in Deutschland, Frank Elstern hat den bekommen und viele viele andere.
00:20:50: Und vor mir war Wolfgang Niedegen und Wolfgang Niedegen ist immer derjenige, der den Ohrenorden bekommt, hält die Laudatio für den nächsten Ohrenordenträger.
00:21:00: Ohrenorten heißt, weil das ist das Ohr von Hans-Dietzisch Genscher.
00:21:03: Genau, das ist die Originale Ohr, also hängt da dran.
00:21:06: Das ist nicht das Originale Ohr, sondern aus Bronze.
00:21:08: Ist auch extrem schwer, also eine tolle Sache.
00:21:11: Ich war dann derjenige, der ausgekohnt worden war und Wolfgang Niedegen hat mir wirklich die Laudatze gehalten.
00:21:15: Ich bin ein riesen Bapfherm der Kind an und da hat Wolfgang Niedegen wirklich da oben gestanden, drei, vier Worte gesagt.
00:21:21: Er meinte, er ist nicht der große Redner, er singt lieber und hat die Gitarre genommen und für mich einen alten Bap-Song gesungen.
00:21:27: Das war für mich wie so ein Ritterschlag.
00:21:30: Ich hatte ja davor auch Bundesverdienstkreut bekommen.
00:21:32: auch ein hoch angesehen ist, aber dieser Ritterschlag, das Wort Wolfgang Niedegen, ich hatte da nach das Jahr für Christoph Maria Herbst, bekannte Stromberg, der auch eine tolle Sache macht für ein Kinderstarbe aus Piz arbeitet, mit Annette Frier und da habe ich für ihn hier noch dazu gehalten.
00:21:48: und das sind so Sachen, die bleiben einfach hängen.
00:21:51: oder dieses Jahr habe ich ja das Ostermer Medal bekommen vom Festkomitee, das auch so ein Dankeschön an die Stadt, aber ich sage immer, Ganz ehrlich, die Auszeichnungen, die ich bekomme, sind nicht nur für mich, die sind für mein ganzes Team.
00:22:02: Das habe ich auch auf der Bühne dieses Jahr erwähnt, wie Christoph Kurkow mir das übergeben hat.
00:22:08: Das ist nicht mein Verdienst, das ist der Verdienst aller, die hinter mir stehen.
00:22:12: Ja, das ist vollkommen richtig und schön, dass du das dann auch immer noch erwähnt.
00:22:15: Ich glaube, das ist ganz wichtig.
00:22:17: Gut, da kommen wir auch schon zum Ende des Gesprächs.
00:22:19: Am Ende stelle ich immer noch zwei Fragen, die stelle ich auch jedem eigentlich.
00:22:22: Esstens lese ich total gerne und ich habe einen ganz kleinen Buchsponsor, der mir hier die Veröffentlichung des Podcasts finanziert.
00:22:28: Deswegen meine Frage, liest du gerne und hast so einen schönen Buchtipp für mich, meine Hörer und Hörerinnen.
00:22:42: Ich habe früher viel gelesen, aber ich komme nicht mehr dazu, weil im Moment unser Leben relativ hektisch ist mit Umziehen.
00:22:50: Wir haben ein neues Haus gekauft, dann sind ich viel geärter verstorben bzw.
00:22:53: eines im Heilen, da muss man das Haus lehren.
00:22:55: Das ist momentan alles erst mal zur Seite gelegt, aber ich glaube, wenn ich in die Ruhephase komme, werde ich wieder anfangen zu lesen.
00:23:03: Momentan, ganz ehrlich, müsste ich es lügen, wenn ich sage, ich hätte jetzt in den nächsten Wochen oder Monaten ein Buch gelesen.
00:23:09: Alles gut, gar kein Problem.
00:23:10: Mir fällt bestimmt
00:23:10: noch ein toller Buch dabei.
00:23:13: Dann stelle ich aber auch immer noch die Frage, also weil ich ja finde, dass du ein Weltverbesserer bist.
00:23:17: Zumindest bist du ein Kölnverbesserer und in dem Sinne auf kleiner Ebene auch ein Weltverbesserer für mich.
00:23:22: Und deswegen meine Frage, was müsste passieren, damit die Welt ein besserer Ort würde?
00:23:27: Was würdest du dir wünschen?
00:23:28: Na gut, jetzt kommt diese Frage, weil ich finde, die kriegst du mir natürlich immer gestellt, ob bei Misswahlen Weltfrieden.
00:23:35: Nein, das wäre natürlich das Optimalste, aber ich glaube, das ist ein Wunsch, wenn wir nie hinkriegen.
00:23:40: Aber ich glaube, was wir, ich sage es mal für uns, für Köln, für Deutschland, einfach mal die Ellengebogen-Gesellschaft weg, einfach offener zu sein.
00:23:49: Ich habe die Tage so was erlebt, da stand ein älterer Herr vor mir beim Rewe und das Mädchen fragte, wie sie alle fragen müssen, Payback, wie das heißt.
00:23:57: Und der hat die dann so angeschnaut schon morgens früh, wo ich dann nur immer auf die Schulter klopfe sage, die junge Dame fragt doch nicht.
00:24:03: Ja, einfach dieses Miteinander fehlt mir, dass man einfach miteinander besser umgeht, dass man einfach, wenn man morgens aufsteht und lachen im Gesicht hat, dass man einfach zeigt, ich bin gesund, mir geht es gut.
00:24:14: Man soll mal auf so eine Kinderkrebsstation gehen und sehen, wie viele kleine Kinder da liegen mit Krebs.
00:24:19: Und die haben komischerweise allen ein Lachen im Gesicht, weil die wollen leben.
00:24:22: Und das ist so für mich, was ich mir in Deutschland wünsche, in Köln sowieso wünsche.
00:24:26: Weltweit wäre es natürlich der absolute Traum, wenn es gehen würde, aber einfach mal mit der Normalität umgehen und einfach sich auch mal in den Arm nehmen und vor allem mal Danke sagen.
00:24:36: Dann sag ich dir jetzt, danke.
00:24:38: Vor allem für deinen großartiges Engagement, was du an den Tag legst.
00:24:41: Bitte mach weiter so, gebt niemals auf.
00:24:42: Es ist hervorragend, was ihr schon auf die Beine gestellt habt.
00:24:45: Und ich wünsche auch, dass Kölscher-Heads weiter existiert, auch wenn du da irgendwann nicht mehr als Leitfigur oben mitmachen kannst.
00:24:51: Denn natürlich hat das auch für dich seine Grenzen.
00:24:54: Deswegen pass auch gut auf deine Gesundheit auf, bitte.
00:24:56: Vielen Dank für dieses wunderbare inspirierende Interview und hapen einen schönen Restkarneval und dann einen schönen Skifahren.
00:25:03: Danke dir, vielen Dank.
00:25:03: War sehr interessant, danke dir.
00:25:08: Diese Episode war eine von elf Folgen des Weltverbesserer Podcasts spezial für Köln.
00:25:15: Ich hoffe, sie hat Menschen aus Köln genauso inspiriert wie alle anderen.
00:25:20: Hört auch in die anderen Episoden rein, die alle in den elf Tagen Vorweiber fast nachts erscheinen und jeden Morgen um elf Uhr elf online gehen.
00:25:29: Wie immer findet ihr natürlich alle Informationen und Links zu diesem Projekt in den Show Notes.
00:25:35: Hat es euch gefallen?
00:25:36: Fühlt ihr euch inspiriert?
00:25:37: Bewegt?
00:25:39: Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?
00:25:41: Dann schreibt mir gerne.
00:25:42: Auch die E-Mail-Adresse findet ihr in den Shownotes.
00:25:46: Abonniert doch den Weltverbesserer Podcast, dann verpasst ihr keine Episode mehr.
00:25:51: Teilt, liked und kommentiert diese Folge des Weltverbesserer Podcasts.
00:25:55: Ich würde mich sehr freuen.
00:25:57: Vielen Dank dafür und bis bald, eure Birte.
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